Wie wird Zöliakie behandelt?

Es ist nicht leicht, Gluten vollständig zu vermeiden, aber es ist die einzige wirksame Behandlung der Zöliakie.

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Zöliakie

Die einzige Behandlung für Zöliakie mit nachhaltiger Wirkung ist eine völlig glutenfreie Ernährung. Gluten, ein Protein in verschiedenen Getreidesorten, löst bei Zöliakiepatienten eine Schädigung der Dünndarmzotten aus, was zu entsprechenden Symptomen führt. Wird Gluten in der Ernährung vermieden, heilt die Schleimhaut des Dünndarms meist vollständig ab. Solange sie die Diät sorgfältig einhalten, bekommen die meisten Patienten keine Rückfälle. Manche Menschen mit Zöliakie haben jedoch anhaltende Probleme, die von Ärzten mit Spezialkenntnissen in diesem Bereich behandelt werden sollten.

Wenn bei Ihnen aufgrund der Erkrankung Mangelerscheinungen aufgetreten sind, benötigen Sie möglicherweise zusätzliche Vitamine oder Mineralstoffe. Viele Menschen mit Zöliakie sollten zunächst zusätzliche Gaben von Eisen, Folsäure und den fettlöslichen Vitaminen A und D erhalten, wenn ein Mangel an diesen Nährstoffen nachgewiesen wurde.

Wenn die Dünndarmschleimhaut aufgrund der Zöliakie geschädigt ist, verschlechtert sich die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe, unter anderem Milchzucker (Laktose) zu absorbieren. Der Milchzucker wird daher durch das Darmsystem zum Dickdarm transportiert, ohne aufgenommen zu werden. Wenn Milchzucker und andere Zuckerarten in den Dickdarm gelangen, bilden sie Nahrung für die Bakterien, die normalerweise im Dickdarm leben. Diese Bakterien bekommen außergewöhnlich viel Nahrung, und die Produktion von Darmgasen nimmt zu. Darüber hinaus kann man Durchfall und Bauchschmerzen bekommen. Bei vielen Menschen mit Zöliakie lassen die Symptome nach, wenn sie zusätzlich zur glutenfreien Kost für ein paar Monate auf Milch verzichten, bis die Dünndarmschleimhaut geheilt ist und wieder normal funktioniert. Wenn man dann erneut Milch zu sich nimmt, sollte man vorsichtig beginnen und die Menge täglich um ein halbes Glas steigern. Es dauert einige Zeit, bis sich der Körper daran gewöhnt hat, Milchzucker zu absorbieren.

Wie kann ich eine glutenfreie Ernährung aufrechterhalten?

Einige Menschen mit Zöliakie bekommen schwere Symptome, nachdem sie nur geringe Mengen Gluten aufgenommen haben. Andere können ohne Beschwerden Gluten zu sich nehmen. In beiden Fällen werden jedoch die Dünndarmschleimhaut und die Darmzotten geschädigt. Es ist daher äußerst wichtig, dass Sie keine Lebensmittel zu sich nehmen, die Gluten enthalten.

Es ist schwierig, Gluten vollständig zu vermeiden, da sich dieses Eiweiß in vielen gängigen Lebensmitteln befindet. Daher ist es wichtig, dass Sie wissen, welche Lebensmittel Gluten enthalten.

Gluten ist ein Protein, das in einer Vielzahl von Getreidesorten vorkommt. Weizen, Gerste, Dinkel und Roggen enthalten Gluten. Hafer enthält ein Protein, das Gluten ähnelt, aber die meisten Zöliakie-Patienten vertragen reinen Hafer gut. Normaler Hafer enthält jedoch oft Spuren von Gluten von anderen Mehlsorten und sollte daher vermieden werden. Wählen Sie Hafer, der als glutenfrei ausgezeichnet ist.

Außer in Getreide und Getreideprodukten können Spuren von Gluten in einer Vielzahl anderer Lebensmitteln vorhanden sein. Dies trifft unter anderem auf gewisse Milchprodukte wie Eiscreme, Käse und Joghurt zu. Gluten kann auch in Schokolade, Süßigkeiten und Kakao vorhanden sein. Eine Reihe von Gerichten wie Pizza, Würstchen, Suppen, Saucen und Spaghetti enthalten oft Gluten. Auch in Lebensmitteln wie Ketchup, Senf, Tomatenpaste, Erdnussbutter und Salatdressing und vielen anderen Lebensmitteln kann Gluten enthalten sein. Auch bei Bezeichnungen wie z. B. Sojabrot gilt Vorsicht, denn hier kann der Sojaanteil recht klein sein und zusätzlich Weizen oder anderes Getreide enthalten sein.

Glutenkennzeichnung von Lebensmitteln

Für Europa gilt seit 2005 die Verordnung zur Allergenkennzeichnung, die auch Gluten enthält. 2011 wurde zusätzlich die Lebensmittelinformationsverordnung beschlossen, nach der die allergenen (und glutenhaltigen) Zutaten farbig oder fett hervorgehoben werden müssen, damit sie schneller erkennbar sind.  

Am besten ist es, auf Produkte zurückzugreifen, die als "glutenfrei" deklariert sind. Als glutenfrei gilt z. B. auch Weizenstärke, wenn der Glutengehalt <2 mg pro 100 g des Lebensmittels beträgt. 

Daneben gibt es den Begriff „natürlich glutenfrei" für Produkte, die natürlicherweise nur völlig glutenfreie Zutaten enthalten, wie z. B. Reis, Mais, Buchweizen oder Hirse.

Wichtig zu wissen ist, dass Bier in der Regel als Gerstenmalz hergestellt wird, also Gluten enthält. Es muss jedoch als Zutat nur Malz genannt werden, weil als allgemein bekannt gilt, dass Gerstenmalz gemeint ist.

Brot- und Getreidemischungen

Glutenfreie Mehlmischungen unterscheiden sich in Geschmack und Zusammensetzung. Das Problem ist die Teigbindung. Gluten wirkt als Bindeprotein in Brotteigen mit Hefe und sorgt für gute Backeigenschaften des Teiges.

Beispiele von Mehlen, die natürlich frei von Gluten sind: Maismehl, Reismehl, Buchweizenmehl, Sojamehl, Kartoffelmehl, Johannisbrotkernmehl. Ebenfalls glutenfrei sind z. B. Hirse, reiner Hafer, Leinsamen, Kartoffelfasern, Sesamsamen, Sonnenblumenkerne, Mohn, Tapioka, Quinoa, Pfeilwurz, Sago und Maisgrieß.

Glutenfreie Mehlmischungen gibt es in Lebensmittelgeschäften und Reformhäusern. Wenn die Auswahl von glutenfreien Produkten an Ihrem Wohnort eingeschränkt ist, können Sie die Waren z. B. im Internet bestellen.

Bei einigen Bäckereien kann man glutenfreies Brot bestellen. Es gibt glutenfreies Knäckebrot, mit und ohne Milch. Als Frühstücksflocken kann man Puffreis, Cornflakes oder spezielle glutenfreie Müslisorten verwenden.

Fertig- und Halbfertigprodukte/Fertiggerichte

Lebensmittel enthalten möglicherweise Gluten, wenn einer der folgenden Bestandteile in der Zutatenliste aufgeführt ist (in alphabetischer Reihenfolge): Dinkel, Gerste, Gluten, Grahammehl, Grieß, Haferflocken, Hafermehl, Hartweizen, Kleie, Nudeln, Pasta, Roggen, Semmelbrösel, Spaghetti, Spelz, Triticale, Weizen.

Manche Personen mit schwer ausgeprägter Zöliakie müssen auch Weizenstärke vermeiden, weil sie Spuren von Gluten enthalten kann. Weizenstärke ist mitunter nur als „Stärke“ angegeben. „Semmelbrösel“ können Gluten enthalten. Wenn die Proteinquelle nicht angegeben ist, kann „pflanzliches Protein“ Gluten enthalten.

Während reine Milchprodukte wie Sauermilch oder Naturjoghurt kein Gluten enthalten, kann dies als Verdickungs-oder Zusatzmittel in Light-Produkten oder anderen Milcherzeugnissen durchaus vorhanden sein.

Mahlzeiten außer Haus

Weizenmehl ist in vielen Produkten und Gerichten enthalten. Am besten ist es, zusammengesetzte Produkte/Gerichte zu vermeiden und Rohwaren zu wählen. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie oder Ihr Kind außer Haus essen – in einem Café, Restaurant oder ähnlichem – oder nicht gekennzeichnete Nahrungsmittel zu sich nehmen. Erkundigen Sie sich, ob in der Küche glutenfreies Essen mit Küchengeräten zubereitet wird, die ausschließlich für glutenfreies Essen verwendet werden. Eine häufige Quelle von Gluten ist Frittieröl. Einige Restaurants frittieren panierte Lebensmittel, bei denen in der Panade Gluten enthalten ist, im selben Öl wie z. B. Pommes frites.

Denken Sie daran, Ihr eigenes Brot mitzunehmen, wenn Sie auswärts essen und nicht wissen, ob es glutenfreie Alternativen gibt. Auf Reisen sollten Sie auch daran denken, dass Sie mitgenommene glutenfreie (tiefgefrorene) Lebensmittel richtig aufbewahren.

Folgen für die Ernährung

Mit einer richtig zusammengestellten glutenfreien Diät mit glutenfreiem Brot kann man einen zufriedenstellenden Vitamingehalt erreichen. Die Zufuhr von Ballaststoffen kann zu niedrig sein. Diese kann mit mehr Obst und Gemüse erhöht werden.

Bei Zöliakie oder Weizenallergie sind niedrige Eisenwerte nicht ungewöhnlich. Die erforderliche Extrazufuhr an Eisen und eventuell auch anderen Mineralstoffe sowie Vitamine müssen vom Arzt und Ernährungsberater beurteilt werden.

Zutatenliste für eine glutenfreie Ernährung

Denken Sie daran, beim Einkaufen stets die Zutatenliste zu überprüfen. Suchen Sie Informationen über die Bestandteile der Nahrungsmittel, bei denen keine Zutatenliste vorliegt.

Hier sind  einige Beispiele für Lebensmittel, die Sie vermeiden sollten und was Sie stattdessen essen können.

Vermeiden

Wählen Sie stattdessen

Getränk: Bier Getränk: Alle anderen Arten von Getränken
Grütze/Brei: Weizen, Hafer, Gerste, Roggen, Semmelbrösel und Getreidemischungen Grütze/Brei: Reis, Mais, Buchweizen, Quinoa- oder Hirsebrei
Brot: Gewöhnliches Brot
Knäckebrot
Fladenbrot, Brotlaibe
Brot: Glutenfreies Brot
Glutenfreies Knäckebrot
Getreidemischungen: Müsli Getreidemischungen: Glutenfreies Müsli, Cornflakes, Puffreis
Speisefett: Speisefett: Alle Sorten können verwendet werden.
Belag: Leberpastete Belag: Leberpastete ohne Weizenmehl
Abendessen: Panierter Fisch oder paniertes Fleisch
Zusammengesetzte Produkte/Gerichte aus Fleisch und Fisch mit Weizenmehl
Spaghetti, Nudeln
Pizza, Pfannkuchen
Gebundene Saucen und Suppen
Abendessen: Fleisch und Fisch in „reiner“ Form
Zusammengesetzte Produkte/Gerichte aus Fleisch und Fisch mit Maismehl, Kartoffelmehl oder glutenfreiem Mehl
Glutenfreie Spaghetti, glutenfreie Nudeln
Glutenfreie Pizza, glutenfreie Pfannkuchen
Saucen und Suppen mit Maismehl, Kartoffelmehl oder glutenfreiem Mehl gebunden
Dessert und Sonstiges: Kuchen, Waffeln, Brötchen
Eiswaffel
Müsli-Joghurt
Kekse
Schokoriegel
Lakritze mit Weizenmehl
Süßigkeiten, die Gluten enthalten
Dessert und Sonstiges: Gebäck aus glutenfreiem Mehl.
Eiscreme ohne Eiswaffel oder mit glutenfreien Eiswaffeln
Joghurt ohne Müsli
Reiskuchen und andere glutenfreie Kekse
Milchschokolade und andere Schokolade ohne Kekse
Lakritze ohne Weizenmehl

Kann Zöliakie mit Medikamenten behandelt werden?

Es gibt keine Medikamente gegen Zöliakie. Es gibt auch keine Medikamente, die Sie einnehmen können, um Gluten essen zu können, ohne dass die Darmzotten beschädigt werden. Glutenfreie Ernährung ist somit der einzige Weg, damit Sie gesund bleiben.

Manche Personen benötigen Nahrungsergänzungsprodukte, vor allem in der ersten Zeit, nachdem die Krankheit erkannt wurde. Eisenmangel ist weit verbreitet und Eisenzusätze in kleinen Mengen sind in den ersten Monaten oft sinnvoll. Allerdings sollten Sie Eisenzusätze nicht langfristig verwenden, wenn nicht mit Bluttests nachgewiesen ist, dass Sie unter Eisenmangel leiden.

In der ersten Zeit nach der Diagnosestellung sind oft Zusätze der fettlöslichen Vitamine, insbesondere Vitamin A und D, oder auch Vitamin B12 zu empfehlen.

Folgen mangelnder Behandlung

Wenn die Behandlung nicht zu einer Normalisierung der Darmschleimhaut führt, steigt das Risiko für Lymphome (Lymphdrüsenkrebs). Eine schwedische Studie zeigte, dass das Risiko für Lymphome bei Patienten mit anomaler Schleimhaut zwei- bis dreimal höher lag als bei Zöliakie-Patienten, bei denen sich die Schleimhaut normalisiert hatte.

Außerdem zeigt sich, dass bei unbehandelter Zöliakie ein erhöhtes Risiko für u. a. Osteoporose, Vitamin-D-Mangel und Störungen des Kalziumhaushalts, Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse, verminderte Fruchtbarkeit, die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen (z. B. Typ-1-Diabetes), Störungen der Nervenfunktion (Polyneuropathie) und Depression besteht.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Zöliakie. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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