Akute Diarrhö (Durchfall)

Eine akute Diarrhö wird meist durch Mikroorganismen wie Bakterien und Viren hervorgerufen.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist eine akute Diarrhö?

  • Von einer Diarrhö (Durchfall) wird gesprochen, wenn der Stuhlgang häufiger als üblicherweise, in größeren Mengen und/oder deutlich flüssiger als gewöhnlich ausgeschieden wird:
    • Häufiger als dreimal täglich
    • und/oder der Stuhl besteht zu 75 % aus Wasser
    • und/oder das Gewicht des Stuhl liegt über 250 g.
  • Eine akute Diarrhö wird fast immer von Mikroorganismen wie Bakterien und Viren verursacht. Sie wird daher oft als „akute infektiöse Diarrhö“ bezeichnet.
  • Als akut wird eine Diarrhö bezeichnet, die nicht länger als 14 Tage andauert (sonst chronische Diarrhö).
  • Je nach Schweregrad und Gesundheitszustand des Betroffenen kann die Diarrhö den Patienten allgemein kaum beeinträchtigen oder sogar eine lebensgefährliche Krankheit darstellen.  

Häufigkeit

  • Eine akute infektiöse Diarrhö zählt zu den häufigsten Erkrankungen beim Menschen.
  • Mehr als 50 % aller akuten Darminfektionen sind wahrscheinlich auf Viren zurückzuführen.
  • 1996 kam es weltweit schätzungsweise zu rund 4 Mrd. Diarrhö-Erkrankungen. In etwa 2,5 Mio. Fällen endeten sie tödlich.
  • In Entwicklungsländern führen Durchfallerkrankungen bei Kindern bis zum Vorschulalter zu mehr Todesfällen als alle anderen Krankheiten.

Beurteilung von akuter Diarrhö

  • Viele verschiedene Bakterien, Viren oder Parasiten können die Ursache sein.
  • Zu den prädisponierenden Faktoren zählen eine unzureichende Hygiene, der Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder verunreinigtem Wasser und der Einsatz von Antibiotika.
  • In den meisten Fällen heilen akute Durchfallerkrankungen von selbst.
  • Häufig sind mehr oder weniger intensive unterstützende Maßnahmen nötig, um den Körper vor Flüssigkeitsverlust zu schützen, dies kann von reichlich Trinken von Tee und Wasser oder auch Spezialnahrung bis zur Gabe von Flüssigkeit über eine Vene reichen.
  • Anhand der Anamnese und der Art des Durchfalls lässt sich oft eingrenzen, welcher Erreger infrage kommt. Es ist selten nötig genau nachzuweisen, welcher Keim vorliegt.
  • Auch eine spezielle, z. B. antibiotische Therapie ist nur selten notwendig.

Was kann die Ursache sein?

Infektiöse Ursachen

  • Durch Viren verursachte Diarrhö
    • Dies ist die häufigste Ursache, betrifft v. a. Kinder
    • Häufig erkranken mehrere Personen im gleichen Zeitraum.
  • Durch Bakterien verursachte Diarrhö
    • In Industrieländern sind meist Bakterien wie Escherichia coli (E. coli), Campylobacter, Samonellen, Shigellen, Yersinien der Auslöser.
    • In anderen Ländern (oder nach Auslandsreisen) kommen die oben genannten Erreger infrage, zusätzlich jedoch aggressivere Varianten von E. coli sowie Amöben und andere Parasiten.
  • Durch Pilze verursachte Diarrhö
    • Pilze sind selten die Ursache einer Diarrhö, allerdings können sie bei Patienten mit Immunschwäche zu Diarrhö führen.
  • Übertragungsweg
    • Die Keime werden über verdorbene Lebensmittel oder kontaminiertes Wasser übertragen (Bakterien).
    • Hat sich ein Mensch bereits infiziert, kann er z. B. durch verunreinigte Hände durch Kontakt auch weitere Personen anstecken Mikroben; eine Übertragung kann auch per Tröpfchen über die Luft stattfinden (Viren).

Andere Ursachen

  • Die meisten dieser Diarrhöen verlaufen eher chronisch.
  • Verschiedene Darmkrankheiten gehen mit Diarrhö einher, z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn (siehe weiter unten), ggf. Darmkrebs.
  • Ist die Funktion anderer Verdauungsorgane gestört (Bauchspeicheldrüse, Magen, Leber etc), kann Diarrhö eine Folge sein. Auch eine Überfunktion der Schilddrüse kann zugrunde liegen.
  • Unverträglichkeiten wie Milchzuckerintoleranz, Glutenunverträglichkeit
  • Diarrhö nach Antibiotikatherapie: Antibiotika schädigen meist auch die gesunden Bakterien im Darm, worauf der Körper oft mit Diarrhö reagiert. Die pseudomembranöse Kolitis ist eine Durchfallerkrankung, die nach Antibiotikatherapie auftreten kann und von dem Erreger Clostridium difficile verursacht wird.

Weitere Ursachen (Auswahl)

  • Manche Arzneimittel
  • Stress, Anspannung
  • Reizdarmsyndrom
  • Akute Durchblutungsstörungen des Darms (Darmischämie): Hier sind plötzliche, stärkste Bauchschmerzen typisch, akuter Durchfall kann auftreten; es handelt sich um einen Notfall.

Herkömmliche spezifische Darminfektionen

  • Virale Darminfektionen
    • Hierbei handelt es sich um die häufigste Ursache für akute Diarrhö, vor allem bei Kindern. Die Erkrankung tritt häufig im Winter im Zuge einer Epidemie auf
    • Es befindet sich kein Blut, Eiter oder Schleim im Stuhl.
    • In der Regel haben die Patienten nur zu Beginn Fieber, zusätzlich oft Gliederschmerzen
    • häufig Schmerzen durch Magen-/Bauchkrämpfe
    • Meist hält der Durchfall 2–4 Tage an.
  • Darminfektion mit Campylobacter jejuni
    • Häufig haben sich die Patienten im Ausland infiziert.
    • Die Bakterien kommen vor allem in Geflügelprodukten vor, können aber auch in Trinkwasser vorgefunden werden.
    • Die Inkubationszeit (Zeit von der Aufnahme des Keims bis zu Symptomen) beträgt typischerweise einige Tage.
    • Die Erkrankung äußert sich durch Fieber, grippeähnliche Symptome, Bauchschmerzen und wässrige Diarrhö (häufig blutig und schleimig)
  • Salmonellen-Infektion
    • Salmonellen-Infektionen sind häufig mit Auslandsaufenthalten verbunden, treten aber auch in Industrieländern auf.
    • Die Bakterien sind häufig in ungekochten Fleischwaren wie Tatar, Hackfleisch, Mettwurst und Huhn sowie Muscheln, Eier, Speiseeis und Mayonnaise vorzufinden.
    • Die Inkubationszeit liegt zwischen 5 und 72 Stunden.
    • Eine Infektion zeigt sich durch akute Diarrhö (evtl. blutig), Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Fieber
    • Meist heilt die Infektion nach 4–8 Tagen von selbst.
  • Shigellen-Infektion (Ruhr, Dysenterie)
    • Häufig infizieren sich die Patienten im Ausland.
    • Die Inkubationszeit beträgt 1–3 Tage.
    • Die Erkrankung beginnt üblicherweise plötzlich mit einer schweren Diarrhö und Fieber, Übelkeit und Erbrechen; hin und weder tritt blutiger und schleimiger Stuhl auf.
  • Lebensmittelvergiftung
    • Diese Erkrankung wird durch bakteriell kontaminierte Lebensmittel oder aber durch die Gifte (Toxine) bestimmter Bakterien ausgelöst.
    • Die Betroffenen beginnen entweder 1–6 Stunden nach Aufnahme des Erregers mit Erbrechen und/oder es entwickelt sich 6–24 nach Aufnahme eine Diarrhö.
    • Die Beschwerden können 1–3 Tage anhalten.
    • Die Patienten leiden üblicherweise unter Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Diarrhö.
  • Yersinien-Infektion
    • Diese Infektion ist meist inländischen Ursprungs und wird durch verunreinigte Lebensmittel oder Trinkwasser verursacht. 
    • Fieber, Bauchschmerzen, Diarrhö für 1–3 Wochen sind typisch.
    • In 10–30 % der Fälle kann es anschließend zu einer Gelenkentzündung (Arthritis), in 30 % der Fälle zu einer Hauterkrankung (Erythema nodosum) kommen.

Chronisch entzündliche Darmerkrankung

  • Colitis ulcerosa
    • Colitis ulcerosa tritt am häufigsten bei jungen Menschen und jungen Erwachsenen auf. Es handelt sich um eine chronische Dickdarmentzündung, die nahezu immer den Enddarm (Rektum) betrifft. Sie kann sich auf den rechten Dickdarmbereich oder sogar den gesamten Dickdarm ausdehnen. Der Dünndarm ist nicht betroffen.
    • Symptomatisch ist ein sehr häufiger Stuhlgang (5–15 mal pro Tag) mit Blut-, Eiter- und Schleimbeimischungen. Oft kommt es zu krampfartigen Schmerzen im Enddarm und einem beeinträchtigten Allgemeinzustand.
  • Morbus Crohn
    • Am häufigsten tritt die Erkrankung bei jungen Menschen und jungen Erwachsenen auf. Es handelt sich um eine segmentale Entzündung der Darmwand, bei der 25 % der Betroffenen eine Entzündung im Dickdarm aufweisen. Bei 50 % sind sowohl Dickdarm als auch Dünndarm betroffen und bei 25 % tritt nur eine Entzündung im Dünndarm auf.
    • Die Symptome variieren. Zu typischen Kennzeichen zählen eine unblutige Diarrhö, anhaltende Kolikschmerzen sowie Analabszess- und Fistelausbildung um den Enddarm.

Was können Sie selbst tun?

Flüssigkeitszufuhr

  • Am wichtigsten ist es, ausreichend Flüssigkeit zuzuführen. Dies gilt insbesondere für kleine Kinder und ältere Menschen.
  • In den meisten Fällen reicht es, regelmäßig zu trinken, sodass über den ganzen Tage reichlich Flüssigkeit aufgenommen wird (ggf. bis 3–4 Liter pro Tag).
  • Versetzen Sie beispielsweise einen mit Zucker gesüßten verdünnten Johannisbeersaft (o. ä. Saft) mit einem halben Teelöffel Salz pro Liter.
  • Lösungen mit 1–2 % Glukose und Elektrolyten in mäßiger Konzentration haben sich am besten bewährt (sind in Apotheken erhältlich.) Die Lösung ist in vielen kleinen Portionen häufig über den Tag verteilt zu verabreichen. Der Geschmack lässt sich durch ungesüßten Saft verbessern.
  • Softdrinks und Säfte enthalten viel Zucker (10–15 % Glukose). Dies kann den Flüssigkeitsverlust mit dem Stuhl noch erhöhen; solche Getränke sind daher mit derselben Menge Wasser zu verdünnen.
  • Nahrung: Die Betroffenen sollten versuchen, leichte Kost in kleinen Portionen zu essen (nicht zu fetthaltig, keine blähenden Gemüse); z. B. Karotten, Haferflocken, helles Brot.

Kinder dürfen Milch trinken

  • In der Akutphase können Kinder weiterhin Milch trinken.
  • Die Milch sollte in geringer Menge und häufig verabreicht werden, z. B. alle zwei Stunden.
  • Kinder, die dazu neigen, die Milch zu erbrechen, sollten am Tag, nachdem die ersten Symptome aufgetreten sind, ein anderes Getränk zu sich nehmen. Danach können sie wie üblich Milch trinken.
  • Möglicherweise hören bei Kleinkindern die Beschwerden etwas schneller wieder auf, wenn sie vorübergehend laktosefreie Milch trinken. 
  • Stillkinder sind wie gewöhnlich zu stillen.

Kita- und Vorschuleinrichtungen

  • Kinder mit akuten Durchfallerkrankungen dürfen nach 48 Stunden Symptomfreiheit wieder Kita- und Vorschuleinrichtungen besuchen. Dies gilt auch für Kleinkinder.
  • Kinder mit einer Neigung zu weichem Stuhl müssen Kita- und Vorschuleinrichtungen nicht fernbleiben. Die Eltern entscheiden darüber, ob ein Kind eine pathologische (krankhafte) Diarrhö aufweist.
  • Beim Verdacht, dass eine Durchfallerkrankung durch Mikroben ausgelöst wurde, die durch Lebensmittel übertragen wurden (z. B. nach einer Auslandsreise), ist das Kind ärztlich zu untersuchen. Zudem muss untersucht werden, ob andere Kinder in der Kita- oder Vorschuleinrichtung entsprechende Symptome aufweisen.

Weitere Ratschläge/Hygiene

  • Ist ein Familienmitglied an Durchfall erkrankt, sollten alle besonders auf die Hygiene achten, v. a. auf regelmäßiges Händewaschen. 
  • Nach Pflege/Kontakt mit dem Erkrankten müssen stets die Hände gewaschen werden, Handtücher etc. sollten nicht von mehreren Personen genutzt werden.
  • Möglicherweise können manche Arten von Probiotika die Krankheitsdauer verkürzen.

Wann ist eine ärztliche Behandlung erforderlich?

  • In den meisten Fällen ist eine akute Diarrhö ungefährlich und verschwindet wieder von selbst.
  • Kranke und erschöpfte Säuglinge mit schwerem Durchfall müssen unbedingt ärztlich untersucht werden.
  • Erwachsene mit langwieriger oder schwerer Diarrhö und einem geschwächten Allgemeinzustand sind ebenfalls ärztlich zu untersuchen.
  • Besteht der Verdacht auf eine zugrunde liegende Erkrankung (Stoffwechselkrankheit, Leber-/Bauchspeicheldrüsenerkrankung, bisher nicht bekannte chronisch entzündliche Darmkrankheit), sollte dies von einem Arzt abgeklärt werden. 

Wie geht der Arzt vor?

Anamnese

Der Arzt kann Ihnen folgende Fragen stellen:

  • Seit wann besteht die Diarrhö?
  • Was hat Ihrer Meinung nach die Diarrhö verursacht?
  • Fühlen Sie sich krank, erschöpft und haben Fieber?
  • Waren Sie im Ausland oder haben Sie importierte Lebensmittel zu sich genommen?
  • Wie oft hatten Sie Stuhlgang pro Tag?
  • Handelt es sich um eine große Stuhlmenge?
  • Ist der Stuhl wässrig?
  • Sind Blut und Schleim im Stuhl vorhanden?
  • Haben Sie Krämpfe im Enddarm?
  • Herrschen Übelkeit und Erbrechen vor?
  • Wurden Sie vor kurzem mit Antibiotika behandelt?

Ärztliche Untersuchung

  • Eine Beurteilung des Flüssigkeitshaushalts ist insbesondere bei Kleinkindern und älteren Menschen sowie bei Menschen in allgemein eingeschränktem Gesundheitszustand wichtig.
  • Die Ärztin wird zudem eine sorgfältige allgemeine körperliche Untersuchung durchführen.

Andere Untersuchungen

  • Dies ist normalerweise nicht notwendig.
  • Bei länger anhaltendem Durchfall und einer schweren akuten Diarrhö können verschiedene Blutuntersuchungen sinnvoll sein. In diesen Fällen ist auch die Abgabe einer Stuhlprobe sinnvoll, damit die Infektionsursache ärztlich ermittelt werden kann.

Überweisung an einen Spezialisten oder ein Krankenhaus

  • Stark dehydrierte Kinder sind für eine Flüssigkeitstherapie ins Krankenhaus zu bringen.
  • Erwachsene sollten bei Anzeichen für eine schwere Dehydrierung oder einen stark herabgesetzten Allgemeinzustand ins Krankenhaus transportiert werden.

Therapiemöglichkeiten mit Medikamenten

  • Loperamid: Dieses Medikament wirkt Durchfall entgegen und kann bei anhaltendem starken Beschwerden eingesetzt werden. Allerdings werden eben durch den flüssigen Stuhl die verursachenden Keime möglichst schnell ausgeschieden; daher ist sorgfältig abzuwägen, ob Loperamid im Einzelfall sinnvoll ist. 
  • Antibiotika: Nur bei bestimmten Erregern oder in bestimmten Situationen sind Antibiotika eine sinnvolle Option. Bei der schweren pseudomembranösen Kolitis kommen therapeutisch spezielle Antibiotika zum Einsatz.

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Diarrhö, akute. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Akuter Durchfall. AWMF-Leitlinie Nr. 053-030, Stand 2013 www.awmf.org
  2. Barr W, Smith A. Acute diarrhea in adults. Am Fam Physician. 2014 Feb 1;89(3):180-189. PubMed
  3. Guerrant RL, Van Gilder T, Steiner TS, et al.; Infectious Diseases Society of America. Practice guidelines for the management of infectious diarrhea. Clin Infect Dis. 2001;32(3):331–351.
  4. Kosek M, Bern C, Guerrant RL. The global burden of diarrhoeal disease, as estimated from studies published between 1992 and 2000. Bull World Health Organ. 2003;81(3):197–204.
  5. Musher DM, Musher BL. Contagious acute gastrointestinal infections. N Engl J Med 2004; 351:2417. www.nejm.org
  6. De Bruyn G. Diarrhea in adults (acute). Am Fam Physician. 2008;78(4):503–504.
  7. Jones TF, Bulens SN, Gettner S, et al. Use of stool collection kits delivered to patients can improve confirmation of etiology in foodborne disease outbreaks. Clin Infect Dis. 2004;39(10):1454–1459.
  8. Farthing M, Salam MA, Lindberg G, et al.; World Gastroenterology Organisation. Acute diarrhea in adults and children: a global perspective. J Clin Gastroenterol. 2013;47(1):12–20.
  9. Shen B, Khan K, Ikenberry SO, et al.; ASGE Standards of Practice Committee. The role of endoscopy in the management of patients with diarrhea. Gastrointest Endosc. 2010;71(6):887–892.
  10. Gadewar S, Fasano A. Current concepts in the evaluation, diagnosis and management of acute infectious diarrhea. Curr Opin Pharmacol. 2005;5(6):559–565.
  11. Macgillivray S, Fahey T, McGuire W. Lactose avoidance for young children with acute diarrhoea. Cochrane Database Syst Rev 2013 Oct 31;10:CD005433 Cochrane (DOI)
  12. Wan C, Phillips MR, Dibley MJ, et al. Randomised trial of different rates of feeding in acute diarrhoea. Arch Dis Child 1999; 81: 487-91. PubMed
  13. Allen SJ, Martinez EG, Gregorio GV, Dans LF. Probiotics for treating acute infectious diarrhoea. Cochrane Database Syst Rev. 2010;(11): CD003048. Cochrane (DOI)
  14. Vandenplas Y, Salvatore S, Viera M et al. Probiotics in infectious diarrhoea in children: are they indicated? Eur J Pediatr 2007.
  15. Riddle MS, Arnold S, Tribble DR. Effect of adjunctive loperamide in combination with antibiotics on treatment outcomes in traveler's diarrhea: a systematic review and meta-analysis. Clin Infect Dis. 2008;47(8):1007–1014.
  16. Hughes IW. First line treatment in acute non-dysenteric diarrhoea: clinical comparison of loperamide oxide, loperamide and placebo. Br J Clin Pract 1995; 49: 181-5. PubMed
  17. de Bruyn G, Hahn S, Borwick A. Antibiotic treatment for travellers' diarrhoea. Cochrane Database of Systematic Reviews 2000, Issue 3. Art. No.: CD002242. Cochrane (DOI)
  18. World Health Organization. The treatment of diarrhoea. A manual for physicians and other senior health workers. 2005. Accessed October 1, 2013. whqlibdoc.who.int
  19. Ejemot-Nwadiaro RI, Ehiri JE, Meremikwu MM, Critchley JA. Hand washing for preventing diarrhoea. Cochrane Database of Systematic Reviews 2008, Issue 1. Art. No.: CD004265. DOI: 10.1002/14651858.CD004265.pub2. DOI