Magengeschwür und Duodenalgeschwür (Ulkuskrankheit)

Die Ulkuskrankheit entsteht meist als Folge einer Magenentzündung (Gastritis) durch eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori. Es kommt zu einer Verletzung der Schleimhaut des Magens (Magengeschwür) oder des Zwölffingerdarms (Duodenalgeschwür) – die Patienten leiden unter häufigen Bauchschmerzen. Durch eine Behandlung mit Magensäurehemmern kombiniert mit Antibiotika lässt sich die Erkrankung heilen.

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Was ist eine Ulkuskrankheit?

Bei der Ulkuskrankheit kommt es zu Verletzungen der Schleimhaut des Magens oder Zwölffingerdarms.
Bei der Ulkuskrankheit kommt es zu Verletzungen der Schleimhaut des Magens oder Zwölffingerdarms.

Der Begriff Ulkuskrankheit fasst Verletzungen der Schleimhaut des Magens oder Zwölffingerdarms zusammen. Man bezeichnet diese auch als Magengeschwür (Ulkus ventriculi) und Duodenalgeschwür (Ulkus duodeni). Durch verschiedene Ursachen wie eine bakterielle Infektion oder bestimmte Medikamente wird die Schleimhaut gereizt, die Patientin verspürt dies als Bauchschmerzen. Magen- und Duodenalgeschwüre kehren unbehandelt meistens wieder, lassen sich jedoch medikamentös vollständig heilen.

Häufigkeit

Etwa 10 % der Bevölkerung entwickeln irgendwann im Leben eine Ulkuskrankheit. In den letzten Jahren hat die Zahl der Betroffenen deutlich abgenommen, was vor allem auf die besseren Behandlungsmöglichkeiten zurückzuführen ist. Geschwüre liegen 5-mal häufiger im Zwölffingerdarm als im Magen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Zwölffingerdarmgeschwüre treten am häufigsten im Alter von 30 bis 55 Jahren auf, während Magengeschwüre typischerweise im Alter von 55 bis 70 Jahren einsetzen.

Ursache

Die meisten Fälle der Ulkuskrankheit sind auf eine Entzündung des Magens (Gastritis) im Rahmen einer Infektion mit Helicobacter pylorizurückzuführen. Diese Bakterienart kann nur im sauren Milieu der menschlichen Schleimhaut in Magen und Zwölffingerdarm überleben. Dort trägt sie zu Entzündung und Entwicklung von Geschwüren bei. Solange die Beseitigung des Bakteriums im Magen nicht gelingt, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, neuerlich Geschwüre zu entwickeln. Raucher sind dabei stärker gefährdet.

Während fast alle Geschwüre im Zwölffingerdarm durch eine solche Infektion verursacht werden, sind bei Magengeschwüren auch andere Ursachen beteiligt. Circa 25 % der Magengeschwüre sind auf Nebenwirkungen von antientzündlichen Arzneimitteln (z. B. Ibuprofen, Diclofenac) zurückzuführen (weitere Informationen finden Sie im Artikel Durch NSAR verursachtes Magengeschwür). Diese Arzneimittel setzen die Schutzmechanismen der Magenschleimhaut gegen die Magensäure herab. Eine regelmäßige Einnahme erhöht die Wahrscheinlichkeit um das Vierfache. Werden zuusätzlich noch Kortison-Präparate eingenommen, so steigt diese auf das 15-Fache an.

Darüber hinaus gibt es weitere, seltene Ursachen. Anders als früher geglaubt führt Stress allein in der Regel nicht zu einer Ulkuskrankheit. Patienten in intensivmedizinischer Behandlung sind einer erhöhten Gefahr ausgesetzt. In seltenen Fällen, die trotz mehrfacher Behandlung immer wieder Geschwüre entwickeln, lässt sich die Erkrankung auf ein Zollinger-Ellison-Syndrom oder eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen (Hyperparathyreoidismus) zurückführen.

Symptome

Sowohl Magen- als auch Zwölffingerdarmgeschwüre fallen insbesondere durch Bauchschmerzen auf. Diese treten häufig phasenweise auf, d. h. schmerzhafte Episoden wechseln sich mit schmerzfreien Phasen ab. Bei Magengeschwüren berichten einige Patienten von nächtlichen Schmerzen, welche durch Essen und Einnahme von Magensäurehemmern gelindert werden. Bei Geschwüren im Zwölffingerdarm hingegen beginnen Schmerzen häufig mit dem Essen oder treten gänzlich unabhängig von den Mahlzeiten auf. Begleitend kommt Übelkeit, Sodbrennen und ein verminderter Appetit vor. Im Fall von blutenden Magengeschwüren kann der Patient Symptome von Blutarmut (Anämie) entwickeln. Typischerweise kommt es in diesen Fällen zu Blässe, Schwächegefühl und Schwindel.

Bei nahezu einem Viertel aller Patienten mit Ulkuskrankheit treten Komplikationen auf. Betroffen sind vor allem ältere Menschen und Personen, die regelmäßig schmerzlindernde Medikamente (NSAR) einnehmen. Nicht selten sind diese Komplikationen das ersten Anzeichen der Erkrankung.

  • Blutendes Magengeschwür: Betroffen sind etwa 15 bis 20 % aller Patienten. Auch wenn die meisten Patienten mit einem blutenden Magengeschwür im Vorfeld unter Schmerzen oder Unwohlsein im Oberbauch leiden, geben bis zu 20 % der Betroffenen an, bis zum Einsetzen der Blutungen keinerlei Symptome bemerkt zu haben. Ein blutendes Magengeschwür kann Erbrechen von Blut und teerartige Stühle mit sich bringen. Mit der Zeit entwickelt sich Blutarmut (Anämie). Auch wenn die Ulkuskrankheit heutzutage selten einen tödlichen Verlauf nimmt, sind etwaige Todesfälle meistens auf ein blutendes Magengeschwür zurückzuführen.
  • Perforation: Betroffen sind etwa 1 bis 2 % aller Magengeschwürpatienten. Wenn das Magengeschwür einen vollständigen Durchbruch der Schleimhaut (Magenperforation) verursacht, kommt es zu einer dramatischen Verschlimmerung mit erheblichen Schmerzen. Gelegentlich wird ein Ausstrahlen der Schmerzen in den Rücken beschrieben. Dieser Zustand ist lebensbedrohlich und erfordert eine sofortige Behandlung.
  • Retention: Bei bis zu 5 % aller Magengeschwürpatienten kommt es zu einer Verengung des Magenausgangs. Erhebliche Übelkeit und Erbrechen sprechen hierfür. Ein Magengeschwür geht mit entzündlichen Veränderungen oder einer Schwellung im unteren Abschnitt des Magens einher. In der Folge benötigt der Magen mehr Zeit zur Entleerung, der Betroffene leidet an Völlegefühl und es stellt sich darüber hinaus ein schnelleres Sättigungsgefühl ein.
  • Magenkarzinom: Hinter bis zu 5 % der Magengeschwüre versteckt sich ein Magenkrebs (Magenkarzinom). Aus diesem Grund sollte bei Verdacht auf eine Ulkuskrankheit, insbesondere im höheren Alter, stets eine Magenspiegelung mit Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) erfolgen. Zwölffingerdarmgeschwüre sind hingegen so gut wie nie bösartig. 

Diagnostik

Weder durch die Berichte des Patienten noch durch eine körperliche Untersuchung lässt sich die Diagnose einer Ulkuskrankheit sicher stellen oder ausschließen. Einerseits findet sich bei Patienten, die unter starken Beschwerden leiden, zuweilen kein Geschwür, andererseits werden bei beschwerdefreien Patienten gelegentlich zufällig Geschwüre entdeckt. Die wichtigste Untersuchung ist daher eine Magenspiegelung (Gastroskopie). Hierbei wird ein flexibler Schlauch, der mit einer Lichtquelle und einer Videokamera ausgestattet ist, durch Mund und Speiseröhre in den Magen eingeführt. Im Rahmen dieser werden auch Proben entnommen, um einen Magenkrebs auszuschließen und es werden Proben auf eine Infektion mit Helibacter pylori untersucht. Auch nach erfolgreicher Behandlung eines Magengeschwürs wird erneut eine Magenspiegelung durchgeführt, damit ein Magenkarzinom sicher ausgeschlossen werden kann.

Therapie

In der Therapie der Ulkuskrankheit hat sich seit der Entdeckung der ursächlichen Infektion mit Helicobacter pylori ein dramatischer Wandel vollzogen. Früher versuchte man die Krankheit mithilfe von säurehemmenden Arzneimitteln in Schach zu halten. Heute gelingt es in den allermeisten Fällen, die Erkrankung zu heilen. Die Therapie besteht in der gleichzeitigen Verabreichung von mindestens zwei Antibiotika kombiniert mit einem Magensäurehemmer (sog. Protonenpumpeninhibitor, PPI, z. B. Omeprazol). Man bezeichnet diese auch als Dreifachtherapie. Die Behandlung erfolgt meist für eine Dauer von 7 bis 14 Tagen. Durch die Beseitigung von Helicobacter-pylori-Bakterien wird das Risiko eines erneuten Geschwürs bis auf wenige Prozent reduziert. 

Die Therapie ist bei 85 bis 90 % der Patienten erfolgreich. Durch eine Einnahme der Medikamente exakt wie vorgeschrieben und einen Rauchverzicht können Sie zu einer erfolgreichen Beahndlung beitragen. Nicht selten treten Nebenwirkungen in Form von Durchfall während einer Therapie auf. Möglicherweise kann der Verzehr von joghurtartigen Produkten (Probiotika) während einer Dreifachtherapie zu einer Verminderung der Nebenwirkungen und insbesondere von Durchfall beitragen. Die Einnahme von Probiotika allein führt nicht zur Beseitigung der Infektion.

Ein Problem stellen die in letzter Zeit steigenden Raten von nicht erfolgreichen Helicobacter-pylori-Behandlungen dar. Diese führt man zurück auf resistente Bakterienstämme, welche durch die verwendeten Antibiotika nicht abgetötet werden. In diesen Fällen sind eine erneute Behandlung mit anderen Antibiotika und möglichweise genauere Tests vonnöten.

Für Patienten mit Magengeschwür, bei denen keine Infektion mit Helicobacter pylori vorliegt, ist eine Antibiotikatherapie nicht zielführend. Stattdessen sollte eine Therapie mit Protonenpumpenhemmern (PPI) eingeleitet werden. Außerdem ist das Absetzen von auslösenden Medikamenten wie Ibuprofen hilfreich.

Im Falle von Magengeschwüren sollte einige Wochen nach Abschluss der Behandlung eine erneute Magenspiegelung erfolgen. Da bei Geschwüren des Zwölffingerdarms keine Gefahr für einen bösartigen Tumor besteht, ist eine Nachkontrolle hier nicht regelhaft notwendig.

Prognose

Unbehandelt verläuft die Ulkuskrankheit meist chronisch: Es kommt immer wieder zu schmerzhaften Phasen, welche durch die Einnahme von Magensäurehemmern zwar gelindert werden, die Ursache aber nicht beseitigt werden kann. Mit der Kombinationsbehandlung aus Antibiotika und Magensäurehemmern für 1 bis 2 Wochen steht eine sehr erfolgreiche Behandlungsmethode zur Verfügung, die dazu geführt hat, dass die meisten Patienten lebenslang von der Ulkuskrankheit geheilt werden können. 

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Dietrich August, Arzt, Freiburg im Breisgau

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Ulkuskrankheit (Magen- und Duodenalgeschwüre). Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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