Kolorektale Polypen

Zusammenfassung

  • Definition: Diskrete Schleimhauttumoren, die in das Darmlumen ragen. Nur die adenomatösen Polypen (vom Drüsengewebe ausgehend) haben malignes Potenzial.
  • Häufigkeit: Altersabhängig; 30–40 % der über 60-Jährigen.
  • Symptome: Meistens symptomlos, evtl. analer Blut- oder Schleimabgang, Diarrhö, Anämie- und selten Obstruktionszeichen.
  • Befunde: Körperliche Untersuchung meist unauffällig; bei Blutung evtl. Anämiezeichen.
  • Diagnostik: Hb, Ferritin, Elektrolyte, Gerinnung, Koloskopie, evtl. fäkaler Okkultes-Blut-Test (iFOBT). Bei Verdacht auf familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) ggf. genetische Beratung und Gentest.
  • Therapie: Endoskopische Resektion und histologische Untersuchung; bei gesicherter FAP: Proktokolektomie.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Als Polypen bezeichnet man jegliche Art diskreter Schleimhauttumoren, die in das Darmlumen ragen.
  • Nur die vom Drüsengewebe ausgehenden (adenomatösen) Polypen haben malignes Potenzial.
    • Die meisten Adenokarzinome des Kolons entwickeln sich wahrscheinlich aus Adenomen.
  • Patienten mit diagnostizierten Polypen werden in Niedrig- und Hochrisikogruppen eingeteilt.

Diagnostik 

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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