Hodenkrebs

Zusammenfassung

  • Definition: Unkontrolliertes Zellwachstum, das vom Germinalgewebe ausgeht, macht 90–95 % aller Fälle aus und wird in zwei Haupttypen,  Seminome und Nicht-Seminome, unterteilt. Kryptorchismus führt zu einem 8-fach erhöhten Erkrankungsrisiko.
  • Häufigkeit: Allein im Jahr 2012 erkrankten in Deutschland 4.020 Männer an Hodenkrebs. 94 % der Erkrankten sind 5 Jahre nach der Diagnose noch am Leben. Hodenkrebs ist die häufigste Krebsart bei jungen Männern.
  • Symptome: Tastbare Schwellung, nicht berührungsempfindlich, ein Schweregefühl ist jedoch häufig. 20 % der Betroffenen haben Schmerzen.
  • Befunde: Beim Abtasten sind meist ventral oder lateral Knoten in einem diffus vergrößerten Hoden zu spüren, der betroffene Hoden kann jedoch auch kleiner sein als normal.
  • Diagnose: Die frühzeitige Untersuchung erfolgt über Tumormarker und Ultraschall.
  • Behandlung: Operationen, Chemotherapie und Bestrahlung sind die aktuell angewandten Behandlungsmethoden. In einem frühen Erkrankungsstadium liegt die Heilungschance bei annähernd 100 %. Auch in fortgeschrittenen Stadien beträgt die Heilungsrate zwischen 50–90 %.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Wird grob unterteilt in Keimzelltumoren, Keimstrang-Stromatumoren und unspezifische Stromatumoren.  
  • Bei etwa 95 % aller Fälle handelt es sich bei Hodenkrebs um Keimzelltumoren. Die Unterscheidung der Keimzelltumoren ist wichtig für die Behandlung. Bei etwa zwei Drittel aller Keimzelltumoren handelt es sich um Seminome, ein Drittel sind Nicht-Seminome.1-2
  • Bei den Keimstrangtumoren handelt es sich in den meisten Fällen um Tumore der Leydig- und Sertolizellen. Seltenere Varianten sind Granulosazelltumoren.2

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen