Periphere Neuropathien

Zusammenfassung

  • Definition:Periphere Neuropathien sind Erkrankungen der motorischen, sensiblen oder autonomen Nerven außerhalb des ZNS. Bei generalisierten Erkrankungen als häufigster Manifestation spricht man von Polyneuropathien. 
  • Häufigkeit: Häufige Erkrankungen mit 2,4 % in der Allgemeinbevölkeung und 8 % bei Menschen über 55 Jahren.
  • Symptome: Je nach Art der Neuropathie in unterschiedlicher Ausprägung und Kombination: Sensibilitätsstörungen, Schmerzen, Muskelschwäche und autonomen Symptome.
  • Befunde: Reflexminderung, Pallhypästhesie, Anästhesie, Analgesie, Paresen, Folgen autonomer Störungen. 
  • Diagnostik: Neben Anamnese und Befund beruht die Diagnose auf neurophysiolgischer Untersuchung und Laboruntersuchungen. Im Einzelfall Nervenbiopsie, Liquordiagnostik, genetische Untersuchung. 
  • Therapie: Behandlung der Grunderkrankung. Medikamentöse Behandlung neuropathischer Schmerzen. Unterstützende Therapie (Physiotherapie, passendes Schuhwerk, Orthesen).

Allgemeine Informationen

Definition

  • Periphere Neuropathien sind Erkrankungen der motorischen, sensiblen oder autonomen Nerven ausserhalb des ZNS.1 Bei generalisierten Erkrankungen als häufigster Manifestation spricht man von Polyneuropathien.
  • Die klinische Diagnose beruht auf Anamnese und Untersuchungsbefund, ergänzend neurophysiologische und Blutuntersuchung.2

Klassifizierung

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

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