Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel

Zusammenfassung

  • Definition:Attackenartiger lagerungsabhängiger Schwindel mit rezidivierenden, durch Kopflagerungswechsel gegenüber der Schwerkraft ausgelösten, Sekunden dauernden Drehschwindelattacken mit oder ohne Übelkeit und Oszillopsien. Es dürfen sich keine Hinweise für zentrale Störungen ergeben. 
  • Häufigkeit:Ca. 20 % der Patienten mit Schwindel leiden unter benignem paroxysmalem Lagerungsschwindel.
  • Symptome:Starker anfallsartiger Drehschwindel von weniger als einer Minute Dauer, gleichzeitig Nystagmus. Evtl. vegetative Begleitsymptomatik (Übelkeit, Erbrechen). 
  • Befunde:Nystagmus, Schlagrichtung abhängig vom betroffenen Bogengang. 
  • Diagnostik:Diagnose beruht auf typischer Anamnese und Auslösbarkeit durch Lagerungstests.
  • Therapie:Behandlung durch verschiedene ärztlich durchgeführte Lagerungsmanöver und/oder Eigenübungen der Patienten. Hohe Erfolgsrate, allerdings auch häufig Rezidive, die erneut behandelt werden können. 

Allgemeine Informationen

Definition

  • Definition der Deutschen Gesellschaft für Neurologie1
    • attackenartiger, lagerungsabhängiger Schwindel
    • rezidivierende, Sekunden dauernde Drehschwindelattacken
    • Auslösung durch Kopflagerungswechsel gegenüber der Schwerkraft 
      • mit oder ohne Übelkeit und Oszillopsien
    • keine Hinweise für zentrale Störungen (insbesondere Hirnstamm- oder Kleinhirnzeichen)
  • Initiale Definiton der Erkrankung im Jahr 1952 von Dix und Hallpike2
  • Abgekürzt häufig als BPPV = Benign Paroxysmal Positional Vertigo

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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