Die medizinische Behandlung von Morbus Crohn

Die Behandlung von Morbus Crohn hängt davon ab, welche Abschnitte des Magen-Darm-Trakts betroffen sind, sowie vom Schweregrad der Erkrankung, Komplikationen und früheren Behandlungserfolgen.

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Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronische Entzündungserkrankung im Verdauungstrakt, die besonders den Übergang zwischen dem unteren Abschnitt des Dünndarms und dem ersten Abschnitt des Dickdarms befällt. Grundsätzlich können aber alle Abschnitte, von der Speiseröhre bis zum After, betroffen sein. Entzündungen und Narbenbildungen können an den entsprechenden Stellen den Darm einengen, was heftige Bauchschmerzen verursachen kann. Da die entzündeten Abschnitte nicht mehr normal funktionieren, führt dies oft zu Diarrhö. Manche Morbus Crohn-Patienten leiden außerdem oft an Abszessen und Fistelbildungen im Bereich des Anus. Fisteln sind Strukturen, die eine (falsche) Verbindung zwischen dem Darm und zum Beispiel der Haut oder auch anderen Organen möglich machen. 

Die Symptome des Morbus Crohn ähneln in vieler Hinsicht einer anderen Darmerkrankung, der Colitis ulcerosa. Diese beiden Erkrankungen werden als chronische entzündliche Darmerkrankungen und auf Englisch als „inflammatory bowel disease‟ (IBD) bezeichnet.

Wie wird Morbus Crohn behandelt?

Die Behandlung von Morbus Crohn hängt davon ab, welche Gegenden des Darms betroffen sind, sowie vom Schweregrad der Erkrankung, Komplikationen und früheren Behandlungserfolgen. Das Behandlungsziel ist es, die Kontrolle über die Entzündung zu erlangen, eine evtl. vorliegende Mangelernährung zu korrigieren und die Symptome wie Bauchschmerzen, Diarrhö und Darmblutungen zu lindern. Die Behandlung kann aus Medikamenten, Ernährungszusätzen, Operationen oder aus einer Kombination daraus bestehen.

Die Erkrankung ist nicht heilbar, die Beschwerden lassen sich aber oft vollständig oder großenteils lindern. Manche Patienten haben lange, beschwerdefreie Perioden, die über mehrere Jahre anhalten können. Leider flammt die Erkrankung bei den meisten Patienten erfahrungsgemäß mehrere Male im Laufe ihres Lebens wieder auf (Rezidiv). Wegen der unterschiedlich starken Beschwerden lässt sich nicht immer beurteilen, wie gut eine bestimmte Behandlung helfen wird. Es ist auch kaum möglich für den einzelnen Patienten vorauszusagen, wann eine Verbesserung eintreten kann oder wann die Symptome zurückkehren können.

Weil sich die Krankheit nicht heilen lässt, müssen Morbus Crohn-Patienten langfristig medizinisch betreut werden. Der behandelnde Arzt wird regelmäßige Untersuchungen empfehlen, um die Erkrankung zu beobachten. Die meisten Medikamente, die bei der Behandlung eingesetzt werden, können Nebenwirkungen auslösen. Ein wichtiger Teil der Behandlung ist es daher auch, solche Nebenwirkungen zu kontrollieren und die Dosis oder die Medikamente zu ändern, wenn die Nebenwirkungen schwerwiegende Probleme verursachen.

Enterale Ernährung

Besonders bei Kindern wurden mit enteraler Ernährung sehr positive Ergebnisse erzielt. Grundsätzlich wird mit „enteral" eine Ernährung über den Darm bezeichnet – im Gegensatz zu „parenteral", was die Energiezufuhr über eine Infusion in die Vene (d.h. am Darm vorbei = par-enteral) meint. In der Ernährungstherapie meint man mit enteraler Ernährung aber meist nicht die normale Nahrungsaufnahme, sondern die Zufuhr von Trinknahrung, meist über eine Sonde. Bei der Therapie des Morbus Crohn hat sich diese Behandlung selbst bei Kindern mit relativ schwerer und ausgedehnter Erkrankung als mindestens so wirksam wie Kortisonpräparate erwiesen. Es hat sich auch gezeigt, dass bei einer erfolgreichen Behandlung mit enteraler Ernährung die entzündete Schleimhaut abheilen kann. Kortison hingegen kann zwar akute Beschwerden lindern, aber trägt nur geringfügig zur Heilung der Schleimhaut bei. Bei Kindern kann die enterale Ernährung die Kortisontherapie ersetzen und zu einem vollständigen Rückgang der Beschwerden führen. Bei Erwachsenen sind die Erfolge nicht ganz so gut, aber auch hier wirkt diese Ernährungsform häufig.

Die Behandlung dauert normalerweise sechs Wochen. Wenn im Verlauf der ersten drei Wochen keine Verbesserung eintritt, wird die Behandlung häufig abgebrochen. Nach etwa sechs Wochen mit enteraler Ernährung können sich die Patienten wieder normal ernähren. In einigen Fällen wird weiterhin die Hälfte des Nahrungsbedarfs als Sondennahrung verabreicht und die andere Hälfte als normales Essen; es ist unklar, wie gut dies einem erneuten Rückfall vorbeugt. Wieso diese Behandlung wirksam ist, ist nicht bekannt. 

Es kann schwierig sein, die Behandlung durchzuführen; die Patienten brauchen Motivation und Durchhaltevermögen. Das Verlangen nach Essen ist wohl das größte Problem. Oft wird die Behandlung durchgeführt, indem eine dünne Sonde durch die Nase und weiter hinten im Rachen durch die Speiseröhre hinab in den Magen geführt wird. Die meisten Patienten, die sich dazu entscheiden, die Sondennahrung zu trinken, stören sich an der begrenzten Auswahl an Geschmacksrichtungen. Patienten können lernen, sich die Sonde selbst zu legen, und es ist durchaus möglich, die Sondennahrung tagsüber in der Schule oder im Beruf zu sich zu nehmen und die Sonde nach der Rückkehr nach Hause erneut zu legen, um die restliche Sondennahrung zu sich zu nehmen.

Medikamentöse Therapie

Aminosalizylsäure-Präparate

Die sog. 5-ASA-Präparate, vor allem Mesalazin und Sulfasalazin, wirken bei chronisch entzündlichen Krankheiten entzündungshemmend. Daher kommen sie auch bei Morbus Crohn allein oder in Kombination mit anderen Medikamenten zum Einsatz. Sulfasalazin besteht aus Mesalazin und einer Substanz, die dafür sorgt, dass der aktive Wirkstoff erst im Darm freigesetzt wird. Wird ein 5-ASA-Präparat verschrieben, kommt eher Sulfasalazin oder eine neuere dieser Substanzen zum Einsatz. Mögliche Nebenwirkungen können Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Diarrhö und Kopfschmerzen sein.

Bei manchen Patienten wirken diese Wirkstoffe recht gut; sie sind bei den meisten Patienten jedoch nur bei leichter Entzündung effektiv. Häufig müssen Patienten daher doch (zusätzlich) die stärker wirksamen Kortikosteroide verschrieben werden. 

Kortikosteroide

Während eines akuten Schubs kann mithilfe von Kortikosteroiden meistens schnell Kontrolle über die Entzündung gewonnen werden. Diese Medikamente gehören zu den wirksamsten bei der Behandlung von aktivem Morbus Crohn, aber sie können schwere Nebenwirkungen haben, u. a. ein erhöhtes Infektionsrisiko, und sind daher für die Langzeitbehandlung nicht geeignet.

Immunmodulatoren

Medikamente, die das Immunsystem hemmen, werden auch zur Behandlung von Morbus Crohn eingesetzt. Am häufigsten wird das Präparat Azathioprin verwendet. Dieses Mittel wirkt, indem es die Immunreaktionen blockiert, die zur Entzündung beitragen. Mögliche Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö und eine reduzierte Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen. Erfahrungen zeigen, dass eine Kombination von Azathioprin und Kortison die Reduktion der Kortisondosis ermöglicht; dies ist wichtig, um die schädlichen Langzeitwirkungen von Kortison zu verringern.

Weitere Immunmodulatoren, die bei Morbus Crohn eingesetzt werden, sind u.a. TNF-alpha-Hemmer oder ähnliche sehr spezifisch wirkende Wirkstoffe.

Tumornekrosefaktor-Alpha-Hemmer

Tumornekrosefaktor-alpha ist ein wichtiger Botenstoff des Immunsystems. Substanzen, die TNF-alpha blockieren, können also die Reaktionen des Immunsystems eindämmen, und damit auch die Entzündungsprozesse bei Morbus Crohn. Diese Medikamente werden bei der Behandlung von Patienten mit mittlerem bis schwerem Morbus Crohn eingesetzt, die nicht auf die Standardbehandlung mit Mesalazin, Kortikosteroiden oder anderen Immunmodulatoren ansprechen. 

Antibiotika

Aufgrund von Einengungen, Fisteln und früheren operativen Eingriffen kann es bei Morbus Crohn zu einem übermäßigen Wachstum von Darmbakterien kommen, was eine Infektion auslöst. Dies trägt wahrscheinlich zum Aufflammen der Erkrankung mit bei. Antibiotika werden zur Behandlung dieser begleitenden Infektionen eingesetzt. Die am häufigsten verwendeten Antibiotika sind Metronidazol, Ampizillin, Cefalosporin, Ciproxin oder Tetrazyklin.

Behandlung von Diarrhö

Diarrhö und krampfartige Bauchschmerzen lassen häufig mit dem Abklingen der Entzündung nach, aber Zusatzmedikamente können notwendig sein. Antidiarrhoika wie Loperamid können verwendet werden. Patienten, die ausgetrocknet (dehydriert) sind, werden ggf. mit Flüssigkeit über die Venen (als Infusion) behandelt. Gelegentlich hilft Patienten, denen ein kleiner Teil des Dünndarms entfernt wurde, die Einnahme von Präparaten, die die Gallensäure binden. In Phasen starker Diarrhö ist oft auch eine geänderte Ernährung hilfreich; Ihr Arzt wird Sie hier beraten können.

Nahrungsergänzungsmittel

Der Arzt kann Nahrungsergänzungsmittel empfehlen, besonders bei Kindern mit Wachstumsstörungen. In dieser Hinsicht wird gelegentlich spezielle kalorienreiche Trinknahrung verwendet. Manchen Patienten muss kurzzeitig Nahrung direkt in das Blut zugeführt werden (als Infusion über eine Vene). Dies kann bei Patienten nützlich sein, die vorübergehend zusätzliche Nahrung benötigen, deren Darm Ruhe benötigt oder deren Darm nicht imstande ist, genügend Nährstoffe aus der Nahrung zu absorbieren.

Jede chronische Darmkrankheit kann im Verlauf zu einem Mangel an bestimmten Vitaminen führen, was ggf. eine Substitution erfordert.

Rauchstopp

Es ist wichtig, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie rauchen, ist das Risiko, dass die Erkrankung aufflammt, deutlich höher als bei Nichtrauchern. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist bei Weitem wirksamer als einige bekannte medizinisch vorbeugende Behandlungen.

Lässt sich Morbus Crohn durch die Ernährung kontrollieren?

Eine spezielle Diät (mit Ausnahme der exklusiv enteralen Ernährung) hat sich weder für die Vorbeugung noch für die Behandlung dieser Erkrankung als wirksam erwiesen. In einzelnen Phasen oder bestimmten Situationen (Diarrhö, Darmstenosen, nach einer Operation) sind zwar besondere Ernährungsempfehlungen zu beachten, aber grundsätzlich ist eine ausgewogene nährstoffreiche Ernährung ohne spezielle Diäten zu empfehlen.

Manche Patienten erleben, dass sich die Symptome durch die Zufuhr von Milch, Alkohol, Kräutern oder Ballaststoffen verschlimmern. In solchen Fällen kann der Betroffene dann auf diese Nahrungsmittel verzichten. Man sollte jedoch darauf achten, nur wenige Nahrungsmittel zu meiden (gerade bei Kindern). Besonders wichtig ist es, einer Mangel- oder Unternährung vorzubeugen oder ggf. den Ernährungszustand wieder effektiv zu verbessern.

Manche Patienten benötigen zusätzlich Vitamine (z.B. Folsäure, Vitamin B12) und/oder Eisen, Magnesium, Kalzium oder andere Mineralstoffe. Dies ist wichtig wegen der bei Morbus Crohn eingeschränkten Nährstoffaufnahme und des erhöhten Verbrauchs sowie einzelner Medikamente, die z.B. die Wirkung der Folsäure blockieren.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Medizinjournalistin, Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Morbus Crohn. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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