Zerebrale Sinus- und Venenthrombose

Zusammenfassung

  • Definition: Thrombose in einer zentrale Gehirnvene oder einem Sinusgefäß. Meistens in Zusammenhang mit prothrombotischen Zuständen.
  • Häufigkeit: Selten. Liegt weniger als 1 % aller Schlaganfälle zugrunde.
  • Symptome: In der Regel Kopfschmerzen, Übelkeit, evtl. Lähmung und Bewusstseinsveränderungen.
  • Befund: Stauungspapille. Neurologische Befunde.
  • Diagnose: Die Diagnose erfolgt vorzugsweise per MRT.
  • Therapie: Antikoagulation mittels Heparin und Warfarin.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Thrombose der venösen Blutleiter im Gehirn mit Entwicklung einer venösen Abflussstörung.1, 2
  • Es wird unterschieden zwischen einer septischen und einer aseptischen zerebralen Sinus-/Venenthrombose.1
  • Der Verdacht sollte bei jedem Patienten bestehen, der sich mit starken Kopfschmerzen und Erbrechen ohne andere Grunderkrankung vorstellt, insbesondere wenn ophthalmoskopisch eine Stauungspapille nachgewiesen werden kann.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

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