Ratschläge zur Vorbeugung von Prostatakrebs

Einige Faktoren, die das Risiko einer Krebserkrankung nachweislich erhöhen, können von Ihnen selbst beeinflusst werden. Durch Ihr Verhalten können Sie die Wahrscheinlichkeit an einem Krebsleiden zu erkranken senken.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Prostatakrebs ist in Deutschland unter Männern die häufigste Krebserkrankung. Pro Jahr werden nach Angaben des Robert Koch-Instituts bundesweit etwa 63.400 Neuerkrankungen diagnostiziert. Mit einem Anteil von rund 10 Prozent steht das Prostatakarzinom an dritter Stelle der zum Tod führenden Krebserkrankungen.1

Belastende Risikofaktoren

Die Ursachen von Prostatakrebs sind bisher noch weitgehend unbekannt. Man kennt jedoch bestimmte Faktoren, die das Risiko einer Prostatakrebserkrankung erhöhen. Als wichtigste Faktoren gelten Alter und die familiäre Veranlagung. Außerdem spielen Umwelteinflüsse, zum Beispiel Ernährung, Lebens- und möglicherweise auch Arbeitsbedingungen eine Rolle.1

Alter
Das Alter ist der wichtigste Risikofaktor für Prostatakrebs. Während die Wahrscheinlichkeit, innerhalb der nächsten 10 Jahre an Prostatakrebs zu erkranken, bei einem 45-Jährigen bei etwa 1:220 liegt, steigt das Risiko bei einem 75-Jährigen auf 1:17.

Familiäre Veranlagung
Männer, bei denen in der nahen Verwandtschaft Prostatakrebs aufgetreten ist, haben ein erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken. Ist der Vater betroffen, steigt das Risiko auf das Doppelte, bei einem Bruder mit Prostatakrebs ist es bis zu dreimal so hoch wie in der übrigen männlichen Bevölkerung. Je mehr Familienangehörige erkrankt sind und je jünger sie zum Zeitpunkt der Diagnose waren, umso mehr steigt das Risiko für männliche Angehörige, auch Prostatakrebs zu bekommen.

Wichtig: Männer, in deren naher Verwandtschaft Prostatakarzinome vorkommen, sollten ab dem 40. Lebensjahr zur Früherkennungsuntersuchung gehen.1

Hormone
Hormone sind ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung der Krankheit, obwohl ihre genaue Rolle nicht ganz klar ist. Man weiß jedoch inzwischen, dass ohne das männliche Geschlechtshormon Testosteron, das vor allem in den Hoden produziert wird, kein Prostatakrebs entstehen kann. Testosteron ist für die Funktion der Prostata notwendig. Es fördert aber auch das Wachstum von Prostatakrebszellen: So erkranken Männer, die in jungen Jahren – vor oder unmittelbar nach der Pubertät – einen Hodenverlust erlitten haben, extrem selten an Prostatakrebs.
Männer, die wegen einer Unterfunktion der Hoden (Hypogonadismus) mit Testosteron behandelt werden, haben jedoch kein erhöhtes Krebsrisiko.

Weitere Risikofaktoren
Rauchen und Alkohol erhöhen generell das Krebsrisiko. Eine Raucherentwöhnung ist daher von großer Bedeutung. Aber auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. So ist Prostatakrebs bei Männern afrikanischen Ursprungs häufiger als bei Weißen oder Asiaten. In Europa und Nordamerika ist die Erkrankung relativ häufig, in Ostasien (China und Japan) dagegen eher selten. Einiges spricht dafür, dass diese Unterschiede auf Ernährung und Lebensführung zurückgeführt werden können, jedoch sind auch genetische Unterschiede denkbar.
Was den Einfluss von Fettleibigkeit und das berufsbezogene Risiko anbelangt, gibt es bislang keine übereinstimmenden Ansichten seitens der Experten. Die vorliegenden Daten aus wissenschaftlichen Untersuchungen sind so komplex und auch widersprüchlich, dass daraus keine Folgerungen hinsichtlich des Risikos für Prostatakrebs gezogen werden können. Im Gegensatz dazu ist nachgewiesen, dass körperliche Inaktivität das allgemeine Krebsrisiko erhöht.

Fünf Dinge, die Sie tun können

Jede dritte Krebserkrankung ist auf den Lebensstil zurückzuführen. Das bedeutet mit anderen Worten, dass man Krebs vorbeugen und das Risiko, zu erkranken, reduzieren kann. Denken Sie jedoch daran, dass es keine Garantie zur Vermeidung von Krebs gibt. Jeder Mann kann an Prostatakrebs erkranken. Es ist wichtig, dass Sie sich trotz einer möglichen Diagnose nicht für die Erkrankung schuldig fühlen.

1. Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich: Eine obst- und gemüsereiche Ernährung wirkt sich positiv auf den Körper aus und hat nicht nur eine präventive Wirkung im Bezug auf Krebs, sondern auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Vermeiden Sie fetthaltige Lebensmittel, essen Sie jedoch reichlich Fisch und Lebensmittel, die Omega-3-Fettsäuren enthalten. Ein hoher Fleischkonsum stellt ebenfalls einen Risikofaktor für Prostatakrebs dar.

2. Schränken Sie den Alkoholkonsum ein: Dies bedeutet nicht, dass Sie gänzlich auf Alkohol verzichten müssen. Aktuell empfehlen Experten nicht mehr als 12-24 Gramm Alkohol am Tag zu konsumieren. Das entspricht für Männer zwei Gläsern Bier oder Wein. Bei Frauen ist es ein Glas. Diese Obergrenze ist keine Empfehlung, täglich Alkohol zu trinken. Der Alkoholkonsum sollte nur nicht diese Grenzwerte überschreiten.

3. Vermeiden Sie Übergewicht: Obwohl kein direkter Zusammenhang zwischen Adipositas und Prostatakrebs nachgewiesen ist, tragen Übergewichtige ein größeres Risiko für chronische Erkrankungen. Übergewicht erhöht das Risiko von Krebs im Allgemeinen.

4. Bleiben Sie körperlich aktiv: Spüren Sie Ihren Puls und schwitzen Sie ein wenig. Bei körperlich aktiven Männern ist das Vorkommen von Prostatakrebs mit Metastasen-Bildung geringer als bei Nicht-Aktiven.

5. Geben Sie das Rauchen auf: Jeglicher Tabakkonsum ist gesundheitsschädlich. Der Zusammenhang zwischen Rauchen und dem Auftreten zahlreicher Krebserkrankungen ist erwiesen. Es existieren keine sicheren Beweise dafür, dass Tabak das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken erhöht. Es finden sich jedoch deutliche Hinweise darauf, dass sowohl die Sterblichkeitsrate als auch das Rezidivrisiko nach der Behandlung bei Rauchern höher sind.

Weitere Informationen

Literatur

  1. Deutsche Krebsgesellschaft. Prostatakrebs: Basis-Infos für Patienten und Angehörige. Berlin 2016. www.krebsgesellschaft.de

Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Prostatakarzinom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Urologie. Benignes Prostatasyndrom (BPS), Diagnostik und Differenzialdiagnostik. AWMF-Leitlinie Nr. 043-034, Stand 2009. www.awmf.org
  2. Deutsche Gesellschaft für Urologie. Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms AWMF-Leitlinie Nr. 043-022OL, Stand 2018. www.awmf.org
  3. European Association of Urology. EAU-ESTRO-SIOG Guidelines on Prostate Cancer. Stand 2017. uroweb.org
  4. European Society for Medical Oncology. Cancer of the Prostate, Stand 2016. www.esmo.org
  5. Deutsche Krebsgesellschaft: Prostatakrebs - Klassifikation des Krankheitsstadiums www.krebsgesellschaft.de
  6. Zentrum für Krebsregisterdaten - Robert-Koch-Institut. Prostatakrebs (Prostatakarzinom). Stand: 17.12.2015; letzter Zugriff: 21.07.2017 www.krebsdaten.de
  7. Jemal A, Thomas A, Murray T, Thun M. Cancer statistics, 2002. CA Cancer J Clin 2002;52:23-47. PubMed
  8. Nelson WG, De Marzo AM, Isaacs WB. Prostate cancer. N Engl J Med 2003; 349: 366-81. PubMed
  9. Lichtenstein P, Holm NV, Verkasalo PK, et al. Environmental and heritable factors in the causation of cancer -- analyses of cohorts of twins from Sweden, Denmark, and Finland. N Engl J Med 2000;343:78-85. New England Journal of Medicine
  10. Leitzmann MF, Platz EA, Stampfer MJ, Willett WC, Giovannucci E. Ejaculation frequency and subsequent risk of prostate cancer. JAMA 2004; 291: 1578-586. Journal of the American Medical Association
  11. Wilt TJ, Thompson IM. Clinically localised prostate cancer. BMJ 2006; 333: 1102-6. PubMed
  12. Zeegers MP, Jellema A, Ostrer H. Empiric risk of prostate carcinoma for relatives of patients with prostate carcinoma: a meta-analysis. Cancer 2003;97(8):1894-903 PMID: 12673715 PubMed
  13. Johns LE, Houlston RS. A systematic review and meta-analysis of familial prostate cancer risk. BJU Int 2003;91(9):789-94 PMID: 12780833 PubMed
  14. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. DEGAM- Praxisempfehlung. Hausärztliche Beratung zu PSA-Screening. Stand: 12/2016 www.degam.de
  15. Andriole GL, Crawford ED, Grubb RL, et al. Mortality results from a randomized prostate-cancer screening trial. N Engl J Med 2009; 360: 1310-9 New England Journal of Medicine
  16. Schröder FH, Hugosson J, Roobol MJ. Screening and prostate-cancer mortality in a randomized European study. N Engl J Med 2009; 360: 1320-8 New England Journal of Medicine
  17. Frankel S, Smith GD, Donovan J, Neal D. Screening for prostate cancer. Lancet 2003; 361: 1122-8. PubMed
  18. McNaughton-Collins M, Fowler FJ, Caubet JF, et al. Psychological effects of a suspicious prostate cancer screening test followed by a benign biopsy result. Am J Med 2004; 117: 719-25. PubMed
  19. Lin K, Lipsitz R, Miller T et al. Benefits and harms of prostate-specific antigen screening for prostate cancer. Ann Intern Med 2008; 149: 192-9. Annals of Internal Medicine
  20. Chou R, Croswell JM, Dana T, et al. Screening for prostate cancer: A review of the evidence for the US Preventive Services Task Force. Ann Intern Med 2011; 155: 762-71. Annals of Internal Medicine
  21. Ilic D, Neuberger MM, Djulbegovic M, Dahm P. Screening for prostate cancer. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013, Issue 1. Art. No.: CD004720. DOI: 10.1002/14651858.CD004720.pub3. DOI
  22. Andriole GL, Crawford ED, Grubb RL, et al. Prostate cancer screening in the randomized prostate, lung, colorectal, and ovarian cancer screening trial: mortality results after 13 years of follow-up. J Natl Cancer Inst 2012; 104: 125-32. PubMed
  23. Schröder FH, Hugosson J, Roobol MJ, et al. Prostate-cancer mortality at 11 years of follow-up. N Engl J Med 2012; 366: 981-90. New England Journal of Medicine
  24. Schroder FH, Hugosson J, Roobol MJ, et al. Screening and prostate cancer mortality: results of the European Randomised Study of Screening for Prostate Cancer (ERSPC) at 13 years of follow-up. Lancet. 2014 doi: 10.1016/S0140-6736(14)60525-0 DOI
  25. Carlsson S, Assel M, Sjoberg D, et al. Influence of blood prostate specific antigen levels at age 60 on benefits and harms of prostate cancer screening: population based cohort study. BMJ 2014; 348: g2296. BMJ (DOI)
  26. Gelfond J, Choate K, Ankerst DP, et al. Intermediate-term risk of prostate cancer is directly related to baseline prostate specific antigen: Implications for reducing the burden of prostate specific antigen screening. J Urol 2015 Jul; 194:46. PMID: 25686543 PubMed
  27. Stark JR, Mucci L, Rothman KJ, Adami H-O. Screening for prostate cancer remains controversial. BMJ 2009; 339: b3601. BMJ (DOI)
  28. American Urological Association (AUA) Guideline. Early detection of prostate cancer: AUA guideline. 2013. www.auanet.org
  29. Van der Cruijsen-Koeter, van der Kwast TH, Schroder FH. Interval carcinomas in the European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer (ERSPC)-Rotterdam. J Natl Cancer Inst 2003; 95:1462-1466. PubMed
  30. Ilic D, Neuberger MM, Djulbegovic M, Dahm P. Screening for prostate cancer. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013; 1: CD004720. DOI: 10.1002/14651858.CD004720.pub3 DOI
  31. Tsodikov A, Gulati R, Heijnsdijk EAM, et al. Reconciling the Effects of Screening on Prostate Cancer Mortality in the ERSPC and PLCO Trials. Ann Intern Med 2017. pmid:28869989 PubMed
  32. de Carvalho TM, Heijnsdijk EAM, de Koning HJ. Comparative effectiveness of prostate cancer screening between the ages of 55 and 69 years followed by active surveillance. Cancer 2018 Feb 1; 124(3): 507-513. pmid:29231973 PubMed
  33. D'Amico AV, Chen M-H, Roehl KA, Catalona WJ. Preoperative PSA velocity and the risk of death from prostate cancer after radical prostatectomy . N Engl J Med 2004; 351: 125-35. pmid:15247353 PubMed
  34. AF Kotb, S Tanguay, MA Luz, W Kassouf, AG Aprikian. Relationship between initial PSA density with future PSA kinetics and repeat biopsies in men with prostate cancer on active surveillance. Prostate Cancer and Prostatic Diseases 2011; 14:53-7. PMID: 20938463 PubMed
  35. Vickers AJ, Till C, Tangen CM, et al. An empirical evaluation of guidelines on prostate-specific antigen velocity in prostate cancer detection. J Natl Cancer Inst 2011; 103: 462-9. PubMed
  36. Thompson IM, Pauler DK, Goodman PJ, et al. Prevalence of prostate cancer among men with a prostate-specific antigen level <= 4.0 ng per milliliter. N Engl J Med 2004; 350: 2239-46. New England Journal of Medicine
  37. Harris R, Lohr KN. Screening for prostate cancer: an update of the evidence for the U.S. Preventive Services Task Force. Ann Int Med 2002; 137: 917-29. PubMed
  38. Bill-Axelson A, Holmberg L, Garmo H, et al. Radical prostatectomy or watchful waiting in early prostate cancer. N Engl J Med 2014; 370: 932-42. DOI: 10.1056/NEJMoa1311593 DOI
  39. Wilt TJ, Brawer MK, Jones KM, et al. Radical prostatectomy versus obervation for localized prostate cancer. N Engl J Med 2012; 367: 203-13. New England Journal of Medicine
  40. Klotz L. Active surveillance with selective delayed intervention using PSA doubling time for good risk prostate cancer. Eur Urol 2005; 47: 16-21. PubMed
  41. Kenfield SA, Stampfer MJ, Giovannucci E, Chan JM. Physical activity and survival after prostate cancer diagnosis in the health professionals follow-up study. J Clin Oncol 2011; 29: 726-32. PubMed
  42. Sooriakumaran P, Nyberg T, Akre O, et al. Comparative effectiveness of radical prostatectomy and radiotherapy in prostate cancer: observational study of mortality outcomes. BMJ 2014; 348: g1502. PMID: 24574496 PubMed
  43. Diaz M, Peabody JO, Kapoor V, et al. Oncologic outcomes at 10 years following robotic radical prostatectomy. European Urology, Volume 67 Issue 6, June 2015. doi:10.1016/j.eururo.2014.06.025 DOI
  44. Nam RK, Cheung P, Herschorn S, et al. Incidence of complications other than urinary incontinence or erectile dysfunction after radical prostatectomy or radiotherapy for prostate cancer: a population-based cohort study. Lancet Oncol 2014 Feb;15(2):223-31. PubMed
  45. Bolla M, van Poppel H, Collette L et al. Postoperative radiotherapy after radical prostatectomy (EORTC Trial): a randomised controlled trial. Lancet 2005; 366: 572-8. PubMed
  46. Ahmed HU, Hindley RG, Dickinson L, et al. Focal therapy for localised unifocal and multifocal prostate cancer: a prospective development study. Lancet Oncology 2012; : doi:10.1016/S1470-2045(12)70121-3. DOI
  47. Deutsche Krebsgesellschaft.Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten. AWMF-Leitlinie Nr. 032-051OL, Stand 2014. www.awmf.org
  48. Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin.Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung. AWMF-Leitlinie Nr. 128-001OL, Stand 2015. www.awmf.org
  49. Wong R, Wiffen PJ. Bisphosphonates for the relief of pain secondary to bone metastases (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 2, 2002. Update Software. The Cochrane Library
  50. Hedlund PO, Henriksson P. Parenteral estrogen versus total androgen ablation in the treatment of advanced prostate carcinoma: effects on overall survival and cardiovascular mortality. Urology 2000; 55: 328-32. PubMed
  51. European Medicines Agency. PRAC recommends restricting use of prostate cancer medicine Xofigo. London 2018 (13.7.2018). www.ema.europa.eu
  52. European Medicines Agency. Prostate cancer medicine Xofigo must not be used with Zytiga and prednisone/prednisolone. London 2018 (9.3.2018). www.ema.europa.eu
  53. Bayer Vital GmbH. Radium-223-dichlorid (Xofigo®) kontraindiziert in Kombination mit Abirateronacetat und Prednisolon/Prednison. Leverkusen 2018 (19.3.2018). www.gelbe-liste.de
  54. Anderson CA, Omar MI, Campbell SE, et al. Conservative management for postprostatectomy urinary incontinence. Cochrane Database of Syst Rev 2015; 1: CD001843. doi:10.1002/14651858.CD001843.pub5 DOI
  55. Thompson IM, Goodman PJ, Tangen CM, et al. The influence of finasteride on the development of prostate cancer. N Engl J Med 2003; 349: 215-24. PubMed
  56. de Bono JS, Oudard S, Ozguroglu M et al. Prednisone plus cabazitaxel or mitoxantrone for metastatic castration-resistant prostate cancer progressing after docetaxel treatment: a randomised open-label trial. Lancet 2010; 376:1147-54 PMID: 20888992 PubMed
  57. Robinson D, Garmo H, Bill-Axelson A, et al. Use of 5alpha-reductase inhibitors for lower urinary tract symptoms and risk of prostate cancer in Swedish men: nationwide, population based case-control study. BMJ 2013 Jun 18;346:f3406. doi:10.1136/bmj.f3406 DOI
  58. Fleshner NE, Lucia MS, Egerdie B, et al. Dutasteride in localised prostate cancer management: the REDEEM rabdomised, double-blind, placebo-controlled trial. Lancet 2012; 379: 1103-11. PubMed
  59. Lippman SM, Klein EA, Goodman PJ, et al. Effect of selenium and vitamin E on risk of prostate cancer and other cancers. JAMA 2009; 301: 39-51. Journal of the American Medical Association
  60. Johansson E, Steineck G, Holmberg L, et al. Long-term quality-of-life outcomes after radical prostatectomy or watchful waiting: the Scandinavian Prostate Cancer Group-4 randomised trial. Lancet Oncol 2011; 12: 891-9. PubMed
  61. Smith DP, King MT, Egger S, et al. Quality of life threee years after diagnosis of localized prostate cancer: population based cohort study. BMJ 2009; 339: b4817. BMJ (DOI)
  62. Lu-Yao GL, Albertsen PC, Moore DF, et al. Outcomes of localized prostate cancer following conservative management. JAMA 2009; 302: 1202-9. Journal of the American Medical Association