Magenkarzinom

Zusammenfassung

  • Definition:Ein maligner Tumor des Magens. In 95 % der Fälle handelt es sich dabei um ein Adenokarzinom.
  • Häufigkeit:2016 erkrankten 5.840 Frauen und 9.300 Männer in Deutschland.
  • Symptome:Häufig erst im fortgeschrittenen Stadium symptomatisch mit Dysphagie, Erbrechen, Inappetenz oder Gewichtsverlust.
  • Befunde:Zeichen einer Anämie, Kachexie, ggf. epigastrischer Druckschmerz.
  • Diagnostik:Biopsie und histopathologische Sicherung durch Magenspiegelung.
  • Therapie:Stadienadaptierte Behandlung, operative Resektion einzig kurative Option.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Maligner Tumor des Magens
  • Entstehung im proximalen (subkardial), mittleren Drittel (Fundus und Corpus) sowie distalen Teil (Antrum) des Magens möglich1
    • im subkardialen Anteil fließender Übergang zu den Tumoren des gastroösophagealen Übergangs (AEG-Tumor Siewert III)
  • Karzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs gehören weltweit zu den häufigsten tumorbedingten Todesursachen.2
    • Tumor lange asymptomatisch
    • Diagnose oft erst im fortgeschrittenen und inoperablen Zustand
  • Die Tumoren werden je nach Grad der Infiltration und Ausbreitung in Stadien unterteilt.
  • Ein endoskopisches Screening der Gesamtbevölkerung zum Nachweis von Magenkarzinomen wird in Deutschland von der Leitlinie nicht empfohlen.2
    • insgesamt zu geringe Inzidenz

Diagnostik

Therapie

Nachsorge2

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Illustrationen