Nahrungsmittelallergie und Nahrungsmittelintoleranz

Zusammenfassung

  • Definition: Bei einer Nahrungsmittelallergie kommt es zu einer unerwünschten Immunreaktion auf Nahrungsproteine, während das Immunsystem bei einer Nahrungsmittelintoleranz nicht beteiligt ist.
  • Häufigkeit: Die Prävalenz ist bei Kindern bis 3 Jahre am höchsten und liegt kumuliert bei 7–8 %.
  • Symptome: Symptome können in Augen, Nase, Lunge, Haut und Darm auftreten.
  • Befunde: Es kommt selten zu klinisch relevanten Befunden, aber Anzeichen von Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust und Wachstumshemmung bei Kindern können beobachtet werden.
  • Diagnostik: Als zusätzliche Untersuchungen können Blut- und Prick-Tests und evtl. eine Nahrungsmittelprovokation durchgeführt werden.
  • Therapie:Ausschlussdiät, selten medikamentöse Behandlung.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Es kommt zu einer unerwünschten Reaktion auf Nahrungsmittel.1
    • Nahrungsmittelallergie und -intoleranz sind nicht-toxische Reaktionen auf Nahrungsmittel.
    • Toxische Reaktionen auf Nahrungsmittel können bei jedem Menschen ausgelöst werden.
  • Die Reaktion tritt hauptsächlich in Augen, Nase, Lunge, Haut und Darm auf.
  • Eine Nahrungsmittelallergie ist die wichtigste Ursache einer nicht medikamenteninduzierten Anaphylaxie.2
  • Nur 1/10 aller Personen, die glauben, an einer Nahrungsmittelallergie zu leiden, hat auch tatsächlich eine Nahrungsmittelallergie.3

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen