Autonome periphere Neuropathien

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bei einer autonomen Neuropathie kommt es zu einer Schädigung der Nerven des autonomen Nervensystems, das im Wesentlichen für die Regulation der unwillkürlichen Körperfunktionen (z. B. Kreislauf, Atmung, Verdauung) verantwortlich ist.
  • Eine Polyneuropathie bezeichnet eine generalisierte Erkrankung des peripheren Nervensystems, zu dem alle Teile des Nervensystems außerhalb des ZNS gehören.1
    • Bei der häufigsten Form, der distalen symmetrischen Polyneuropathie, beginnt die Erkrankung an den Beinen und verläuft daraufhin langsam progredient und mit aufsteigenden Symptomen.
    • Bei den meisten symmetrischen Polyneuropathien werden auch die autonomen Nervenfasern geschädigt.2
      • Die autonomen Nervenfasern sind dünn und nur leicht oder nicht myelinisiert.
      • Eine Schädigung verläuft bei vielen Polyneuropathien subklinisch.
  • Viele Erkrankungen können zu einer Polyneuropathie mit autonomer Beteiligung führen.
  • Symptome einer autonomen Neuropathie können sich vielseitig manifestieren.
  • Aufgrund neuer Untersuchungsmethoden und Erkenntnissen über die (Immun-)Pathogenese konnte die Diagnostik von autonomen Neuropathien verbessert werden.2-3

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Maßnahmen und Empfehlungen