Volvulus

Zusammenfassung

  • Definition:Drehung eines Darmabschnitts und seines Mesenteriums, die eine Darmobstruktion und Ischämie verursacht. Die Ursache für die Verdrehung ist unbekannt. Ein langer, mobiler Darm ist prädisponierend.
  • Häufigkeit:Ist bei Kindern selten. Die Inzidenz liegt bei 1–2 pro 100.000 im Jahr.
  • Symptome:Akute, kolikartige Magenschmerzen und aufgeblähter Abdomen. Nach einer Weile treten häufig Übelkeit und Erbrechen auf.
  • Befunde:Das Abdomen ist ausgesprochen distendiert, tympanitisch mit moderater Palpationsempfindlichkeit, häufig metallische Darmgeräusche.
  • Diagnose:Röntgenübersicht des Abdomens mit erweiterter Darmschlinge und Flüssigkeitsspiegel
  • Behandlung:Eine Sonde kann in einigen Fällen distale Formen reponieren, die nur kurze Zeit bestanden. Häufig ist eine Laparotomie notwendig.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Darmschlinge, Adhäsionsileus
  • Drehung eines Darmabschnitts und seines Mesenteriums, was häufig zu einer Darmobstruktion führt.1
  • Kommt vor allem im Dickdarm vor.
    • Sigmoid 40–70%
    • Zäkum 20–40%
    • Transversum und linke Flexur ca. 2 %
  • Vorkommen im Dünndarm
    • Kann in Verbindung mit Adhäsionen auftreten, ist aber selten.
    • Ein Dünndarmvolvulus ist häufiger bei Säuglingen, meist zusammen mit Malrotation.
  • Beim Volvulus entsteht ein Strangulationsileus im Dickdarm mit Dilatation, deutlich tympanitisch, Aussetzen der Darmfunktion und Risiko für Darmperforation.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen