Spinalstenose

Zusammenfassung

  • Definition: Eine Spinalstenose ist eine Verengung des Wirbelkanals, bei dem das Risiko besteht, dass Druck auf die Medulla spinalis (bei zervikaler oder thorakaler Spinalstenose) oder die Nervenwurzeln ausgeübt wird.
  • Häufigkeit: Relativ seltene Erkrankung, die meist bei älteren Menschen über 65 Jahre vorkommt.
  • Symptome: Das Kardinalsymptom sind Rückenschmerzen oder Beschwerden beim Gehen oder Stehen, die ins Gesäß und die Ober- und Unterschenkel oder Füße ausstrahlen (neurogene Claudicatio intermittens).
  • Untersuchung: Neurologische Befunde sind selten; etwas nach vorn gebeugte Haltung beim Gehen.
  • Diagnostik: Als apparative Diagnostik sind MRT- und CT-Untersuchungen indiziert.
  • Therapie: In den meisten Fällen erfolgt eine konservative Behandlung: Informationen und Schmerzlinderung durch NSARs, evtl. auch stärkere Analgetika. EIne Physiotherapie kann ebenfalls wirksam sein. In Ausnahmefällen kann eine Operation erfolgen, wobei die Mikrodekompression vorzuziehen ist.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Eine Spinalstenose ist eine Verengung des Wirbelkanals, bei dem das Risiko besteht, dass Druck auf die Medulla spinalis (bei zervikaler oder thorakaler Spinalstenose) oder die Nervenwurzeln ausgeübt wird.1
  • Ein verengter Spinalkanal kann angeboren oder erworben sein.
  • Die häufigsten Ursachen für eine erworbene Spinalstenose sind degenerative Veränderungen und Osteochondrose.
  • Die zervikale und lumbale Spinalstenose kommt am häufigsten vor; diese Formen können zu neurogener Claudicatio intermittens führen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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