Leberzellkarzinom

Zusammenfassung

  • Definition:Primäres Leberkarzinom, das seinen Ursprung in den Leberzellen hat und in der Regel auf Grundlage einer Leberzirrhose (z. B. Virushepatitiden als Auslöser) jeder Genese entsteht.
  • Häufigkeit:Inzidenz > 5/100.000; Männer sind 3-mal häufiger betroffen als Frauen.
  • Symptome:Die Patient*innen weisen in der Regel Symptome der zugrunde liegenden Lebererkrankung auf, und eine rasche Verschlechterung ihres Zustands legt den Verdacht auf die Erkrankung nahe.
  • Befunde:Mögliche Zeichen der Grunderkrankung (Zirrhose/Leberversagen) sind Splenomegalie, Aszites, Ikterus, Spidernävi, Gynäkomastie.
  • Diagnostik:Anamnese Vorerkrankungen, Leberwerte, AFP, Farbduplex-Sonografie und ggf. MRT/CT.
  • Therapie:Je nach Krankheitsstadium Resektion, Ablation, molekular zielgerichtete systemische Behandlung oder Lebertransplantation.

Allgemeine Informationen

Definition1-2

  • Beim Leberzellkarzinom oder hepatozellulären Karzinom handelt es sich um ein primäres Leberkarzinom, das seinen Ursprung in den Leberzellen hat und sich in der Regel aus einer bestehenden Leberzirrhose (ausgelöst z. B. durch Virushepatitiden) entwickelt.3
  • Die Ursachen können jedoch nach geografischer Lage variieren.
  • Häufig wird die Diagnose erst spät gestellt. Da es sich beim hepatozellulären Karzinom (HCC) um einen invasiven Tumor handelt, ist die Prognose häufig schlecht.
  • Engmaschige Kontrollen bei Patient*innen mit Hepatitis C und/oder Leberzirrhose haben zu einer Verbesserung der Früherkennung geführt.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

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