Gastrointestinale Stromatumoren (GIST)

Zusammenfassung

  • Definition:Bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) handelt es sich um seltene Tumoren, die aus unbekannter Ursache aus Vorläuferzellen des Bindegewebes im Verdauungstrakt entstehen.
  • Häufigkeit:In Deutschland wird die jährliche Neuerkrankung auf 1.500 Neuerkrankungen geschätzt.
  • Symptome:Je nach Lokalisation und Größe des Tumors treten variierende Symptome auf.
  • Befunde:Auch die klinischen Befunde sind je nach Lokalisation und Größe des Tumors unterschiedlich.
  • Diagnose:Zur Diagnose werden verschiedene bildgebende Verfahren eingesetzt. Die Diagnosesicherung erfolgt mittels Biopsie und Immunhistochemie.
  • Behandlung:Bis vor Kurzem erfolgte die Therapie ausschließlich durch chirurgische Eingriffe; in jüngster Zeit ist jedoch zunehmend die medikamentöse Behandlung mit Imatinib hinzugekommen.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) handelt es sich um seltene Tumoren, die aus unbekannter Ursache aus Vorstufen von Bindegewebszellen im Verdauungstrakt entstehen.1-2 In der Regel treten sie in Form von subepithelial gelegenen, mesenchymalen Tumoren auf.
  • Im Wesentlichen werden zwei Typen unterschieden:
    • Der am häufigsten auftretende Typ ist der gastrointestinale Stromatumor. Tritt in der Regel im Magen und im proximal gelegenen Abschnitt des Dünndarms auf.
    • Seltener kommen gastrointestinale mesenchymale Neoplasien vor; diese gleichen den Neoplasien, die auch Weichteile anderer Körperregionen befallen können.
  • Je nach Lokalisation und Größe des Tumors sind unterschiedliche klinische Zeichen feststellbar.3
  • Der Malignitätsgrad ist schwer zu beziffern,4, grundsätzlich wird aber bei allen GIST eine potenzielle Malignität vermutet.5

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen