Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)

Ein Pankreaskarzinom wird oft erst im späten Krankheitsverlauf entdeckt. Nur in etwa 15 % der Fälle wird der Tumor so früh entdeckt, dass versucht werden kann, ihn operativ zu heilen.

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Zusammenfassung

  • Definition:Bösartiger Tumor in der Bauchspeicheldrüse. Die Ursachen sind nicht bekannt, aber das Risiko ist bei Nikotinkonsum ebenso wie bei Typ-2-Diabetes und Übergewicht erhöht, und in einigen Fällen spielt auch die erbliche Komponente eine Rolle.
  • Häufigkeit:Ein Pankreaskarzinom wird jährlich bei etwa 15 von 100.000 Einwohnern diagnostiziert und steht damit nach dem Dickdarm- und Magenkrebs an dritthäufigster Stelle bei den Tumoren der Verdauungsorgane.
  • Symptome:Die Krankheitssymptome können über lange Zeit gering oder diffus sein. Dazu gehören allmähliche Gewichtsabnahme, Bauch- oder Rückenschmerzen, Appetitmangel und Gelbsucht.
  • Befunde: In der frühen Phase eines Pankreastumors kann eine übliche körperliche Untersuchung völlig unauffällig sein. Allmählich kommt es zu Abmagerung, einem reduzierten Allgemeinzustand und Gelbsucht.
  • Diagnose: Die Diagnose wird durch eine Computertomografie oder andere bildgebende Verfahren der Bauchorgane gestellt.
  • Behandlung: Bei etwa 15 % der Patienten ist die Erkrankung bei Erstdiagnose noch begrenzt und der Tumor kann vollständig chirurgisch entfernt werden. Zusatzbehandlungen mit Chemotherapie oder Bestrahlung sind sowohl bei der Erstbehandlung als auch bei einem späteren Bedarf einer lindernden Behandlung indiziert.

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Die Bauchspeicheldrüse wiegt 100−150 Gramm, ist zwischen 12 und 15 Zentimeter lang und liegt tief in der Bauchhöhle, hinter dem Magen. Der Zwölffingerdarm (Duodenum) liegt dicht daneben. Die Bauchspeicheldrüse wird in Kopf (Caput), Körper (Corpus) und Schwanz (Cauda) untergliedert. Die Bauchspeicheldrüse produziert täglich ca. 1,5 l Verdauungssekret. Das Verdauungssekret neutralisiert die Magensäure und spaltet Proteine, Fett und Kohlenhydrate aus den Nährstoffen auf.

Die Bauchspeicheldrüse bildet auch das Hormon Insulin. Insulin ermöglicht den Körperzellen die Aufnahme von Zucker aus dem Blut, der für den Stoffwechsel der Zellen unabdingbar ist. Die Insulinsekretion wird in Verbindung mit den Mahlzeiten stimuliert und ist an die Menge der zugeführten Nahrung angepasst. Ein Grund für Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist, dass die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert.

Das Pankreaskarzinom macht ca. 2 % aller Krebserkrankungen und ca. 5 % aller durch einen bösartigen Tumor (Malignom) verursachten Todesfälle aus. Jährlich wird die Diagnose in den Deutschland bei etwa 16.000 Personen gestellt. Diese Krebsart tritt selten vor dem 50. Lebensjahr und am häufigsten im Alter ab etwa 70 Jahren auf.

Ursachen

Die meisten Tumoren in der Bauchspeicheldrüse sind sogenannte Adenokarzinome, die vom Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse ausgehen. Diese Tumoren wachsen im umliegenden Gewebe und breiten sich früh auf lokale Lymphknoten aus. Drei von vier Tumoren sitzen im Kopf der Bauchspeicheldrüse, der Rest befindet sich im Körper und im Schwanz.

Ein Malignom im Kopf der Bauchspeicheldrüse wächst oft in die Gallengänge hinein, was dazu führen kann, dass der Gallengang eingeengt wird und eine Gelbsucht entsteht.

In den meisten Fällen ist die Ursache eines Pankreaskarzinoms unbekannt. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren: Nikotinkonsum erhöht das Risiko, an einem Pankreaskarzinom zu erkranken; es besteht auch ein Zusammenhang zwischen Übergewicht, Typ-2-Diabetes, übermäßigem Alkoholkonsum und der Entstehung eines Pankreaskarzinoms. In einigen Fällen spielen zudem erbliche Faktoren eine Rolle. Patienten mit chronischer Pankreatitis haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko, an einem solchen Karzinom zu erkranken.

Symptome

Ein Tumor in der Bauchspeicheldrüse hat an vielen Stellen ausreichend Platz, um recht lange zu wachsen, ohne auf andere Organe zu drücken oder zu Schmerzen oder Unwohlsein zu führen. Oft ist der Tumor daher groß geworden und hat sich bereits in andere Organe ausgebreitet, bevor er entdeckt wird. Die häufigsten Symptome, die zu einer ärztlichen Untersuchung führen, sind unfreiwillige Gewichtsabnahme (der Verlust von mehr als 5−10 % des Körpergewichts), Bauchschmerzen oder Gelbsucht. Gelbsucht entsteht, wenn der Tumor so stark auf den Gallengang drückt, dass die Galle nicht (wie vorgesehen) in den Darm abfließen kann, sondern ins Blut übergeht. Die Gallenfarbstoffe verursachen eine gelbliche Haut und dunklen Urin; der Stuhlgang ist hingegen hell bzw. grau gefärbt.

Je nach Mitbeteiligung weiterer Organe können zusätzliche Symptome auftreten, z.B. Blutungen bereits nach geringen Verletzungen oder Prellungen.

Untersuchungen

Bei Verdacht auf ein Pankreaskarzinom müssen für die sichere Diagnosestellung Zusatzuntersuchungen durchgeführt werden. Zunächst kommt meist eine Ultraschalluntersuchung zum Einsatz; anschließend genauere Verfahren wie Computertomografie (CT) oder auch Magnetresonanztomografie (MRT) der Bauchspeicheldrüse. Wenn hier ein Tumor entdeckt wird, werden zusätzliche Spezialbilder der Bauchspeicheldrüse und weitere CT-/MRT-Untersuchungen der übrigen Teile der Bauchhöhle sowie der Brusthöhle gemacht. Damit wird der Umfang der Erkrankung so umfassend wie möglich abgeklärt. Die Planung und Festlegung der Behandlung hängen von der Größe des Tumors und der Ausbreitung in andere Organe ab.

Andere Untersuchungen können auch notwendig sein und werden von Fall zu Fall festgelegt. Dazu können u.a. eine genauere Untersuchung der Blutgefäße mittels CT oder MRT, eine Ultraschalluntersuchung mittels Endoskop, eine besondere Untersuchung der Gallengänge per MRT oder auch eine endoskopische Operation (Schlüssellochchirurgie) gehören, um alle evtl. Absiedlungen des Tumors genau beschreiben zu können.

Behandlung

Es wird empfohlen, die Diagnostik eines Pankreaskarzinoms in einem größeren Krankenhaus durchführen zu lassen, das auf dieses Gebiet spezialisiert ist. Chirurgen, Radiologen und Onkologen (Krebsspezialisten) müssen eng zusammenarbeiten – die Ausbildung und Erfahrung mit der Behandlung genau dieser Art der Krebserkrankung sind notwendig. Die Ergebnisse haben sich in den letzten Jahren etwas verbessert, u. a. weil die Behandlung auf wenige Abteilungen zentralisiert wurde.

Die Abklärung durch bildgebende Verfahren bildet die Grundlage für die Wahl der Behandlungsmethode. Das Behandlungsziel ist es, die Erkrankung durch die operative Entfernung des Tumors zu heilen. Da der Krebs aber bei Erstdiagnose meist schon weit fortgeschritten ist, ist nur bei ca. 15 % der Patienten mit Pankreaskarzinom der Versuch indiziert, die Erkrankung operativ zu heilen. Bei den übrigen Patienten lässt sich operativ nicht mehr das gesamte Tumorgewebe entfernen.

Die Operation ist umfassend (sie dauert oft mindestens 5 Stunden), und nicht alle Patienten können eine solche Operation verkraften. Während der Operation werden die Bauchspeicheldrüse und der Zwölffingerdarm nach einer neu entwickelten Methode entfernt.

Wenn es nicht möglich ist, die Erkrankung operativ zu heilen, kann ein Eingriff trotzdem indiziert sein, um die Schmerzen zu lindern. Hierbei kann es sich um einen Eingriff handeln, bei dem die blockierten Gallengänge wieder geöffnet werden, oder um entlastende Operationen, wenn der Darm eingeklemmt ist und dadurch Schmerzen verursacht.

In manchen Fällen wird vor der Operation eine Chemotherapie durchgeführt, um die Größe des Tumors vor dem Eingriff zu begrenzen. Vor der Operation kann auch eine Bestrahlung indiziert sein. Nach dem Eingriff werden das entfernte Tumorgewebe und der Ausbreitungsgrad genau untersucht. Von dieser Untersuchung ausgehend wird entschieden, ob eine Chemotherapie sinnvoll ist. Eine solche Behandlung ist nicht lebensrettend, aber sie kann die mögliche Überlebenszeit verlängern und Schmerzen lindern.

Palliativbehandlung

Diese Erkrankung hat eine ernste Prognose und lässt sich nur bei einer sehr geringen Anzahl der Patienten heilen. Wenn der Tumor wächst und Schmerzen verursacht, gibt es viele Formen der palliativen (lindernden) Behandlung. Verschiedene Formen von tumorreduzierenden oder entlastenden Operationen können indiziert sein. Bestrahlung und Chemotherapie können ebenfalls Schmerzen und andere Beschwerden lindern und werden von Fall zu Fall in Erwägung gezogen.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Medizinjournalistin, Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Pankreaskarzinom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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