Morbus Crohn

Zusammenfassung

  • Definition: Chronisch entzündliche Erkrankung, die den gesamten Magen-Darm-Trakt befallen kann. Die Ursache ist unbekannt. Vererbung und Rauchen sind prädisponierende Faktoren.
  • Häufigkeit: Die Inzidenz beträgt ca. 7 Fälle pro 100.000 Einwohner mit einem Altersgipfel zwischen 20 und 30 Jahren.
  • Symptome: von der Krankheitsaktivität und -lokalisation abhängig: Bauchschmerzen, intermittierender Durchfall, Gewichtsverlust.
  • Befunde: Schmerz- und Druckempfindlichkeit des Abdomens, ggf. Wachstumsverzögerung bei Kindern.
  • Diagnostik: Fäkales Calprotectin meist erhöht; CRP und BSG können erhöht sein.
  • Therapie: Kortikosteroide und Immunmodulatoren; bei Kindern ausschließlich enterale Ernährungstherapie. Therapieziel: Remissionsinduktion und -erhaltung.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Morbus Crohn ist eine segmental auftretende, granulomatöse und transmurale Entzündung, die den gesamten Magen-Darm-Trakt, von der Mundhöhle bis zum Anus, befallen kann.1
  • Häufig kommt es zur Bildung von Stenosen, Fisteln, Abszessen und Ulzerationen.
  • Bei jeweils 25 % der Patienten ist entweder nur der Dick- oder der Dünndarm befallen. 50 % der Patienten haben eine Kolitis mit Dünndarmbeteiligung.
  • Die klinische Symptomatik hängt von der Krankheitsaktivität, -lokalisation und -ausdehnung und ggf. von Komplikationen ab.

Diagnostik

Therapie

Morbus Crohn und Schwangerschaft

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen