Porphyrie

Porphyrien sind eine Gruppe seltener, meist ererbter Stoffwechselerkrankungen, bei denen u. a. die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin gestört ist. Dadurch reichern sich Vorläuferstoffe des Hämoglobins und anderer Eiweißstoffe, die sogenannten Porphyrine, in den Organen an. Typische, daraus folgende Beschwerden sind unter anderem starke Bauchschmerzen kombiniert mit verschiedenen anderen Symptomen und lichtempfindliche Haut. Die Beschwerden können unter anderem durch Medikamente ausgelöst werden, die Krankheitsverläufe kompliziert sein.

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  • Es gibt verschiedene Porphyrien, die in zwei Gruppen eingeteilt werden: Akute und nichtakute (chronische).
  • Akute Porphyrien sind v. a. durch plötzliche Attacken von heftigen Bauchschmerzen gekennzeichnet. Zusätzlich treten weitere Beschwerden wie Erbrechen, Bluthochdruck bis hin zu Muskelschwäche oder Halluzinationen auf. Zu dieser Gruppe gehören: akute intermittierende Porphyrie (AIP), Porphyria variegata (PV), hereditäre Koproporphyrie (HKP) und die äußerst seltene ALA–Porphyrie (weltweit nur 10 Fälle bekannt). Bei PV und HKP kann es auch zur Lichtempfindlichkeit der Haut kommen.
  • Nichtakute Porphyrien: Porphyria cutanea tarda (PCT), hepatoerythropoetische Porphyrie (HEP), erythropoetische Protoporphyrie (EPP) und die äußerst seltene kongenitale erythropoetische Porphyrie (CEP) (auch Morbus Günther genannt), befallen die Haut (Blasen, Lichtempfindlichkeit etc.), aber rufen auch andere Symptome hervor.

Was ist Porphyrie?

Porphyrie ist die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Erkrankungen, die durch Störungen im sogenannten Häm-Stoffwechsel kennzeichnet sind. Häm werden Substanzen genannt, die u. a. ein Porphyrin enthalten; bekanntester Vertreter ist das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Viele wichtige Enzyme enthalten jedoch ebenfalls Häm und ein Porphyrin. Am Aufbau (Synthese) dieser wichtigen Substanzen im Knochenmark und in der Leber sind viele verschiedene Enzyme beteiligt, die wie an einem Fließband fortlaufend arbeiten. Ist eines dieser Enzyme beschädigt oder nicht ausreichend vorhanden, stockt die Produktion. Die Substanzen (Porphyrine), die vor dieser Stelle produziert wurden, häufen sich an und lagern sich im Körper (v. a. im Knochenmark, der Leber und der Haut) ab. Das führt zu einer erhöhten Konzentration der sogenannten Porphyrine im Körper, also einer Porphyrie.

Je nachdem, welches Enzym nicht ausreichend funktioniert, wird die Produktion der Häm-Moleküle an einer anderen Stelle unterbrochen. Entsprechend unterschiedlich fallen die Beschwerden aus.  

Ursache für die gestörte Enzymfunktion sind v. a. genetische Veränderungen; die Krankheit ist vererbbar. Häufig ist der Körper fähig, den Häm-Stoffwechsel in gewissem Umfang aufrecht zu erhalten. Wird jedoch ein bestimmtes Häm-Produkt vermehrt gebraucht (z. B. für den Abbau von Alkohol oder bestimmten Medikamenten), dann ist der Stoffwechselprozess „überfordert“. Alkohol, verschiedene Medikamente oder Nahrungsmittel können also die typischen Beschwerden auslösen.

Bei den verschiedenen Formen der Porphyrien lagern sich die Porphyrine in unterschiedlichen Organen ab, v. a. in der Leber, auch im Knochenmark und im Nervensystem sowie der Haut. Je nach betroffenem Organ kommt es zu teilweise unterschiedlichen Beschwerden.

Häufigkeit und Symptome

Akute Porphyrien

Akute intermittierende Porphyrie (AIP)

  • Diese ist weltweit die häufigste akute Porphyrie.
  • Es sind zu ca. 90 % Frauen betroffen; die Krankheit beginnt meist zwischen dem 18. und 45. Lebensjahr.
  • Die entsprechende Genmutation weisen in Europa etwa 1 von 1.300 Personen auf, allerdings erkranken von diesen nur < 1 %. Die Genveränderung wird also bei den meisten kompensiert und kann sich nicht durchsetzen (geringe Penetranz). 
  • Die wichtigsten Symptome sind starke Bauchschmerzen, Erbrechen, Verstopfung bei der großen Mehrheit der Patienten. Über die Hälfte weisen zudem Störungen der Wahrnehmung (Gefühllosigkeit mancher Hautstellen) und Motorik (Muskelschwäche, -lähmung) oder auch Krampfanfälle auf. Die Haut bleibt gesund.

Porphyria variegata (PV)

  • In Europa leiden 1 von 100.000 Personen an dieser Form der Porphyrie.
  • Vor allem Frauen sind betroffen, Erkrankungsbeginn nach der Pubertät.
  • Beschwerden wie bei der akuten intermittierenden Porphyrie, zusätzlich treten oft Hauterscheinungen auf: erhöhte Lichtempfindlichkeit, Blasenbildung, erhöhte Verletzlichkeit mit Krusten und Narben an den Hautstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind.
  • Bei 60 % der Betroffenen kommt es nur zu Beschwerden an der Haut.

Hereditäre Koproporphyrie (HCP)

  • In Europa leiden etwa 1 von 1 Million Einwohner an dieser akuten Form.
  • Vor allem Frauen sind betroffen, Erkrankungsbeginn nach der Pubertät.
  • Zu den akuten Beschwerden (Bauchschmerzen, neurologische Symptome) kommen bei rund einem Drittel der Patienten Hautbeschwerden im Gesicht und an den Händen vor.

ALA-Dehydratase-Mangel (ALAD-Porphyrie/Doss-Porphyrie)

  • Äußerst selten, weltweit nur 10 Patienten beschrieben
  • Erkrankungsbeginn im Kindesalter

Nichtakute Porpyhrien

Diese Formen weisen alle Symptome an der Haut auf, die durch Licht bedingt sind (Photodermatitis). Ursache hierfür ist, dass Porphyrine natürliche Farbstoffe sind, die Licht bestimmter Wellenlänge absorbieren können. Lagern Porphyrine sich in der Haut ab, so absorbieren sie Licht und geben diese Energie kurz danach als Wärme wieder ab; das schädigt die Haut. Übliche Sonnencreme schützt nicht vor dem Licht dieser Wellenlänge.

Porphyria cutanea tarda (PCT)

  • Mit 2–10 von 100.000 Einwohner ist dies weltweit die häufigste Porphyrie-Form.
  • Es sind überwiegend Männer betroffen; neben erblichen Formen gibt es auch erworbene Formen.
  • Die Betroffenen leiden an Symptomen der Haut mit schmerzlosen Blasen, verletzlicher Haut und vermehrter Behaarung der lichtexponierten Haut sowie Leberschäden (Gewebeveränderungen, Entzündungen oder Krebs).
  • Mehr als die Hälfte der Betroffenen weist auch eine Hepatitis-C-Infektion auf. 

 Andere Protoporphyrien (z. B. erythropoetische Protoporphyrie)

  • Hier sind verschiedene Untertypen bekannt; etwa 0,9 von 100.000 Einwohnern sind betroffen.
  • Die Krankheit beginnt meist im Kindesalter: Durch Sonneneinstrahlung bilden sich schmerzhafte Hautveränderungen (wie Sonnenbrand) mit Krusten.
  • Zusätzlich entwickeln sich oft Gallensteine, bei manchen Betroffenen schwere Leberfunktionsstörungen.

Kongenitale erythropoetische Porphyrie (CEP)/Morbus Günther)

  • Sehr selten, < 1 Fall bei 1 Million Einwohner; bisher erst 200 Fälle beschrieben.
  • Die Patienten erkranken bereits bei Geburt sehr schwer (hämolytische Anämie) und weisen dabei auch starke Schäden an Knochen und Haut auf.

Hepatoerythropoetische Porphyrie (HEP)

  • Sehr selten, weniger als 40 Fälle beschrieben
  • Die Krankheit beginnt in der Kindheit und betrifft die Haut.

 Ursachen

Porphyrie ist eine Erbkrankheit (mit Ausnahme einer erworbenen Form der PCT). Die meisten Formen der Porphyrie werden autosomal-dominant vererbt. Dies bedeutet ein Risiko von 50 %, dass das Kind an Porphyrie erkrankt, wenn ein Elternteil an der Erkrankung leidet.

Üblicherweise werden die Substanzen, die beim Gesunden im Stoffwechsel des Häm bzw. der Popyhyrine entstehen, über die Gallensäuren über Leber mit dem Stuhlgang oder über den Urin ausgeschieden. Bei einer Porphyrie jedoch sammeln sich verschiedene Substanzen im Körper an und führen zu einer Art Vergiftung.

Einige Medikamente und Alkohol können die Symptome bei einer akuten Porphyrie auslösen, weil sie den ohnehin eingeschränkten Häm-Stoffwechsel aktivieren. Darum ist es wichtig, dass Personen mit einer bekannten Erbanlage für akute Porphyrie bestimmte Medikamente meiden. Es gibt Übersichten mit den Medikamenten, die von Personen mit Porphyrie eingenommen werden können. Lassen Sie sich am besten von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt ausführlich beraten.

Sonnenlicht kann bei bestimmten Formen der Porphyrie zu Hautschäden führen (Photodermatitis); brennende Schmerzen und Bläschenbildung sowie brüchige Haut, Verkrustungen und Narben. Bedeckende Kleidung für Körper und Kopf sowie Meiden starker Sonneneinstrahlung ist also wichtig. Diese Lichtempfindlichkeit kann so ausgeprägt sein, dass die Betroffenen stark in ihrem Alltag beeinträchtigt sind, weil sie Licht komplett meiden müssen. 

Diagnostik

Für Ärzte ist es oft schwer, die Porphyrie festzustellen. Zum einen sind die Krankheiten eher selten, zum anderen ähneln die Symptome vielen anderen Erkrankungen: Die Patienten können an plötzlichen Attacken mit sehr starken Bauchschmerzen, Fieber, Bluthochdruck leiden und oft zusätzlich Muskellähmungen, Gefühlsstörungen, Krampfanfälle oder auch Halluzinationen aufweisen. Auch die typischen Hautbeschwerden oder die vermehrte Behaarung im Gesicht sind ähnlich auch bei anderen Krankheiten zu beobachten.

Sind die Symptome jedoch typisch und/oder denkt die Ärztin/der Arzt daran, dass es eine Porphyrie sein könnte, kann die Diagnose in der Regel über die Untersuchung von Urin-, Blut- und manchmal Stuhlproben gestellt werden. Hier sind verschiedene Produkte aus dem Häm-Stoffwechsel festzustellen. Bei manchen Patienten verfärbt sich der Urin aufgrund der lichtempfindlichen Porphyrine auch rot oder dunkelbraun, wenn er längere Zeit am Licht steht.

Betroffene werden auch gefragt, ob Familienmitglieder erkrankt sind; es ist sinnvoll, Verwandte auch auf Porphyrie untersuchen zu lassen. Ist die Diagnose einer Porphyria cutanea tarda gestellt, wird die Ärztin/der Arzt zudem testen, ob eine Hämochromatose oder eine Hepatitis C vorliegt, da diese oft Begleiterkrankungen sind.

Hausärzte werden betroffene Patienten in der Regel zu einem auf Porphyrien spezialisierten Zentrum (Praxis/Klinik) überweisen.

Therapie

Im akuten Fall ist eine Therapie im Krankenhaus, häufig auf der Intensivstation nötig. Neben einer Schmerztherapie wird der Porphyrinstoffwechsel durch Infusionen mit bestimmten Medikamenten wieder normalisiert; zudem erfolgt eine Behandlung gegen Übelkeit und Erbrechen. Ist es zu Bluthochdruck, Herzrasen, Krampfanfällen oder anderen schweren Beschwerden gekommen, werden diese natürlich entsprechend therapiert.

Für die Porphyria cutanea tarda wird Chloroquin verwendet, das allerdings hierfür nicht offiziell zugelassen ist. Es gibt inzwischen auch ein Präparat, das bei der sog. erythropoetischen Porphyrie das natürliche Hautpigment Melanin aktiviert und so die Haut vor Sonnenlicht schützt. Damit ist es manchen Patienten erstmals wieder möglich, sich Licht auszusetzen.  

Grundsätzlich kann Schüben vorgebeugt werden, indem festgestellt wird, was die Patientin/der Patient nicht verträgt. Danach sollte sichergestellt werden, dass die Patientin/der Patient Faktoren meidet, die die Krankheit auslösen können. In den meisten Fällen handelt es sich um Sonnenlicht, bestimmte Medikamente, Fasten, Stress und Alkohol sowie Nikotinkonsum. Auch Hormone können Auslöser sein; daher wird Frauen ggf. von einer Hormongabe abgeraten. 

Es ist zudem wichtig, auf die richtige Ernährung zu achten, um Probleme mit der Erkrankung zu vermeiden. Damit es nicht zur Verstopfung kommt, sollten viele Kohlenhydrate und Ballaststoffe zu sich genommen werden. Träger der Erbanlage für Porphyrie sollten sowohl Maßlosigkeit beim Essen als auch Diäten/Fasten vermeiden. Eine spezielle Ernährungsberatung ist meist sehr hilfreich.

Patienten mit EPP sollten direktes Sonnenlicht meiden: Normaler Sonnenschutz (Creme sowie entsprechende Fenster im Haus/Auto) sind unwirksam, daher muss der Körper am besten komplett mit lichtundurchlässiger Kleidung bedeckt sein. Spezielle Cremes und Schutzfolien fürs Fenster sind erhältlich. Da ohne Sonnenlicht in der Haut kein Vitamin D produziert wird, ist es wichtig, dies zu substituieren.

Einigen Patienten mit Leberversagen konnte mit einer Lebertransplantation geholfen werden. Bei anderen (erythropoetischen) Porphyrien können Knochenmarktransplantationen helfen.

Grundsätzlich wird empfohlen, einen Patientenausweis mit den entprechenden Informationen ausstellen zu lassen und bei sich zu tragen, damit Ärzte im Notfall richtig behandeln können.

Prognose

Es ist für viele Betroffene möglich, mit Porphyrie ein ganz normales Leben zu führen, solange sie sich an bestimmte Regeln halten. Es ist wichtig, die Substanzen zu meiden, die nicht vertragen werden. Müssen sich Betroffene einer Operation oder anderen Therapie unterziehen, müssen die Ärzten über die Krankheit informiert sein, damit keine Medikamente verabreicht werden, die bei einer Porphyrie schädlich sind.

Die Erkrankung tritt in unterschiedlicher Schwere auf. Einige Patienten können sehr stark erkranken, bei den akuten Formen drohen im Verlauf Funktionsstörungen von Leber und Nieren sowie Leberkrebs. Bei manchen Formen ist aufgrund der Lichtempfindlichkeit der Haut der Alltag stark beeinträchtigt. Andere Betroffene haben bei entsprechender Lebensführung nur wenige Beschwerden.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Porphyrien. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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