Morbus Crohn

Zusammenfassung

  • Definition:Chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die diskontinuierlich den gesamten Gastro-Intestinal-Trakt befallen kann.
  • Häufigkeit:Prävalenz von 100–200 pro 100.000 Einwohner in Deutschland.
  • Symptome:Rechtsseitige Unterbauchschmerzen, unblutige Diarrhöen, Tenesmen und perianale Beschwerden.
  • Befunde:Häufig perianale Fisteln oder Abszesse, Konglomerattumor im rechten Unterbauch bei ausgeprägter Ileitis terminalis, reduzierter Ernährungszustand.
  • Diagnostik: Durch klinisches Erscheinungsbild sowie Kombination aus endoskopischen, histologischen, radiologischen und laborchemischen Befunden.
  • Therapie:Ziel ist die langfristige Mukosaheilung. Im Schub häufig kurzfristiger Steroideinsatz, zur Remissionserhaltung Immunsuppressiva wie z. B. anti-TNF-alpha-AK.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Segmental auftretende und transmurale Entzündung, die den gesamten Magen-Darm-Trakt, von der Mundhöhle bis zum Anus, befallen kann.1
  • Häufig kommt es zur Bildung von Stenosen, Fisteln oder Abszessen.2
    • auch extraintestinale Komplikationen möglich
  • Für viele Patienten beginnt die Erkrankung während der Berufsausbildung und dauert während ihres gesamten beruflichen Lebens an.3
    • hohe indirekte Kosten (Arbeitsausfall, Rente)
    • Hochgerechnet werden pro Jahr bis zu 3 Mrd. Euro für die Versorgung von Patienten mit M. Crohn in Deutschland aufgewandt.3
  • Klinischer Verlauf, Befallsmuster und Ausmaß an extraintestinalen Manifestationen sind sehr variabel.
    • Notwendigkeit einer komplexen Diagnostik und abgestuften Therapie3

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Vorgehen während der COVID-19-Pandemie

Patienteninformationen

Illustrationen