Ausschlag am Penis

Meistens lassen Krankengeschichte und Aussehen des Hautausschlags bereits eine Diagnose zu.

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"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

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Was ist die Ursache für Hautausschlag am Penis?

  • Ein Ausschlag am Penis kann durch Krankheiterreger, Entzündungsreaktionen oder bösartige Erkrankungen verursacht sein.

Häufige Ursachen

  • Herpesinfektion
    • Infektion mit Herpes-simplex-Virus 2 (HSV-2), seltener mit Herpes-simplex-Virus 1 (HSV-1)
    • In der Regel erfolgt die Übertragung über sexuellen Kontakt.
    • Der erste Ausbruch (Primärausbruch) macht sich durch allgemeine Symptome wie Halsweh und kleinblasigem Hautausschlag auf der Vorhaut und Eichel oder um die Harnröhrenöffnung herum bemerkbar, der brennt und unangenehm ist. Die Blasen platzen und werden zu flachen Wunden. Die Infektion dauert 4 bis 6 Wochen.
    • Spätere und wiederkehrende Ausbrüche sind durch weniger starke allgemeine Symptome gekennzeichnet, weniger Blasen/Wunden und eine Dauer von 1 bis 2 Wochen.
    • Herpes wird oft durch aktives Sonnen, Infektionen und psychische Belastungen hervorgerufen.
  • Entzündung unter der Vorhaut (Balanitis)
    • Infektion in der Vorhaut aufgrund von Mikroorganismen
  • Pilzinfektion
    • Diese kennzeichnet sich durch eine feuerrote Schleimhaut mit „käsigem“ Belag oder Ausfluss.
    • Dahinter kann sich eine Vorhautverengung (Phimose) verbergen.
    • Eine Infektion mit dem Hefepilz Kandida tritt gehäuft bei älteren Menschen und Patienten mit Diabetes mellitus auf. Sie ist gekennzeichnet durch eine Hautrötung und Pusteln am Glans penis.
    • Zur Therapie werden lokale Antimykotika eingesetzt.
  • Allergischer Hautausschlag
    • Dieser befindet sich oft am Penisschaft.
  • Genitalwarzen (Kondylome)
    • verursacht von humanen Papillomaviren (HPV)
    • Spitze oder blumenkohlförmige Warzen, die aber auch flach sein können, häufig an der Vorhaut oder Eichel lokalisiert.
    • Juckreiz kann auftreten, ansonsten wenige andere Beschwerden.
    • Zur Therapie stehen verschiedene Lösungen, Cremes oder Salben zur Verfügung. Die Warzen können auch ausgeschabt, mit einer Kältetherapie (Kryotherapie) oder Trichloressigsäure behandelt werden.
  • Vergrößerte Drüsen auf der Unterseite des „Kranzes“ sind normal und nicht behandlungsbedürftig.

Seltene Ursachen

  • Syphilis (harter Schanker, Ulkus durum)
    • Syphilis ist eine nahezu ausschließlich sexuell übertragbare Infektionskrankheit, die durch Spirochäten (Treponema pallidum) verursacht wird.
    • Am Penis zeigt sich ein  dunkelroter Fleck oder ein Knötchen, das rasch in einen Hautdefekt übergeht.
    • Später bildet sich ein scharf begrenztes, flaches Geschwür.
    • Die Hautveränderung am Penis (genannt harter Schanker) bildet sich ca. 2 bis 6 Wochen nach Ansteckung.
    • Zusätzlich schwellen die Lymphdrüsen in der Leiste an, sind aber nicht schmerzhaft.
    • Die Therapie erfolgt mit einem Antibiotikum (Benzathin-Benzylpenicillin), das in den Muskel verabreicht wird.
  • Granuloma inguinale
    • Dies ist eine sexuell übertragene Erkrankung, verursacht durch Klebsiella granulomatis.
    • In Europa tritt die Erkrankung nur sporadisch auf.
    • Die Erkrankung ist durch persistierende, schmerzlose Geschwüre oder kleine Papeln gekennzeichnet. Die Lymphknoten schwellen in der Regel nicht an.
    • Die Diagnose wird anhand einer Gewebeprobe gestellt.
    • Zur Behandlung werden lokal desinfizierenden Lösungen und Antibiotika eingesetzt.
    • Ohne Behandlung kann die Erkrankung in einen bösartigen Tumor übergehen.
  • Weicher Schanker (Ulcus molle)
    • Sexuell übertragbare Erkrankung, die durch das Bakterium Haemophilus ducreyi verursacht wird.
    • Gut abgrenzbares, leicht blutendes Geschwür, das häufig mit einem grauen oder gelben Flüssigkeit bedeckt ist.
    • In etwa 50 % der Fälle kommt es zu einer Entzündung der Lymphknoten in der Leistengegend.
    • häufiger in tropischen Gebieten, in Deutschland gelegentlich
    • Zur Diagnosestellung wird ein Wundabstrich durchgeführt.
    • Zur Therapie werden Antibiotika eingesetzt.
  • Venerisches Granulom (LGV)
    • Die Erkrankung wird sexuell durch das Bakterium Chlamydia trachomatis übertragen.
    • Anfangs entstehen nicht-schmerzende Wunden oder Bläschen am Penis und eine lokale Lymphknotenschwellung.
    • Der Erreger kann auch eine Entzündung der Harnröhre oder des Enddarms verursachen. Letzteres äußert sich durch schmerzhaften Stuhlgang, Ausflüssen und Blutungen. Die allgemeine körperliche Verfassung ist reduziert.
    • Mit Abstrichen aus den Wunden lässt sich das Bakterium nachweisen.
    • Zur Therapie werden Antibiotika eingesetzt.
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
    • Bei bis zu 40 % der Patienten mit Schuppenflechte sind die Genitalien beteiligt.
    • Die Hautveränderung ist lachsfarben und knötchenartig mit weißen oder silbrigen Schuppen.
    • Es besteht Juckreiz und die Haut ist oft sehr empfindlich.
    • Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und reicht von lokaler Behandlung bis hin zu systemischen Biologika.
  • Lichen sclerosus (Balanitis xerotica obliterans)
    • weißliche Verdickung der Vorhaut
    • Tritt bei 1 von 300 Männern aller Altersgruppen auf.
    • Bei 10–40 % der operierten Vorhautverengungen (Phimosen) findet man ursächlich ein Lichen sclerosus.
    • Vermutlich besteht eine genetisch bedingte Krankheitsanfälligkeit.
    • Die Beschwerden sind Juckreiz, Einblutungen, Erektionsstörungen aufgrund einer zunehmenden Vorhautverengung und Probleme beim Wasserlassen.
    • Die empfohlene initiale Behandlung ist die 3-monatige Applikation von lokalen Glukokortikoiden. Bei Persistenz kann die Vorhaut operativ entfernt werden (Zirkumzision). Alternativ kann eine Therapie mit Clobetasolpropionat 0,05 % versucht werden.
  • Angiokeratom
    • gutartige, rote oder blaue 1 bis 6 mm große Papeln
    • am häufigsten bei Menschen über 40 Jahren
    • In der Regel sind sie auf der Eichel lokalisiert, sie können aber auch am Skrotum, in der Leiste, am Oberschenkel oder am Bauch auftreten.
    • Mögliche Begleitsymptome sind Blutungen, Schmerzen und Juckreiz.
    • Bei der Fabry-Krankheit können Angiokeratome am Penisschaft, über dem Schambein oder am Kreuzbein auftreten.
  • Lichen nitidus
    • Chronische Erkrankung mit harmlosen knötchenartigen Verdickungen auf der Haut, die auch auf dem Penis vorkommt.
    • Die Knötchen sind gut abgrenzbar, leicht hochstehend (1 mm) und eher farblos/blass (hypopigmentiert).
    • Eine Behandlung ist meist nicht notwendig, ggf. lokale Therapie mit Glukokortikoiden.
  • Lichen ruber planus
    • entzündliche Autoimmunerkrankung der Haut und Schleimhäute
    • hochstehende, violett eingefärbte, oben abgeflachte Knötchen
    • häufig Juckreiz und Schmerzen, manchmal Geschwürbildung (Ulzerationen)
    • meist spontane Rückbildung der Krankheit
    • In der Behandlung werden lokale Glukokortikoide, Phototherapie und gelegentlich systemische Therapien eingesetzt.
  • Skabies
    • verursacht durch die Milbe Sarcoptes scabiei var. hominis
    • Knötchen und Bläschen mit Juckreiz, der sich nachts verschlimmert.
    • im Verlauf auch Substanzdefekt der Haut möglich
    • Oft sind andere Familienmitglieder oder enge Bekannte ebenfalls betroffen.
    • Die Diagnose erfolgt durch den mikroskopischen Nachweis von Krätzmilben.
    • Therapie mit Permethrin lokal und/oder Ivermectin oral
  • Erythroplasie Queyrat
    • örtlich begrenzter Tumor der Genitalschleimhaut
    • Vor allem bei nicht-beschnittenen Männern, die älter als 60 Jahre sind.
    • Kann sich in 5–30 % der Fälle zu einem bösartigen Plattenepithelkarzinom entwickeln.
    • Die Läsionen sind erhöht, gerötet, samtweich, mit einem unregelmäßigen Belag, der geschwürig werden (ulzerieren) kann.
    • Die Läsionen sind 2–35 mm groß und kommen auf der Eichel des Penis, an der Harnröhrenöffnung, der Kranzfurche und auf der Vorhaut vor.
    • Bei etwa der Hälfte der Betroffenen treten Juckreiz und Schmerzen auf.
    • Beschneidung oder Exzision sind frühzeitig anzustreben, um eine bösartige Entartung zu verhindern.
  • Peniskarzinom
    • Die Häufigkeit liegt bei 2 bis 3 Krankheitsfällen auf 100.000 Männer.
    • Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei über 70 Jahren.
    • Anfangs bestehen nicht-schmerzende Schwellungen oder Geschwüre, die sich dann zu Hautverdickungen und warzenartigem Wachstum weiterentwickeln, manchmal in Verbindung mit einem übelriechenden Ausfluss.
    • Zur Diagnosestellung wird eine Gewebeprobe unter dem Mikroskop untersucht.
    • Die Therapie erfolgt durch Operation, Strahlen- und Chemotherapie.
  • Andere Ursachen für Ausschlag am Penis

Was können Sie selbst tun?

  • Sorgen Sie für gründliche Hygiene und benutzten Sie am besten nur lauwarmes Wasser. Seien Sie besonders vorsichtig beim Reinigen der Innenseite der Vorhaut. Ziehen Sie die Vorhaut ganz zurück und waschen Sie sie ab. Eine gute Hygiene ist bei Hautausschlag besonders wichtig.
  • Vermeiden Sie sexuelle Kontakte, wenn Sie ein Geschwür oder eine Infektion am Penis haben. Schützen Sie Ihre Partner*innen mit einem Kondom vor einer Ansteckung.

Die ärztliche Untersuchung

  • Falls Sie vermuten, an einer Geschlechtskrankheit zu leiden, sollten Sie ärztlichen Rat suchen.
  • Dabei wird eine lokale Untersuchung des Penis durchgeführt, und die Lymphdrüsen der Leistengegend werden abgetastet.
  • Eventuell Keimnachweis durch Abstrich, Urinprobe oder Ejakulatprobe
  • Eventuell Gewebeprobe zur mikroskopischen Untersuchung

Anamnese (Krankengeschichte)

 Folgende Fragen können Ihnen gestellt werden:

  • Wann trat der Hautausschlag zum ersten Mal auf?
  • Bestehen Juckreiz oder Schmerzen?
  • Haben Sie Fieber oder noch andere Symptome?
  • Bestehen Probleme beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr?
  • Können Sie sich beim Geschlechtsverkehr infiziert haben?
  • Waren Sie im Ausland?

Überweisung an Spezialist*innen oder ein Krankenhaus

  • Dies ist in der Regel nicht erforderlich.

Weitere Informationen

Autor*innen

  • Hannah Brand, Cand. med., Berlin

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Ausschlag am Penis. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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