Pleuraerguss

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die innere Oberfläche der Brustwand und die Oberfläche der Lunge sind mit einer parietalen bzw. viszeralen Pleura überzogen.
  • Dazwischen befindet sich der Pleuraraum, der physiologischerweise nur ca. 0,1 ml/kg Körpergewicht Flüssigkeit enthält und durch einen Unterdruck zusammengehalten wird.
  • Bei Ergussbildung kann die Pleuraflüssigkeit aus 
    • seröser Flüssigkeit (Hydrothorax)
    • Blut (Hämothorax)
    • Lymphflüssigkeit (Chylothorax) oder
    • Eiter (Pleuraempyem) bestehen.
  • Desweiteren lässt sich die Flüssigkeit nach dem Proteingehalt in Transsudat und Exsudat einteilen.
    • Flüssigkeit, die durch hohe kapilläre und hydrostatische Drücke oder einen erniedrigten kapillaronkotischen Druck in den Pleuraspalt gelangt, wird als Transsudat bezeichnet.1
      • Der Gesamteiweißgehalt liegt unter 30 g/l, das spezifische Gewicht unter 1,016.
      • Kommt gewöhnlich bilateral vor, da es sich um eine systemische Störung handelt.
    • Entzündliche und maligne Prozesse können zu einer erhöhten Permeabilität der Kapillaren und der Pleura sowie zu einem Lymphstau führen.1 
      • Die daraus resultierende Flüssigkeitsansammlung ist ein Exsudat.
      • Der Gesamteiweißgehalt liegt über 30 g/l, das spezifische Gewicht über 1,016.
  • Im Erguss-Punktat können auch der Quotient aus Gesamteiweiß im Erguss und im Serum, der Quotient aus LDH im Erguss und im Serum,  Amylase und Lipase, Triglyzeridwerte und andere Parameter bestimmt werden.

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Maßnahmen und Empfehlungen

Patienteninformationen