Colitis ulcerosa

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Colitis ulcerosa – was ist das?

Dickdarm
Dickdarm

Die Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die vom Enddarm (Rektum) ausgeht und sich über den gesamten Dickdarm (Kolon) ausbreiten kann. Die Entzündung betrifft überwiegend die oberen Schleimhautschichten des Darms, in denen es zur Ausbildung von Geschwüren (lat. ulcus) kommt. Die Colitis ulcerosa tritt überwiegend im Dickdarm auf, kann aber in einigen Fällen auch das Ende des Dünndarms (Ileum) befallen. Sie wird auch als Kolitis bezeichnet. Bei einer Proktitis ist nur der Enddarm betroffen.

Die Geschwüre und andere Veränderungen der Darmschleimhaut bluten leicht und produzieren oft Schleim. Die Patienten leiden unter verschieden stark ausgeprägten Krämpfen und Schmerzen sowie plötzlichem Stuhldrang mit häufig blutigen Durchfällen. Dabei besteht oft kein Zusammenhang zwischen Ausprägung der Schleimhautschäden im Darm und den Beschwerden der Patienten, d. h. auch bei leicht ausgeprägten Veränderungen können die Patienten unter starken Schmerzen leiden.

Die Erkrankung tritt häufig gemeinsam mit einer sog. primär sklerosierenden Cholangitis auf, bei der die Gallenwege entzündet und verengt sind.

Die Colitis ulcerosa verläuft häufig schubweise und wechselt zwischen Phasen geringer Krankheitsaktivität und solchen mit Entzündungsschüben. 

Die Krankheit zählt zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen; sie kann mitunter schwer zu diagnostizieren sein, da die Symptome denen anderer Darmbeschwerden wie dem Reizdarmsyndrom oder Morbus Crohn, eine weitere chronisch-entzündliche Darmerkrankung, stark ähneln.

Das Erkrankungsalter liegt zwischen 15 und 40 Jahren, ein Viertel der Patienten ist bei Diagnosestellung jünger als 18 Jahre. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Die Erkrankungshäufigkeit liegt in den westlichen Ländern bei 1,5–2,5 Betroffenen pro 1.000 Personen. Jährlich kommen auf 100.000 Personen etwa 3–4 Neuerkrankte.

Ursachen

Die Ursachen für die Entstehung der Colitis ulcerosa konnten bisher noch nicht ganz geklärt werden. Da Verwandte eines Erkrankten ein 10- bis 15-mal höheres Risiko haben, ebenfalls an Colitis ulcerosa zu erkranken als die sonstige Bevölkerung, spielen Erbfaktoren (also veränderte Gene) offenbar eine Rolle. Hinzu kommen wahrscheinlich verschiedene Umweltfaktoren. Eine gestörte Darmbarriere ermöglicht den Übertritt von Bakterien in die Darmschleimhaut. Möglicherweise spielt hier eine veränderte Zusammensetzung der Darmflora eine Rolle. Forscher gehen davon aus, dass es aufgrund dieser verschiedenen Faktoren schließlich zu den Entzündungsprozessen im Darm kommt. Diese sind autoimmun bedingt, d. h. sie sind Folge fehlerhafter bzw. überschießender Reaktionen des Immunsystems, die sich gegen eigene Körperzellen richten. Aufgrund dieser Veränderungen handelt es ich um eine meist lebenslang vorliegende Krankheit.

Bestimmte Faktoren können bei vorhandener Veranlagung zum Ausbrechen der Krankheit führen oder bei bereits vorliegender Colitis ulcerosa einen neuen Schub auslösen: bestimmte Schmerzmittel (wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen) sowie bakteriell oder viral bedingte Magendarminfektionen. Auf der anderen Seite erkranken Patienten, die eine Blinddarmentzündung durchgemacht haben, seltener an Colitis ulcerosa. Auch Raucher leiden im Vergleich zu Nichtrauchern seltener an einer Colitis ulcerosa; demgegenüber jedoch häufiger an einer anderen chronischen Darmkrankheit (Morbus Crohn) – neben den deutlichen erhöhten Risiken für verschiedene Krebsformen. Kinder, die mindestens 6 Monate gestillt wurden, haben ein niedrigeres Risiko später an Colitis ulcerosa zu erkranken.

Symptome

Die Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die mit Bauchschmerzen und blutig-schleimigem Durchfall einhergeht. Zu den weiteren potenziellen Symptomen gehören Müdigkeit, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Blutungen aus dem Enddarm und allgemein eine verminderte Nährstoffaufnahme.

Je nach Schwere der Symptome bewerten Ärzte die Krankheitsschübe bei Colitis ulcerosa als leicht bis mäßig stark oder sehr schwer (fulminant). Für leichte/mäßig schwere Beschwerden gilt:

  • bis zu 5-mal täglich Durchfall, ohne oder nur wenig Blutbeimengung
  • kein Fieber, keine Beschwerden nachts, kein beschleunigter Puls
  • keine Blutarmut, nur gering erhöhte Entzündungszeichen im Blut.

Für einen schweren Schub hingegen gilt:

  • mehr als 6-mal Durchfall täglich, reichlich Blutbeimengung
  • abends Fieber, nächtliche Beschwerden, Puls höher als 90/Minute
  • Blutarmut, erhöhte Entzündungszeichen im Blut.

Zwischen solchen Schüben können die Patienten Phasen haben, in denen kaum Beschwerden bestehen.

Bei mindestens 25 % der Patienten löst die chronische Darmkrankheit auch Veränderungen an anderen Organen aus, was z. B. zu Gelenk- und Steißbeinschmerzen, Augenentzündung, Entzündung der Gallenwege und Hautausschlägen führen kann.

Wieso es bei Betroffenen auch an anderen Organen als dem Dickdarm zu Problemen kommt, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Häufig sind diese Symptome allerdings nur leicht ausgeprägt und gehen zurück, sobald die Kolitis wirksam behandelt wird.

Diagnostik

Häufig erfolgt die Verdachtsdiagnose anhand der Symptome und Beschwerden der Patienten.

Untersuchung von Blut und Stuhl

Mittels Blutuntersuchung wird die Anzahl der roten (ein niedriger Wert weist auf eine Blutung hin) und der weißen Blutkörperchen (ein erhöhter Wert spricht für das Vorliegen einer Entzündung) bestimmt. Eventuell erhöhte Blutwerte für die Blutsenkung und das C-reaktive Protein (CRP) deuten ebenfalls auf eine Entzündung hin. Der Stuhlgang wird auf Bakterien untersucht, um andere Ursachen für die Symptome auszuschließen. Zudem lässt sich im Stuhl eine Markersubstanz (Calprotectin) nachweisen, die sowohl die Diagnosestellung erleichtert als auch Hinweise auf den Verlauf der Krankheit geben kann. Per Ultraschall lässt sich zunächst schnell beurteilen, wie ausgedehnt die Krankheit ist und ob andere Bauchorgane ebenfalls Veränderungen aufweisen.

Darmspiegelung (Koloskopie)

Entscheidend ist jedoch, die Veränderungen der Darmschleimhaut begutachten zu können. Daher dient die Darmspiegelung (Koloskopie) bei einer Fachärztin/einem Facharzt der Diagnosesicherung. Das Koloskop ist ein flexibles, etwa fingerdickes, röhrenförmiges Untersuchungsinstrument, das am vorderen Ende mit einer Lichtquelle sowie einer Kamera ausgestattet ist, um das Innere des Darms auf einem Computerbildschirm darstellbar zu machen. Es wird über den Enddarm ein- und durch den gesamten Dickdarm geführt. Auf diese Weise kann die Ärztin/der Arzt die Darmschleimhaut untersuchen, nach entzündlichen Veränderungen schauen und Geschwüre oder Verletzungen entdecken. Dabei werden normalerweise mithilfe einer Zange, die über das Koloskop eingeführt wird, Gewebeproben der Schleimhaut entnommen (Biopsie). Diese Gewebeproben werden im Labor unter dem Mikroskop untersucht und sind von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn voneinander zu unterscheiden. Allerdings ist dies gerade zu Beginn der Erkrankungen nicht immer eindeutig machbar.

Gastroskopie

Eine Spiegelung von Magen und Speiseröhre (Gastroskopie) kann Entzündungen im oberen Magen-Darm-Trakt aufzeigen, die für Morbus Crohn typisch sind.

Bildgebende Verfahren

Zusätzlich verordnen Ärzte oft eine MRT, um die beiden Krankheiten differenzieren zu können. Mitunter erfolgt auch eine Röntgenuntersuchung des Dickdarms, in deren Vorfeld den Patienten rektal ein Röntgenkontrastmittel verabreicht wird, um die Darmstrukturen darstellen zu können. In einer Röntgen-Übersichtsaufnahme des gesamten Darms lassen sich v. a. im schweren Schub Komplikationen erkennen. 

Therapie

Die Therapie bei einer Colitis ulcerosa zielt darauf ab, den akuten Krankheitsschub zu stoppen und Rezidiven (Erkrankungsrückfällen) vorzubeugen. Beschränkt sich die Erkrankung auf den Enddarm, kann die Behandlung – nach der genauen Diagnostik – mitunter von der Hausärztin/vom Hausarzt übernommen werden. Hat sie jedoch auf den restlichen Dickdarm übergegriffen, so erfolgt sie in der Regel in Zusammenarbeit mit spezialisierten Ärzten. Grundsätzlich stehen verschiedene Medikamente gegen die Entzündungsreaktion zur Verfügung, im schweren Fall ist es manchmal angezeigt, den gesamten Dickdarm chirurgisch zu entfernen.

Akute Schübe können sowohl gefährlich als auch beschwerlich sein und werden daher im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt. Vollständig heilen lässt sich die Colitis ulcerosa nur mithilfe einer Operation; hier sind jedoch bestimmte mögliche Komplikationen zu bedenken.

Einige Patienten leben über lange Phasen, die mehrere Monate oder Jahre andauern können, völlig symptomfrei. Bei den meisten Betroffenen flammt die Erkrankung allerdings immer wieder auf. Nicht immer lässt sich daher feststellen, ob eine Therapie tatsächlich Wirkung zeigt.

Medikamentöse Behandlung

In erster Linie wird die Colitis ulcerosa mithilfe von 5-Aminosalicylsäure (5-ASA, z. B. Mesalazin) und Kortison behandelt. Diese Medikamente können, je nach Schweregrad der Erkrankung, oral (in Tablettenform) oder lokal (als Zäpfchen oder Darmeinlauf) verabreicht werden, einzeln oder kombiniert. Reichen diese Substanzen nicht aus, können weitere zum Einsatz kommen, die noch spezifischer die Fehlfunktion des Immunsystems blockieren (Immunsuppressiva) und damit die Entzündung eindämmen. Welche Medikamente in welcher Dosierung im Einzelfall infrage kommen, wird in der Regel von einer Fachärztin/einem Facharzt für Magen-Darm-Erkrankungen (Gastroenterologen) entschieden.

Auch in den oft beschwerdefreien Phasen ist es meist sinnvoll, eine vorbeugende Therapie beizubehalten. Eine Langzeittherapie mit 5-ASA dient auch der Vorbeugung von Dickdarmkrebs. Gegen eine begleitende Blutarmut ist ggf. die Einnahme von Eisenpräparaten angezeigt.

Operation

Bei langanhaltenden Schüben oder einer besonders schwerwiegenden Darmentzündung (fulminante Kolitis) kann eine operative Entfernung des Dickdarms (Kolektomie) erforderlich sein.

Ernährung

Grundsätzlich gilt: Jede Patientin/jeder Patient erlebt die Erkrankung auf ihre/seine eigene Weise. Darum ist es wichtig, die Behandlung individuell an die Bedürfnisse der Patienten anzupassen. Manche Patienten versuchen, mithilfe einer speziellen Ernährung die Beschwerden zu lindern – wissenschaftlich gibt es jedoch keine sicheren Hinweise darauf, dass eine besondere Ernährung allgemein vorbeugend oder lindernd bzgl. Colitis ulcerosa wirkt. Allerdings ist eine bewusste Ernährung oft wichtig, um v. a. bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen Untergewicht oder Mangelernährung zu vermeiden, einer Blutarmut oder dem Mangel an bestimmten Vitaminen vorzubeugen. Manche Patienten vertragen zudem bestimmte Nahrungsmittel nicht, hier sind individuelle Tests nötig. Hilfreich ist grundsätzlich eine Ernährungsberatung von einer Expertin/einem Experten. Dies gilt insbesondere dann, wenn im Rahmen der Colitis ulcerosa zusätzlich eine Gallenwegsentzündung (Cholangitis) auftritt, oder auch in den Phasen nach einer Operation.

Naturheilkunde, alternative Verfahren

Viele Patienten nutzen naturheilkundliche oder komplementärmedizinische Verfahren. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, bevor Sie solche Maßnahmen anwenden. Diese sollten immer nur eine Ergänzung der verordneten Therapie darstellen. Mögliche komplementäre Heilmethoden sind z. B. achtsamkeitsbasierte Verfahren zur Stressreduktion, Yoga, Akupunktur und die Einnahme bestimmter pflanzlicher Wirkstoffe wie Curcumin oder Flohsamen.

Psychotherapeutische Unterstützung

Weil die Krankheit oft in jungem Alter beginnt und chronisch verläuft, leiden viele Betroffene an psychischen Problemen; bei Bedarf kann also auch eine zusätzliche psychotherapeutische Behandlung sinnvoll sein. 

Weitere Informationen zur Behandlung der Colitis ulcerosa finden Sie in den Artikeln Colitis ulcerosa, Therapie und Colitis ulcerosa, Medikamente.

Prognose

Aufgrund besserer Therapiemöglichkeiten hat sich die Prognose bei der Colitis ulcerosa in den letzten 20–30 Jahren verbessert. Die meisten Patienten sind nach dem ersten akuten Krankheitsschub über einen kürzeren oder längeren Zeitraum symptomfrei. Bei vielen kommt es allerdings innerhalb von einigen Jahren zu mindestens einem Erkrankungsrückfall. Einige Patienten haben mehr oder weniger kontinuierlich stark ausgeprägte Symptome, die sich mithilfe einer medikamentösen Therapie nicht lindern lassen. In diesem Fall kann eine Operation die beste Lösung sein.

In einigen Fällen kann die Colitis ulcerosa zu einem akuten und lebensbedrohlichen Zustand führen, der fulminanten Kolitis. Diese muss intensivmedizinisch behandelt werden, oftmals ist auch ein akuter chirurgischer Eingriff notwendig. Nach einer Operation können verschiedene Komplikationen auftreten.

Besteht die Erkrankung über mehr als 10 Jahre, so erhöht sich das Risiko für die Entstehung von Dickdarmkrebs. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind daher von entscheidender Bedeutung, um eine Krebserkrankung frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Weitere Informationen

Patientenverbände

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden
  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Colitis ulcerosa. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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