Gallensteine

Gallensteine ​​bilden sich in der Gallenblase. In den meisten Fällen führt dies nicht zu Problemen, in den übrigen Fällen können die Gallensteine zu mäßigen bis sehr starken Schmerzen und Komplikationen, wie einer Entzündung der Gallenblase, führen.

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Fakten

  • Gallensteine sind feste Konkremente aus Substanzen der Gallenflüssigkeit, die sich in der Gallenblase oder in den Gallengängen befinden.
  • Kleine Gallensteine in der Gallenblase verursachen häufig keine Beschwerden oder nur ein leichtes Druckgefühl im Bauch, etwa nach dem Essen.
  • Wenn Gallensteine Beschwerden verursachen, sind dies mäßig bis starke Schmerzen im rechten Oberbauch, die eventuell in den Rücken oder in die rechte Schulter ausstrahlen können. Häufig tritt auch Übelkeit auf.
  • Ein besonderes Risiko zur Bildung von Gallensteinen besteht bei: Übergewicht, Schwangerschaft, bestimmten Krankheiten, die zum vertsärkten Abbau der roten Blutkörperchen führen, Diabetes mellitus, gestörter Aufnahme von Gallensäure, erhöhtem Cholesterin im Blut.
  • Ziel der Behandlung ist das Vorbeugen und Behandeln der Schmerzen sowie möglichst Entfernung der Gallensteine, ggf. auch die Entfernung der Gallenblase.
  • Wenn Gallensteine bereits zu Symptomen geführt haben, besteht ein hohes Risiko für erneute Schmerzanfälle.

Was sind Gallensteine?

Ein Gallensteinleiden (Cholelithiasis) ist eine Krankheit, die durch Steine in der Gallenblase (Cholezystolithiasis) oder den Gallengängen (Choledocholithiasis) verursacht wird. Gallensteine sind kleine oder größere Konkremente aus verschiedenen Bestandteilen der Galleflüssigkeit, die häufig auch Kalzium enthalten. Liegen die Steine recht frei in der Gallenblase, sind meist keine Symptome zu erwarten. Gelangt ein Konkrement jedoch in den engen Gallengang und klemmt dort fest, kommt es zu leichten bis sehr schweren Schmerzen im rechten Oberbauch, die eventuell in den Rücken oder in die rechte Schulter ausstrahlen. Dabei kann der Patient meist vor Schmerzen nicht ruhig sitzen und läuft ständig umher; ihm ist in der Regel übel. Die Schmerzen treten oft nach dem Essen auf und sie halten bis zu mehrere Stunden an.

Patienten mit akuter Cholezystitis oder Cholangitis, einer unter anderem durch Gallensteine bedingten Infektion der Gallenblase und/oder Gallenwege durch Bakterien, haben zusätzlich Fieber und sind in einem schlechten Allgemeinzustand. Bei einer Blockade des Gallengangs kann sich schließlich eine Gelbsucht entwickeln (Gelbfärbung der Haut), der Stuhl wird hell/weiß und der Urin dunkel.

Gallensteine ​​treten bei Frauen 3-mal so häufig auf wie bei Männern. 5 % der 20- bis 30-Jährigen haben Steine in der Gallenblase, während sie bei 40 % der 60- bis 70-Jährigen vorkommen. Trotz vorhandener Gallensteine haben nur wenige Betroffene Beschwerden.

Ursachen

Im Rahmen der Verdauung soll die in der Gallenblase gespeicherte Gallenflüssigkeit über den Gallengang in den Dünndarm fließen, um dort die Fette aus der Nahrung aufzuspalten. Wenn die Konzentration bestimmter Substanzen in der Galle zunimmt, können sich Gallensteine bilden. Je nach Steinzusammensetzung spricht man von Cholesterin- oder von Pigmentsteinen. Oft ist zusätzlich Kalzium enthalten (deshalb sind Gallensteine im Röntgenbild sichtbar). Gelangt ein Stein aus der Gallenblase in den Gallengang, kann dieser den Abfluss der Galle in den Dünndarm blockieren. Infolgedessen wird der Gallengang aufgedehnt und es entstehen Schmerzen.  

Im Fall einer Blockade des Gallengangs wird Gallenpigment im Organismus angereichert, da es nicht in den Darm gelangt und mit dem Kot ausgeschieden werden kann. Dies führt zu Gelbsucht, hellem Stuhl und dunklem Urin.

Ein besonderes Risiko zur Bildung von Gallensteinen besteht bei:

  • Übergewicht, mangelnder körperlicher Aktivität,
  • sehr schnellem, starkem Gewichtsverlust (>1,5 kg/Woche),
  • Schwangerschaft,
  • gestörter Aufnahme von Gallensäuren im Darm infolge verschiedener Kankheiten oder auch Operationen/Medikamenten,
  • gestörtem Abfluss von Gallefüssigkeit (Cholestase),
  • Diabetes mellitus,
  • erhöhtem Cholesterin bzw. Fettwerten im Blut,
  • Krankheiten mit sehr raschem Abbau roter Blutkörperchen.

Obwohl das Risiko, Gallensteine zu bekommen, während der Schwangerschaft erhöht ist, normalisiert sich der Zustand in den allermeisten Fällen wieder nach der Geburt: Die Gallensteine ​​verschwinden. Es gibt auch eine Veranlagung zu Gallensteinen, also eine Häufung der Krankheit in bestimmten Familien.

Diagnostik

Der Krankheitsverlauf und die Beschwerden sind in der Regel typisch und geben deutliche Anhaltspunkte für die Diagnose. Ein Verdacht auf Gallensteine wird bestärkt, wenn Risikofaktoren wie weibliches Geschlecht, Übergewicht, positive Familienanamnese, Einnahme prädisponierender Medikamente, Krankheiten im unteren Teil des Dünndarms, Schwangerschaft oder Diabetes mellitus vorliegen.

Schmerzen infolge von Gallensteinen treten im rechten Oberbauch auf und strahlen eventuell in den Rücken oder in die rechte Schulter aus und dauern mindestens 15 Minuten, meist aber deutlich länger an. Die Patienten können vor Schmerzen nicht ruhig liegen oder sitzen und laufen daher meist vor Schmerzen gekrümmt unruhig umher; der Zustand wird oft von Übelkeit und Erbrechen begleitet. Die Schmerzen häufig nachts auf. Oft entstehen sie nach den Mahlzeiten – nicht nur nach fettreichem Essen. Der Schmerzanfall dauert in der Regel eine bis mehrere Stunden an, teils bis zu 24 Stunden. Die Intensität des Schmerzanfalls reicht von leicht bis schwer. Die Schmerzen sind nicht typisch kolikartig, sondern sie beginnen meist schwach und steigen über 30–60 Minuten allmählich auf ein mehr oder weniger konstantes Niveau. Danach bleiben sie eine bis 6 Stunden konstant und klingen dann langsam ab. Eine Dauer über 6 Stunden deutet auf eine Komplikation hin, meistens eine akute Entzündung der Gallenblase (Cholezystitis) oder des Gallengangs (Cholangitis).

Bestehen die Gallensteine schon über längere Zeit, hat sich evtl. bereits ein Ikterus entwickelt (Gelbsucht), also eine Gelbfärbung der Haut und besonders des Augenweiß.

Eine ärztliche Untersuchung während eines Anfalls liefert Erkenntnisse, die die Verdachtsdiagnose stützen. Fieber deutet auf eine Entzündung hin.

Zunächst wird der Arzt mittels Ultraschall prüfen, ob Gallensteine vorliegen. Diese Methode erlaubt bei einem erfahrenen Untersucher mit hoher Genauigkeit (>90%) die Diagnose zu stellen. Eine Ultraschalluntersuchung ermöglicht es zudem, andere benachbarte Organe mit zu untersuchen. Bei einer Entzündung der Gallenwege (Cholangitis) kann man sehen, dass diese vergrößert sind.

Nur bei unklarem Befund kommen nach Überweisung zum Facharzt weitere Verfahren zum Einsatz, v.a. eine sogenannte ERC (endoskopische retrograde Cholangiografie). Dabei handelt es sich um eine endoskopische Untersuchung, bei der das Endoskop durch den Rachen, die Speiseröhre und den Magen in den Zwölffingerdarm geführt wird. Mithilfe eines dünnen Kunststoffkatheters, der aus der Spitze des Endoskops ausgefahren wird, findet der Untersucher die Öffnung des Gallengangs und führt den Katheter dann in den Gallengang hinein. Dort wird ein Kontrastmittel in den Gallengang eingespritzt, und es werden Röntgenbilder vom Gallengang und eventuell auch von den Ausführungsgängen der Bauchspeicheldrüse gemacht. Da das Kontrastmittel im Röntgenbild sichtbar ist, wird der Gallengang darstellbar. Das Verfahren kann auch dafür verwendet werden, chirurgisch einen kleinen Schnitt im Bereich der Gallengangsöffnung zu setzen, dass sich Steine, die sich im Gallengang befinden, mit der Gallenflüssigkeit in den Darm gespült werden können.

Auch eine zusätzliche MRT-Untersuchung der Gallenblase und des Gallengangs (MRC) kann hilfreich sein. Falls sinnvoll, kann sowohl bei der ERC als auch bei der MRC zusätzlich noch der Gang der Bauchspeicheldrüse mitbeurteilt werden, der zusammen mit dem Gallengang in den Dünndarm mündet.  

Zusätzlich erfolgt eine Blutuntersuchung, um die Funktion der Leber und der Gallenblase zu überprüfen und möglicherweise bestimmte Erkrankungen als Ursache der Gallensteine zu finden. Bei einer Verstopfung des Gallengangs zeigt die Blutuntersuchung möglicherweise eine beeinträchtigte Leberfunktion an (verringerte Konzentration von Substanzen, die die Leber produziert). Zugleich sind andere Stoffe, die normalerweise über die Gallengänge ausgeschieden werden (Bilirubin, alkalische Phosphatase, Gamma-GT), im Blut erhöht. Bei einer zusätzlich vorliegenden Infektion sind Blutsenkungsgeschwindigkeit, CRP und die Anzahl der weißen Blutkörperchen (also die typischen Entzündungswerte) im Blut erhöht. Ist dies der Fall, wird man versuchen, den verursachenden Erreger (Bakterienart) zu identifizieren, z. B. durch Untersuchung der Gallenflüssigkeit.

Behandlung

Ziel der Behandlung ist das Vorbeugen und Behandeln der Schmerzanfälle. Durch Gallensteine verursachte Beschwerden sind meist sehr schmerzhaft, daher werden in der Regel starke Medikamente verwendet. Erste Wahl sind in der Regel schmerzstillende, entzündungshemmende Medikamente, wie Indometacin oder Diclofenac – allerdings wegen der Nebenwirkungen nur für einen kurzen Zeitraum. Es kommen auch spezielle krampflösende Wirkstoffe und Mittel gegen die Übelkeit zum Einsatz. Reicht dies nicht aus, können morphiumähnliche Substanzen gegen die Schmerzen nötig werden.

Häufig lassen sich die Beschwerden mit Medikamenten zu Hause ausreichend lindern. Bei starken Schmerzen oder einer Entzündung ist jedoch eine Klinikeinweisung erforderlich. Eine akute Entzündung der Gallenblase wird mit zusätzlich Antibiotika zur Bekämpfung der Bakterien behandelt.

Eine operative Entfernung der Gallenblase empfiehlt sich bei fast allen Patienten, die wiederholt Schmerzanfälle aufgrund von Gallensteinen haben, da so die Gefahr neuer Anfälle und Komplikationen reduziert wird. Dieser Eingriff erfolgt in der Regel erst, nachdem die akuten Beschwerden abgeklungen sind. Bei akuter Entzündung der Gallenblase empfiehlt sich in der Regel ebenfalls eine Operation, wenn möglich innerhalb von 24 Stunden nach Aufnahme in die Klinik.

Es gibt zwei Hauptverfahren der chirurgischen Behandlung: traditionelle offene Chirurgie oder Schlüssellochchirurgie (laparoskopischer Eingriff). Vergleichsstudien zu den beiden Verfahren zeigen, dass die Schlüssellochchirurgie zu kürzeren Krankenhausaufenthalten, kürzeren Genesungszeiten und weniger schweren Komplikationen führt. Daher wird die Schlüssellochchirurgie in den meisten Fällen bevorzugt.

Steine im Gallengang lassen sich durch eine ERCP entfernen (siehe oben). Bei dieser Methode geht man mit einem Endoskop durch Rachen, Speiseröhre und Magen in den Zwölffingerdarm, um dort zur Öffnung des Gallengangs zu gelangen. Es kann zweckmäßig sein, eine solche Untersuchung vor einer Operation durchzuführen, um sich ein  genaueres Bild zu machen, aber sie kann bei einigen Patienten auch zugleich als Behandlung ausreichen.

Als Alternative lassen sich manche Steine auch mit Medikamenten auflösen; die Bestandteile werden dann mit der Galle in den Darm gespült und ausgeschieden. Kommt es nur selten zu Symptomen, sind die Gallensteine nicht sehr groß und enthalten keinen Kalk, kann diese sogenannte Litholyse erfolgreich sein.  

Sind Gallensteine in der Gallenblase zufällig nachgewiesen worden und hat der Betroffene keine Beschwerden, wird nur in Ausnahmefällen eine Operation zur Entfernung der Gallenblase angeraten.

Es gibt zudem mehrere Dinge, die Sie selbst tun können, um die Situation zu verbessern:

  • Vermeiden Sie große/üppige Mahlzeiten. Diese lösen leicht Schmerzanfälle aus.
  • Sie sollten versuchen, eventuelles Übergewicht zu reduzieren und sich regelmäßig körperlich zu bewegen.
  • Möglicherweise ist es hilfreich, fettreiche Mahlzeiten zu vermeiden; dies ist aber nicht eindeutig belegt.

Zudem gibt es Substanzen (Ursoeoxycholsäure), deren Einnahme vor dem Wiederauftreten von Gallensteinen schützen kann. Diese Art der Vorbeugung empfehlen Ärzte jedoch nicht grundsätzlich, sondern nur bei erhöhtem Risiko für Gallensteine: Dazu zählen Patienten während/nach einer extremen Reduktionsdiät oder auch solche mit bestimmten Krankheiten, die stets zu Gallensteinen führen. 

Prognose

Wenn Gallensteine bereits zu Symptomen geführt haben, besteht ein hohes Risiko für erneute Schmerzanfälle. Zu Schmerzen führende Gallensteine verursachen bei 1–2 % der Patienten innerhalb eines Jahres Komplikationen (s. u.), wenn die Gallenblase nicht entfernt wird.

Komplikationen, die als Folge von Gallensteinen auftreten können, sind:

  • Entzündung der Gallenblase (Cholezystitis)
  • Aufstauung von Gallenflüssigkeit mit Gelbsucht (Ikterus)
  • Entzündung der Gallenwege (Cholangitis) evtl. mit Ausbreitung von Bakterien über das Blut (Sepis)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), die eine dringende chirurgische oder endoskopische Behandlung erfordert. Mehr als 10 % der Pateinten mit einer solchen, durch Gallensteine bedingten Pankreatitis, sterben daran. 

Nachdem die Gallenblase entfernt wurde, sind die Beschwerden und das Risiko von Komplikationen deutlich reduziert. Bei 80–90 % der Patienten verläuft dieser Eingriff erfolgreich, einige Patienten leiden jedoch auch anschließend noch an Schmerzen oder Verdauungstörungen. Im Rahmen der Operation kann es (wie bei anderen Eingriffen auch) selten zu Blutungen oder Verletzungen anderer Organe kommen.  

Illustrationen

Zwölffingerdarm, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Ausführungsgänge.
Zwölffingerdarm, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Ausführungsgänge
Gallensteine in der Gallenblase (1) und im Ausführungsgang der Gallenblase (2). Gallengang (3), Bauchspeicheldrüsengang (4), Mündung des Gallengangs in den Dünndarm/Papille (5)
Gallensteine in der Gallenblase (1) und im Ausführungsgang der Gallenblase (2). Gallengang (3), Bauchspeicheldrüsengang (4), Mündung des Gallengangs in den Dünndarm/Papille (5)
Gallenstein (1) im Gallengang (7), der den Abfluss der Galle verhindert. Es kommt zum Aufstau im Gallengang (3). Gallenblase (1), Ausführungsgang der Gallenblase (2), Gallengang (4), Bauchspeicheldrüsengang (5), Mündung des Gallengangs in den Dünndarm (6)
Gallenstein (1) im Gallengang (7), der den Abfluss der Galle verhindert. Es kommt zum Aufstau im Gallengang (3). Gallenblase (1), Ausführungsgang der Gallenblase (2), Gallengang (4), Bauchspeicheldrüsengang (5), Mündung des Gallengangs in den Dünndarm (6)
Gallenstein vor der Mündung in den Dünndarm (6) mit Aufstau im Gallengang (4) und Bauchspeicheldrüsengang (5). Gallenblase (1), Ausführungsgang der Gallenblase (2), Gallengang (3).
Gallenstein vor der Mündung in den Dünndarm (6) mit Aufstau im Gallengang (4) und Bauchspeicheldrüsengang (5). Gallenblase (1), Ausführungsgang der Gallenblase (2), Gallengang (3).

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Cholelithiasis. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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