Hepatitis C

Zusammenfassung 

  • Definition:Durch Hepatitis-C-Virus (HCV) ausgelöste Infektion der Leber. Verursacht eine akute Infektion, die in 20–50 % der Fälle ohne Behandlung Remission erreicht. Die übrigen Personen entwickeln in unterschiedlichem Grad chronische Lebererkrankungen. Übertragung durch Blut und Blutprodukte. Sexuelle Übertragung ist möglich, aber selten.
  • Häufigkeit:In Deutschland liegt die Prävalenz von Hepatitis-C-Infizierten bei 0,2–0,3 %. In der Hochrisikogruppe der aktiven oder ehemaligen i. v. Drogenkonsumenten liegt die Prävalenz bei ca. 85 %.
  • Symptome:Die Inkubationszeit beträgt 5–12 Wochen. In der akuten Phase meist ein milder, klinischer Verlauf mit Müdigkeit, Übelkeit, Abdominalbeschwerden, Diarrhö, Fieber und evtl. Ikterus. Ein chronischer Verlauf ist häufig asymptomatisch.
  • Befunde:Hepatomegalie kann evtl. vorkommen.
  • Diagnostik:Erhöhte Leberenzyme und positive Serologie.
  • Therapie:Medikamentöse Behandlung  mit direkt antiviral wirkenden Substanzen.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Durch Hepatitis-C-Virus (HCV) ausgelöste Infektion in der Leber1
  • Die HCV-Infektion wird bei bis zu 85 % chronisch und ist eine wichtige Ursache für chronische Lebererkrankungen.
  • Bei 20–30 % der Patienten mit chronischer Hepatitis C entwickelt sich ein progressiver Leberschaden, der nach 20–30 Jahren zu Leberzirrhose und letztlich zu Komplikationen wie Leberinsuffizienz oder Leberkarzinom führt.
  • Antikörpernachweis (anti-HCV) unterscheidet nicht zwischen akuter Erkrankung, chronischem Trägerstatus oder durchlaufener Infektion. Zum Nachweis einer akuten Infektion soll auf HCV-RNA getestet werden.
  • Extrahepatische Manifestationen kommen vor.
  • Akute Hepatitis C ist bei durch Laboruntersuchung bestätigten HCV-Antikörpern und HCV-RNA (positiver direkter Erregernachweis) namentlich meldepflichtig.2

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen