Abbildung (Foto)

Durch NSAR verursachtes Magengeschwür

Patienten, die auf die Behandlung mit NSAR angewiesen sind, müssen darauf hingewiesen werden, dass als Nebenwirkung Magenbeschwerden (bis hin zu schweren Komplikationen) auftreten können.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was sind NSAR?

NSAR steht für nichtsteroidales Antirheumatikum (entzündungshemmendes Medikament). Eine andere Bezeichnung ist nichtsteroidales Antiphlogistikum. Dazu zählen z. B. Ibuprofen oder Diclofenac. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Arzneimitteln, die insbesondere zur Entzündungshemmung im Bewegungsapparat, d. h. in Muskeln, Sehnen und Gelenken, eingesetzt werden. Zudem wirken NSAR gut gegen Schmerzen. Diese Art von Arzneimitteln enthält keine Steroide (Kortison), die mit einer Reihe anderer Nebenwirkungen einhergehen. Bei den mit NSAR behandelten Entzündungen im Bewegungsapparat handelt es sich nicht um Entzündungen (Infektionen), die durch Bakterien oder Viren verursacht werden. Vielmehr sind es entzündliche Prozesse des Gewebes, die häufig infolge von Überlastung oder Reizung des Gewebes oder im Rahmen einer entzündlichen Krankheit (z. B. Rheuma) auftreten. Infolgedessen sind Antibiotika (z. B. Penicillin), die gegen bakterielle Infektionen gerichtet sind, bei solchen Belastungsschäden wirkungslos.

NSAR-Präparate entfalten ihre entzündungshemmende Wirkung v. a. dadurch, dass sie zwei bestimmte Enzyme namens Zyklooxygenase-1 und -2 (COX1/2) hemmen. Vor allem COX2 ist an vielen Prozessen beteiligt, die eine Entzündung aufrechterhalten: eine Blockade dieses Enzyms durch NSAR dämmt die Entzündung also ein. Rötung, Überwärmung und Schwellung des Gewebes gehen zurück, damit auch die Schmerzen. COX1 allerdings hat eine andere wichtige Funktion: Dieses Enzym ist daran beteiligt, den Schutz der Magenschleimhaut vor den Verdauungssekreten zu gewährleisten. Wird es blockiert, steigt das Risiko für Magenschleimhautschäden und -geschwüre. 

Salicylate (wie Acetylsalicylsäure, ASS) verfügen über ähnliche Eigenschaften wie NSAR, jedoch ist ihre Wirkung häufig weniger stark. Anders als NSAR haben sie jedoch zusätzlich zur entzündungshemmenden und schmerzstillenden Wirkung auch den Effekt, das Blut zu „verdünnen", also Blutgerinnseln vorzubeugen und dadurch Blutungen zu verlängern.

Was ist ein Magengeschwür?

Bei einem Magengeschwür handelt es sich um eine Schädigung der schützenden Schleimhaut von Magen oder Zwölffingerdarm (siehe Abbildung). Es wird meist mittels Gastroskopie (Magenspiegelung) diagnostiziert. Die meisten Fälle von Magengeschwüren sind auf eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen. Ein Viertel aller Magengeschwüre tritt jedoch infolge der Anwendung von NSAR und Salicylaten auf; bei einigen Patienten liegt auch zusätzlich noch eine Helicobacter-pylori-Infektion vor. Diese Arzneimittel können zum einen selbst zu Erosionen der Schleimhaut führen, zum anderen setzen sie (wie oben beschrieben) den Schutz der Schleimhaut herab: Als Folge können eine oder mehrere verschieden große bzw. tiefe Schleimhautschäden im Magen oder Zwölffingerdarm entstehen. Wenn das Magengewebe nicht mehr von der Schleimhaut bedeckt wird, kann die Magensäure dort ungehindert „angreifen" und weitere Schäden verursachen. Sobald in der Schleimhaut auch ein Blutgefäß geschädigt wird, kommt es zu kleinen oder auch massiven Blutungen.

Üblicherweise klagen die Betroffenen zunächst über Sodbrennen und Schmerzen wegen der geschädigten Schleimhaut oder eines kleinen Geschwürs. Typischerweise bessern sich die Beschwerden beim aufrechten Sitzen/Stehen und mit einer Mahlzeit. Nach längerem Verlauf können Gewichtsabnahme oder auch bei ständig kleinen Blutungen Blutarmut hinzukommen. Magengeschwüre können aber auch plötzlich Beschwerden verursachen und schnell zu beängstigenden Situationen mit blutigem Erbrechen führen. Aufgrund der schmerzstillenden Eigenschaften dieser Arzneimittel kann die Entwicklung von Magengeschwüren über eine längere Zeit verschleiert werden. Das Magengeschwür wird oft erst dann entdeckt, wenn Blutungen auftreten. Bei Patienten mit blutendem Magengeschwür handelt es sich häufig um ältere Menschen, bei denen sich die Blutungsstillung als schwierig erweisen kann. Stark blutende Magengeschwüre können v. a. für ältere Menschen oder solche mit anderen Begleitkrankheiten) lebensgefährlich sein.

Die verschiedenen NSAR sind Studien zufolge mit verschieden hohen Risiken für Magen-/Darmgeschwüre bzw. Blutungen assoziiert, wobei das Risiko im Vergleich zu Patienten ohne NSAR-Medikation um den Faktor 1,5 bis 7 steigt. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Patienten NSAR zusammen mit bestimmten anderen Medikamenten einnehmen. Dazu zählen ASS, Kortison und auch bestimmte Psychopharmaka namens SSRI (selektive Serotoninwiederaufnahme-Hemmer). Das Risiko eines Menschen für ein Magen-/Darmgeschwür ist zudem vergleichsweise höher, wenn dieser raucht und/oder ein naher Familienangehöriger ebenfalls an Magengeschwüren leidet.

Therapie von durch NSAR verursachten Magengeschwüren

Falls ein Patient unter der Einnahme von NSAR und/oder Salicylaten ein Magengeschwür entwickelt, müssen die Präparate abgesetzt werden, falls dies möglich ist. Darüber hinaus erhalten die Patienten Medikamente (Protonenpumpenhemmer oder PPI) zur Hemmung der Magensäureproduktion, denn diese würde das Gewebe weiter schädigen. Unter einer PPI-Therapie wird die Magensäureproduktion häufig für die Dauer der Behandlung vollständig aufgehoben. Dies ist wichtig, damit die Magenschleimhaut wieder abheilen kann. Die Therapie mit PPI dauert in der Regel 6 bis 8 Wochen. Anschließend sollte eine Abheilung des Magengeschwürs erreicht sein.

Gelegentlich wird eine gleichzeitige Infektion mit Helicobacter pylori aufgedeckt. In solchen Fällen kann nicht immer eindeutig abgeklärt werden, ob das Magengeschwür durch die Infektion oder die Nebenwirkungen von Arzneimitteln verursacht wird. In jedem Fall wird jedoch diese Infektion zusätzlich mit einer Kombination verschiedener Antibiotika behandelt werden (Tripel-Therapie über meist mindestens 2 Wochen).

Falls es bereits zu einer deutlichen oder sogar schweren Magen-/Darmblutung oder gar einem Riss des Magens (Perforation) gekommen ist, muss der Betroffene ggf. im Krankenhaus oder gar intensivmedizinsich behandelt werden. In schweren Fällen ist eine notfallmäßige Operation nötig, um die Blutung zum Stillstand zu bringen. Auch diese Maßnahmen können in manchen Fällen den Patienten aber nicht retten.

Ist die akute Krankheit behandelt, werden nach einigen Wochen Kontrolluntersuchungen empfohlen. Der Arzt wird untersuchen, ob die Magenschleimhaut abgeheit ist und prüfen, dass sich kein Krebs im Magengeschwür entwickelt hat (das ist in Einzelfällen möglich). Im Falle einer Helicobacter-pylori-Infektion wird er zudem sicherstellen, dass diese effektiv behandelt wurde. Außerdem ist es wichtig, die weitere Therapie für Patienten zu planen, die aufgrund ihrer Grunderkrankung weiterhin auf NSAR oder ähnliche Medikamente angewiesen sind.

Vorbeugung von durch NSAR verursachten Magengeschwüren

Patienten, die auf die Einnahmen von NSAR angewiesen sind, müssen darauf hingewiesen werden, dass als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten können. Es empfiehlt sich, die Tabletten zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen. Dadurch können Schleimhautschädigungen eingedämmt werden. Die Patienten werden darüber hinaus angewiesen, die Therapie abzubrechen und einen Arzt aufzusuchen, wenn bei Ihnen (starke) Bauchschmerzen auftreten. Bei einer Behandlungsdauer von ein bis zwei Wochen ist das Risiko, ein Magengeschwür zu entwickeln, in der Regel gering. Je länger die Therapie fortdauert und je höher die einzunehmende Dosis ist, desto größer ist das Risiko für ein Magengeschwür.

Rheumatiker sind häufig auf die Einnahme von NSAR zur Behandlung der rheumatischen Beschwerden angewiesen. Bei voraussehbarem hohem Risiko für ein Magengeschwür oder wenn dieses sogar bereits aufgetreten ist und die Behandlung fortgeführt werden muss, sollte der Patient ein Arzneimittel zum Schutz des Magens erhalten. Es stehen unterschiedliche Alternativen zur Verfügung: Meist werden Arzneimittel zur Eindämmung der Magensäure verwendet, zum Beispiel H2-Blocker oder Protonenpumpenhemmer.

Beachten Sie auch, dass die gleichzeitige Gabe von NSAR und anderen Schmerzmitteln oder auch SSRI (Antidepressiva) eine besonders hohe Belastung für die Magenschleimhaut darstellt und diese Kombinationen noch eher zu einem blutenden Magengeschwür führen können.

Neuere NSAR

In den letzten Jahren ist eine neue Gruppe von NSAR auf den Markt gekommen, die mit einem geringeren Risiko für Magengeschwüre verbunden sind. Diese Arzneimittel sind unter der Bezeichnung COX2-Hemmer bekannt. Die Wirkstoffe hemmen nur die COX2, das die Magenschleimhaut schützende Enzym COX1 behält also seine Wirkung. Zwar sind diese Präparate nicht unbedingt mit weniger Magenbeschwerden verbunden, aber es werden seltener Magengeschwüre beobachtet. Allerdings haben COX2-Hemmer andere Risiken, die beachtet werden müssen. Ihr Arzt wird sie zu den verschiedenen Arten der COX2-Hemmer beraten können.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Medizinjournalistin, Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Ulkuskrankheit (Magen- und Duodenalgeschwüre). Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Lanas A, Chan FKL. Peptic ulcer disease. Lancet 2017; 390: 613–624. www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Helicobacter pylori und gastroduodenale Ulkuskrankheit. AWMF-Leitlinie Nr. 021-001, Stand 2015. www.awmf.org
  3. Moss S. Peptic ulcer disease. BMJ Best Practice. last updated April 25, 2012.
  4. Soll AH. Epidemiology and etiology of peptic ulcer disease. UpToDate, last updated Dec 2012. www.uptodate.com
  5. Ramakrishnan K, Salinas RC. Peptic ulcer disease. Am Fam Physician 2007; 76: 1005-12. PubMed
  6. Ziegler AB. The role of proton pump inhibitors in acute stress ulcer prophylaxis in mechanically ventilated patients. Dimens Crit Care Nurs 2005; 24: 109-14. PubMed
  7. Charpignon C, Lesgourgues B, Pariente A et al.: Peptic ulcer disease: one in five is related to neither Helicobacter pylori nor aspirin/NSAID intake. Aliment Pharmacol Ther. 2013 Oct; 38(8): 946–54. www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) im Vergleich: Risiko von Komplikationen im oberen Gastrointestinaltrakt, Herzinfarkt und Schlaganfall (UAW-News International).2013 www.akdae.de
  9. Huang JQ, Sridhar S, Hunt RH. Role of Helicobacter pylori infection and non-steroidal anti-inflammatory drugs in peptic-ulcer disease: a meta-analysis. Lancet 2002; 359: 14-22. PubMed
  10. Garcia Rodriguez LA, et al. Association between aspirin and upper gastrointestinal complications: systematic review of epidemiologic studies. British Journal of Clinical Pharmacology 2001; 52: 563-71. PubMed
  11. Derry S, Loke YK. Risk of gastrointestinal haemorrhage withlong term use of aspirin: meta-analysis. BMJ 2000; 321: 1183-7. PubMed
  12. Makristathis A, Barousch W, Pasching E, Binder C, Kuderna C, Apfalter P, et al. Two immunoassays and PCR for detection of Helicobacter pylori in stool specimens from paediatric patients before and after eradication therapy. J Clin Microbiol 2000; 38: 3710-4. PubMed
  13. Talley NJ, Vakil N. Practice Parameters Committee of the American College of Gastroenterology: guidelines for the management of dyspepsia. Am J Gastroenterol 2005; 100: 2324-37 PubMed
  14. Gisbert JP, Pajares JM. Diagnosis of Helicobacter pylori infection by stool antigen determination: A systematic review. Am J Gastroenterol 2001; 96: 2829-38. PubMed
  15. Andrews J, Marsden B, Brown D, Wong VS, Wood E, Kelsey M. Comparison of three stool antigen tests for Helicobacter pylori detection. J Clin Pathol 2003; 56: 769-71. PubMed
  16. Korkmaz H, Findik D, Ugurluoglu C, Terzi Y.TIReliability of stool antigen tests: investigation of the diagnostic value of a new immunochromatographic Helicobacter pylori approach in dyspeptic patients. Asian Pac J Cancer Prev. 2015;16(2):657 www.ncbi.nlm.nih.gov
  17. Megraud F, Lehours P. Helicobacter pylori detection and antimicrobial susceptibility testing. Clin Microbiol Rev 2007; 20: 280-322. PubMed
  18. Malfertheiner P, Megraud F, O'Morain C and for the European Helicobacter Study Group. Current concepts in the management of Helicobacter pylori infection: the Maastricht III consensus report. Gut 2007; 56: 772-81. Gut
  19. Calvet X, Ramirez-Lázaro MJ, Montserrat A, et al. Comparative accuracy of 3 monoclonal stool tests for diagnosis of Helicobacter pylori infection among patients with dyspepsia. Clin Infect Dis 2010; 50: 323-8. PubMed
  20. Garza-Gonzalez E, Bosques-Padilla FJ, Tijerina-Menchaca R, Flores-Gutierrez JP, Maldonado-Garza HJ, Perez-Perez GI. Comparision of endoscopy-based and serum-based methods for the diagnosis of Helicobacter pylori. Can J Gastroenterol 2003; 17: 101-6. PubMed
  21. Gisbert JP, Abraira V. Accuracy of Helicobacter pylori diagnostic tests in patients with bleeding peptic ulcer: A systematic review and meta-analysis. Am J Gastroenterol 2006; 101: 848-63. PubMed
  22. Ables AZ, Simon I, Melton ER. Update on Helicobacter pylori treatment. Am Fam Physician 2007; 75: 351-8. PubMed
  23. Arzneimittelkommission der Ärzteschaft. Arzneimitteltherapie funktionelle Dyspepsie. Zugriff 21.9.2016, www.akdae.de
  24. Yuan Y, Ford AC, Khan KJ, et al. Optimum duration of regimens for Helicobacter pylori eradication. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Dec 11;12:CD008337. Cochrane (DOI)
  25. Szajewska H, Horvath A, Piwowarczyk A. Meta-analysis: the effects of Saccharomyces boulardii supplementation on Helicobacter pylori eradication rates and side effects during treatment. Aliment Pharmacol Ther 2010; 32: 1060-79. www.ncbi.nlm.nih.gov
  26. Wu JC, Chan FK, Ching JY, et al. Effect of Helicobacter pylori eradication on treatment of gastro-oesophageal reflux disease: a double blind, placebo controlled, randomised trial. Gut 2004; 53: 174-79. Gut
  27. Harvey RF, Lane JA, Murray LJ, Harvey IM, Donovan JL, Nair P. Randomised controlled trial of effects of Helicobacter pylori infection and its eradication on heartburn and gastro-oesophageal reflux: Bristol helicobacter project. BMJ 2004; 328: 1417-9. PubMed
  28. Moayyedi P, Feltbower R, Brown J, Mason S, Mason J, Nathan J, et al. The effect of population H pylori screening and treatment on dyspepsia and quality of life in the community: results of a randomised controlled trial. Lancet 2000; 355: 1665-9. PubMed
  29. Veldhuyzen van Zanten SJ, Flook N, et al. An evidence-based approach to the management of univestigated dyspepsia in the era of Helicobacter pylori. Can Med Assoc J 2000; 162 (suppl 12): S3-S23.
  30. Vergara M, Catalan M, Gisbert JP, Calvet X. Meta-analysis: role of Helicobacter pylori eradication in the prevention of peptic ulcer in NSAID users. Aliment Pharmacol Ther 2005; 21: 1411-8. PubMed
  31. Kiltz U, Zochling J, Schmidt WE, Braun J. Use of NSAIDs and infection with Helicobacter pylori--what does the rheumatologist need to know? Rheumatology (Oxford) 2008; 47: 1342-7. PubMed
  32. Yeomans ND, Hawkey C, Lanas A, et al. Prevalence of gastric and duodenal ulcers during "low dose" aspirin. Gastroenterology 2002; 122: A-87.
  33. Lai KC, Lam SK, Chu KM, et al. Lansoprazole for the prevention of recurrences of ulcer complications from long-term low-dose aspirin use. N Engl J Med 2002; 346: 2033-8. PubMed
  34. Behrman SW. Management of complicated peptic ulcer disease. Arch Surg 2005; 140: 201-8. PubMed
  35. Zeng M1, Mao XH2, Li JX3, Tong WD4, Wang B1, Zhang YJ3, et al.. Efficacy, safety, and immunogenicity of an oral recombinant Helicobacter pylori vaccine in children in China: a randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3 trial.Lancet 2015 www.ncbi.nlm.nih.gov
  36. Barkun AN, Bardou M, Kuipers EJ, et al. International consensus recommendations on the management of patients with nonvariceal upper gastrointestinal bleeding. Ann INtern Med 2010; 152: 101-13. Annals of Internal Medicine
  37. Würtz M, Grove EL, Kristensen SD, Hvas A-M. The aniplatelet effect of aspirin is reduced by proton pump inhibitors in patients with coronary artery disease. Heart 2009; e-pub: PMID:19910291. PubMed
  38. Hernandez-Diaz S, Rodriguez LA. Incidence of serious upper gastrointestinal bleeding/perforation in the general population: review of epidemiologic studies. J Clin Epidemiol 2002; 55: 157-63. PubMed