Postoperative peritoneale Adhäsionen

Zusammenfassung

  • Definition:Intraperitoneale Adhäsionen (intraabdominale Verwachsungen) können nach Operationen des Abdomens entstehen und sind eine Folge von Gewebeschädigungen und deren Heilung.
  • Häufigkeit:Sie entstehen bei bis zu 95 % der Patienten, die sich einer Bauchoperation (Laparotomie) unterzogen haben.
  • Symptome:Verwachsungen können zu Schmerzen, Infertilität oder Darmobstruktionen führen, und sie erhöhen das Morbiditätsrisiko und das Risiko eines späteren chirurgischen Eingriffs.
  • Befunde:Klinische Befunde hängen vom Schweregrad des Zustands ab. Adhäsionen verursachen mehr als 50 % aller Fälle von Dünndarmileus.
  • Diagnose:Angezeigte bildgebende Verfahren sind Röntgen, CT, MRT, Ultraschall und eventuell Endoskopie.
  • Behandlung:Es gibt nur wenige therapeutische Maßnahmen. Große Eingriffe im Abdomen erhöhen das Risiko.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Intraperitoneale Adhäsionen (intraabdominale Verwachsungen) können nach Operationen des Abdomens entstehen und sind eine Folge von Gewebeschädigungen und deren Heilung.1
  • Neben Darmobstruktionen (Ileus) können Adhäsionen auch zu einer verringerten Fertilität führen. Allerdings steht nicht zweifelsfrei fest, ob Adhäsionen auch die Ursache rezidivierender Bauchschmerzen sind.2
  • Eine Laparotomie bei Patienten mit vielen Adhäsionen erschwert neue Operationen und führt meist zu einer längeren Operationszeit und einem höheren Risiko für Darmschädigungen und damit einhergehenden schweren Komplikationen.3

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen