Ulkuskrankheit (Magen- und Duodenalgeschwüre)

Zusammenfassung

  • Definition: Geschwüre im Magen oder Zwölffingerdarm, die meist durch das Bakterium Helicobacter pylori (HP) oder die Einnahme von ulzerogenen Arzneimitteln verursacht werden.
  • Epidemiologie: Etwa 5–10 % der Bevölkerung entwickeln irgendwann im Leben ein Geschwür, die Erkrankung ist rückläufig.
  • Symptome: Die Symptome variieren von Person zu Person. Episodische Bauchschmerzen, die oft durch Mahlzeiten und Antazida gelindert werden. In manchen Fällen treten nächtliche Schmerzen auf.
  • Klinische Befunde: Keine spezifischen klinischen Befunde.
  • Diagnostik: Helicobacter-pylori-Infektionen können durch serologische Tests ermittelt werden. Eine Gastroskopie bestätigt die Diagnose eines Geschwürs.
  • Therapie: Die Behandlung besteht aus einer medikamentösen Eradikationstherapie mit Protonenpumpenhemmer plus Antibiotika.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bei der Ulkuskrankheit handelt es sich um ein Geschwür in der Schleimhaut (Mukosa) des Magens oder des proximalen Duodenums.
  • Ursache ist ein Ungleichgewicht zwischen schützenden Faktoren (Schleimschicht des Magens, Sekretin, Bikarbonat) und aggressiven Faktoren (Magensäure, Pepsin, Kortison, NRSA, Nikotin, Stress).
  • Siehe auch den Artikel Komplikationen bei Magengeschwüren.
  • Siehe auch den Artikel über Helicobacter pylori.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen