Läsion des N. ischiadicus

Zusammenfassung

  • Definition: Eine Schädigung des N. ischiadicus, meist aufgrund eines Traumas.
  • Häufigkeit: Selten, kann auch als Komplikation einer Hüftprothesenoperation auftreten.
  • Symptome: Paresen und Schmerzen unterhalb des Knies.
  • Befunde: Muskelschwäche unterhalb des Knies, Verlust des Achillessehnenreflexes und sensorische Ausfälle.
  • Diagnostik: Ergänzende Untersuchungen sind meist nicht erforderlich, jedoch abhängig von der Schädigungsursache.
  • Therapie: Vor allem symptomatisch und schließt Maßnahmen zur Behebung der zugrunde liegenden Ursache ein.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Schädigung des Nervus ischiadicus, umgangssprachlich Ischiasnerv.
  • Die Kompression durch einen Bandscheibenvorfall wird im Artikel Lumbale Bandscheibenschäden mit Radikulopathie behandelt.
  • Unterbrechung/Sistieren der Funktionsfähigkeit des Nerven durch oder in Folge äußerer Noxen, nämlich Schnitt, Stich, Dehnung, Prellung/Druck inklusive der iatrogenen, physikalischen (Elektrotrauma, Kälte, Strahlung usw.) und chemischen Läsionen (Injektion usw.).1
  • Eine Schädigung des N. ischiadicus kann im Bereich des Beckens, in der Glutealregion oder im Oberschenkel entstehen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen, Prognose