Phimose

Zusammenfassung

  • Definition:Die Vorhaut (Präputium) lässt sich nicht oder nur schwer über die Eichel zurückziehen. Primär oder sekundär.
  • Häufigkeit:Tritt bei fast allen männlichen Neugeborenen auf und in der Pubertät noch bei ca. 7 %.
  • Symptome:Meist ohne Symptome, Balanitis, Erektionsstörungen oder Miktionsstörungen sind möglich.
  • Befunde:Evtl. Schürring, Balanitis, Ballonierung der Vorhaut.
  • Diagnostik:Anamnese und klinischer Befund.
  • Therapie:Nur bei Beschwerden, entweder mit Salben oder chirurgisch.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die Vorhaut (Präputium) lässt sich nicht oder nur schwer über die Eichel zurückziehen.
  • Ein physiologischer Zustand von Geburt an, der sich meist bis nach der Pubertät von allein bessert.1
  • Von einer primären Phimose spricht man, wenn die Vorhautenge auch nach der Pubertät noch besteht.2
  • Eine sekundäre Phimose kann durch lokale Entzündungen oder traumatische Retraktionsversuche entstehen, es bildet sich ein narbiger Schnürring.
  • Darüber hinaus unterscheidet man zwischen akuten und chronischen sowie zwischen vollständigen (Vorhaut nicht reponierbar) und unvollständigen (Vorhaut nur bei Erektion nicht reponierbar) Phimosen.3
  • Eine Paraphimose ist eine zurückgezogene Vorhaut, die sich nicht mehr über die Eichel streifen lässt.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen