Benigne Prostatahyperplasie (gutartige Prostatavergrößerung)

Eine gutartige Zunahme des Gewebes in der Prostata wird medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet. Im Laufe der Zeit führt das zu einer Vergrößerung der Prostata mit dem Risiko, dass der Harnabfluss behindert wird.

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Fakten

  • Die deutsche Bezeichnung für die Prostata ist Vorsteherdrüse.
  • Eine gutartige Zunahme des Gewebes in der Prostata wird medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet.
  • Im Laufe der Zeit führt das zu einer Vergrößerung der Prostata mit dem Risiko, dass der Harnabfluss behindert wird.
  • Bei einer gutartig vergrößerten Prostata treten beim Patienten oft zwei Arten von Harnwegsproblemen auf: Reizblase und Entleerungsprobleme.
  • Das Auftreten einer vergrößerten Prostata steigt mit zunehmendem Alter.
  • Eine BPH entwickelt sich langsam, aber die Symptome sind oft beschwerlich.
  • BPH ist keine lebensbedrohende Krankheit.

Was ist eine gutartige Prostatavergrößerung?

Untere Harnwege mit Prostata
Untere Harnwege mit Prostata

Eine gutartige Zunahme des Gewebes in der Prostata wird medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet. Im Laufe der Zeit führt das zu einer Vergrößerung der Prostata mit dem Risiko, dass der Harnabfluss behindert wird,da die Harnröhre durch die Prostata hindurch verläuft.

Typische Symptome einer beschwerdeverursachenden Prostatahyperplasie sind plötzlicher und starker Harndrang, häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen, nächtlicher Harndrang, Schmerzen beim Füllen der Blase und unfreiwilliger Harnabgang. Diese Symptome werden als Reizblasensyndrom zusammengefasst. Weitere Beschwerden sind Startschwierigkeiten, ein schwacher Urinstrahl, das Gefühl einer unzureichenden Entleerung, das Bedürfnis zu pressen, Nachtropfen, Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen. Entleerungsprobleme können zu einer Überfüllung der Blase mit allmählich zunehmenden Druck und Schmerzen in der Blasenregion führen.

Das Vorkommen erhöht sich mit zunehmendem Alter. Die Hälfte aller Männer über 60 Jahren haben eine gutartige Prostatavergrößerung. Jeder vierte Mann zwischen 50 und 60 hat dabei Beschwerden. 

Ursache

Die Harnröhre verläuft von der Blase durch die Prostata, in den Penisschaft und mündet an der Spitze des Penis. Wenn die Drüse wächst, wird die Harnröhre zusammengedrückt, was zu einer Harnabflussstörung und den oben genannten Blasenentleerungssymptomen führt. Die unvollständige Entleerung führt zu Restharn in der Blase und damit zu einer Blasenreizung. Dies wiederum führt zur Reizblase.

Diagnostik

Untersuchung der Prostata
Untersuchung der Prostata

Der Arzt beurteilt die vorhandenen typischen Symptome und untersucht die Prostata. Der Grad der Beschwerden wird oft festgestellt, indem der Patient Fragen beantwortet, die nach einem Punktesystem bewertet werden.

Die Drüse kann der Arzt mit einem Finger im Enddarm ertasten. Auf diese Weise kann der Arzt oft zwischen Prostatakrebs und gutartiger Prostatavergrößerung unterscheiden. Bei einer überfüllten Harnblase kann der Arzt die Blase im unteren Bauchraum erfühlen.

Ferner werden Urin- und Blutuntersuchungen durchgeführt. Manchmal können bei BPH auch andere Untersuchungen notwendig werden. Solche Untersuchungen können sein:

  • Urografie – Röntgenuntersuchung der Harnwege mit Kontrastmitteln
  • Ultraschall – Bildgebung der Nieren und Prostata, durch diese Untersuchung kann die Größe der Prostata berechnet werden
  • Zystoskopie – bei dieser Untersuchung wird ein spezielles Untersuchungsgerät durch die Harnröhre in die Blase eingeführt. So können krankhafte Veränderungen im Harnleiter, in der Prostata und der Harnblase erkannt und Gewebeproben aus der Prostata entnommen werden.
  • Biopsie – um zu beurteilen, ob der Zustand auf einer gutartigen Zunahme des Prostatagewebes oder auf ein Prostatakarzinom zurückzuführen ist, werden aus der Drüse Gewebeproben entnommen, indem eine Nadel über den Enddarm eingeführt wird. Die Gewebeproben werden später unter dem Mikroskop untersucht, um das Zellgewebe zu beurteilen.

Behandlung

Die Behandlung zielt darauf ab, dass der Patient von den Beschwerden befreit wird, die die Lebensqualität verringern und zu Komplikationen führen können. Es gibt einige Dinge, die der Patient selbst unternehmen kann, um die Situation zu verbessern:

Empfehlungen für Patienten

  • Bei nächtlichem Harndrang sollte der Patient am Abend weniger trinken.
  • Bei einer Tendenz zur Restharnbildung sollte der Patient die sogenannte Dreifachmiktion versuchen.
  1. Lassen Sie wie gewohnt Wasser.
  2. Warten Sie einige Minuten und versuchen Sie, erneut Wasser zu lassen.
  3. Wenn als ein Zeichen der weiteren Entleerung Harn kommt, urinieren Sie noch einmal.

Auch das Ausstreichen der Harnröhre nach dem Urinieren kann dem Nachträufeln des Harns vorbeugen.

Medikamentöse Therapie

Es gibt zwei hauptsächliche Medikamententypen – sogenannte Alphablocker und Finasterid/Dutasterid. Patienten mit symptomatischer gutartiger Prostatahyperplasie und einer Symptombewertung von 8–19 Punkten können mit Medikamenten behandelt werden. In der Regel lindert dies die Symptome lediglich. Für viele Patienten ist es sinnvoll, zunächst eine medikamentöse Behandlung zu versuchen und einen Eingriff nur im Fall der Wirkungslosigkeit oder bei zunehmenden Symptomen zu wählen.

Alphablocker bewirken, dass der Blasenhals geöffnet wird, sodass Urin leichter aus der Blase in die Harnröhre fließt. Der Effekt tritt nach etwa einer Woche auf, beeinflusst aber nicht die Grüße der Prostata. Nebenwirkungen dieses Medikaments treten bei etwa 10 % auf und umfassen unter anderem Schwindel, Müdigkeit, beim Orgasmus Samenentleerung in die Blase und niedriger Blutdruck. Bei solchen Nebenwirkungen muss die Dosis reduziert werden. 

Finasterid oder Dutasterid reduzieren die Größe der Prostata, aber der Effekt tritt spät ein. Es kann von Beginn der Behandlung bis zu sechs Monate dauern, bevor der Patient eine Wirkung verspürt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Größe der Prostata um 20–30 % verringert. Mit dieser Behandlung vermindert sich das Risiko, dass das Wasserlassen ganz unterbrochen wird, darüber hinaus nimmt die Notwendigkeit einer Operation ab. Diese Medikamente werden bevorzugt, wenn der Patient geringe Symptome und eine große Prostata (> 40 ml) hat und das Risiko einer Blockierung beim Wasserlassen und einer Operation verringern möchte.

Wenn Alphablocker und Finasterid/Dutasterid als Kombinationsbehandlung gegeben werden, hält die Symptomlinderung an, wenn der Patient nach neun bis zwölf Monaten den Alphablocker absetzt. Ein solcher Behandlungsansatz nutzt die besten Wirkungen beider Stoffgruppen aus.

Wenn das Ziel mit einer oder beiden der genannten Wirkstoffgruppen nicht erreicht wird, gibt es zwei Möglichkeiten. Phosphodiesterase-5-Hemmer, die sonst bei Erektionsschwäche verwendet werden, können nachweislich die Probleme beim Wasserlassen lindern. Wenn das Hauptproblem im häufigen Wasserlassen liegt, kann auch eine Gruppe von Medikamenten mit sogenannter Antimuskarin-Wirkung erprobt werden.

Operative Therapie

Eine Operation ist indiziert, wenn sehr belastende Beschwerden, oder eine chronische Überfüllung der Blase vorliegen oder der Patient einen vollständigen Harnverhalt erleidet. Es gibt verschiedene Verfahren. Die häufigste ist die sogenannte transurethrale Prostataresektion (TUR-P), bei der der Chirurg einen Schlauch in die Harnröhre einführt und die Teile der Prostata, die den Abfluss behindern, entfernt.

Eine Prostatektomie, eine Entfernung der Prostata wird bei sehr großen Drüsen (> 100 ml) angewendet. Weniger invasive Techniken wie Mikrowellen (TUMT), Laser, Ultraschall und Stents können je nach Beschwerdeprofil ebenfalls eingesetzt werden.

Prognose

Die BPH entwickelt sich langsam, die Symptome sind allerdings oft beschwerlich. Unbehandelt verschlechtern sich 50 %, bei 30 % verändert sich die Situation nicht, während 20 % eine Verbesserung erleben. Für viele wird mit der Zeit eine Operation notwendig, wobei die Operationsergebnisse gut sind. Die BPH ist in der Regel keine lebensbedrohliche Krankheit.

Es können Komplikationen wie Blasensteine, Harnwegsinfektionen, Harnstauungsniere mit Nierenversagen und Niereninsuffizienz auftreten. Die Inzidenz von Prostatakrebs ist bei Patienten mit einer gutartig vergrößerten Prostata nicht erhöht.

Probleme mit nächtlichem Wasserlassen können den Schlaf stören und ein bedeutendes Problem darstellen. Das ist auch ein häufiger Grund für einen Arztbesuch.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Benigne Prostatahyperplasie (BPH). Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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