Parkinson-Krankheit

Die Parkinson-Krankheit ist eine chronische, langsam fortschreitende Erkrankung des Gehirns., die meist in fortgeschrittenem Alter auftritt. Symptome können u. a. eine verlangsamte Bewegung, Steifheit der Muskulatur und ein Zittern der Hände sein. Eine Heilung der Erkrankung ist zwar nicht möglich, jedoch gibt es einige Möglichkeiten, die Symptome zu lindern.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist die Parkinson-Krankheit?

Das Parkinson-Syndrom beschreibt eine Reihe von typischen Symptomen, die oft zusammen auftreten. Die häufigste Krankheit, die diese Symptome verursacht, ist die Parkinson-Krankheit, auch Morbus Parkinson genannt. Hierbei handelt es sich um eine chronische, langsam fortschreitende Erkrankung der Nervenzellen des Gehirns.

Zu Beginn der Erkrankung entwickeln sich die Beschwerden schleichend und können zu Beginn relativ uncharakteristisch sein. Ein Beispiel für ein mögliches Frühsymptom der Parkinson-Krankheit sind Schlafstörungen. Die Bewegungseinschränkungen beginnen dann überwiegend einseitig und auch im Laufe der Erkrankung bleibt eine Seite meist stärker betroffen als die andere. Die typische Parkinson-Krankheit beginnt oft mit rhythmischem Zittern der Hände, gefolgt von Muskelsteifheit und instabiler Haltung. Mit der Zeit werden Bewegungen generell langsamer und insbesondere der Beginn einer Bewegung bereitet Probleme. Das Zittern, das als Tremor bezeichnet wird, tritt vor allem in Ruhe auf und kann sich bei psychischer Belastung noch verstärken. Die Muskelsteifheit bezeichnet man auch als Rigor und sorgt für erhöhten Muskelwiderstand beim Durchbewegen der Arme. Der Gang bei Patienten mit Parkinson-Krankheit wird nach und nach unsicherer und die Schritte häufig kleiner. Die Stimme wird meist schwächer, die Aussprache zunehmend monotoner und das Gesicht kann für Außenstehende ausdruckslos wirken. Das Schriftbild der Betroffenen wird durch die Bewegungseinschränkung häufig klein und undeutlich. Auch psychische Symptome wie Demenz und Depression sind bei Patienten mit Parkinson-Krankheit keine Seltenheit.

Häufigkeit

In Deutschland leiden etwa 200.000 Menschen an der Parkinson-Krankheit. Pro Jahr erkranken ca. 10–20 pro 100.000 Menschen neu an der Erkrankung. Das durchschnittliche Alter, in dem die Erkrankung erstmals auftritt, liegt bei 60 bis 65 Jahren. Generell steigt die Häufigkeit mit zunehmendem Alter an, in seltenen Fällen kann sich die Erkrankung aber auch schon im mittleren Erwachsenenalter entwickeln. Es besteht kein wesentlicher Unterschied der Häufigkeit zwischen den Geschlechtern.

Ursache

Die Parkinson-Krankheit beruht auf der Schädigung und gestörten Funktion bestimmter Nervenzellen im Gehirn. Die Unterfunktion betrifft einen umschriebenen Bereich, der an der Bewegungskoordination mitwirkt und hier vor allem die Zellen, die Dopamin, einen sogenannten Neurotransmitter, freisetzen. Der Mangel an Dopamin führt zu den typischen Symptomen der Erkrankung. Die Ursache dieser Schädigung ist bis heute ungeklärt, man geht aber von einem Zusammenspiel vieler Faktoren aus.

Neben der eigentlichen Parkinson-Krankheit können andere, seltenere Erkrankungen des Gehirns sehr ähnliche Symptome verursachen. Man spricht dann von atypischen Parkinson-Syndromen. Eine weitere mögliche Ursache für derartige Symptome können Medikamente sein. Hier kommen unter anderem Antipsychotika in Frage, die zur Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt werden und als Nebenwirkung vorübergehende Symptome des Parkinson-Syndroms verursachen können.

Diagnose

Die Diagnose einer Parkinson-Erkrankung erfolgt durch einen Spezialisten anhand der typischen Beschwerden und Symptome. Die Hauptsymptome, auf denen die Diagnose fußt, sind eine Bewegungsarmut, Muskelsteifheit, Zittern in Ruhe und eine instabile Haltung. In den frühen Stadien der Erkrankung, bevor die typischen Hauptsymptome auftreten, kann die Diagnose jedoch mitunter schwer zu stellen sein. Im Laufe der Zeit entwickeln sich dann meist die krankheitstypischen Symptome. Zur Diagnose wird eine neurologische Untersuchung durchgeführt, die in manchen Fällen durch standardisierte Tests der Bewegungs- und Denkfähigkeit ergänzt wird.

Bevor die Diagnose gestellt wird, kann zuvor ausgeschlossen werden, dass die Symptome im Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung oder Medikamenteneinnahme stehen. Ein wichtiger Bestandteil der Diagnose ist das Ansprechen der Parkinson-Krankheit auf die Therapie. Hierzu werden die Symptome vor und nach Gabe eines Medikamentes erfasst. Eine Besserung spricht für eine Parkinson-Krankheit. Auch eine bildgebende Untersuchung, wie z.B. eine MRT-Untersuchung des Gehirns kann durchgeführt werden, um andere Ursachen auszuschließen. Bleibt die Diagnose weiterhin unklar, kann mit Hilfe einer speziellen Bildgebung die Funktionsfähigkeit der betroffenen Nervenzellen beurteilt werden. Insbesondere bei sehr jungen Betroffenen oder einer ungewöhnlichen Häufung der Parkinson-Krankheit in der Familie, kann zudem eine Gendiagnostik in Betracht gezogen werden.

Therapie

Das Ziel der Behandlung ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und den Betroffenen ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu bewahren. Es gibt keine heilende Therapie der Parkinson-Krankheit, aber eine Vielzahl an Medikamenten, die das Fortschreiten verlangsamen und die Beschwerden lindern können. Die medikamentöse Therapie sollte aber unbedingt durch weitere Behandlungs- und Betreuungsangebote ergänzt werden. Körperliche Aktivität beizubehalten, ist für Betroffene sehr wichtig, da dies den Symptomen entgegenwirkt. Allen Parkinson-Patienten werden daher physiotherapeutische Maßnahmen empfohlen.

Die Medikamente, die in der Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt werden, wirken größtenteils über die Erhöhung der Menge an Dopamin, einem Neurotransmitter. Es gibt eine Vielzahl von Wirkstoffen mit unterschiedlichem Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil. Ein bedeutendes Medikament ist beispielsweise L-Dopa, eine Vorstufe des Dopamins. Da sich die Wirksamkeit im Laufe der langfristigen Behandlung ändern kann, müssen mitunter Medikamente gewechselt oder ergänzt werden. Welche Medikamente im Einzelfall am besten geeignet sind und wie die weitere Therapie angelegt wird, sollte mit dem betreuenden Neurologen geklärt werden.

Falls die medikamentöse Therapie nicht mehr die beabsichtigte Wirkung erzielt, kann bei stark einschränkenden Symptomen ein operativer Eingriff infrage kommen. Bei dieser Behandlung, der tiefen Hirnstimulation (THS) wird eine Elektrode in ein bestimmtes Areal des Gehirns platziert und mit einer programmierbaren Stromquelle gekoppelt. In mehreren Studien wurden hierdurch deutliche Verbesserungen der Symptome bei schwer betroffenen Patienten gezeigt.

Krankheitsverlauf

Die Erkrankung beginnt oft erst nach dem Alter von 50 Jahren und entwickelt sich dann im Laufe einiger Jahre fort. Der Verlauf variiert und kann bei einigen Betroffenen schneller oder langsamer sein. Schwankungen der Symptome sind insbesondere nach einigen Jahren medikamentöser Behandlung häufig. Auch das sogenannte On-Off-Phänomen tritt häufig auf. Dies beschreibt, dass die Symptome schnell von gutem Befinden und Beweglichkeit („On") zu Steifheit und ausgeprägter Parkinson-Symptomatik („Off“) wechseln können. Dass die Betroffenen ganz plötzlich etwas nicht mehr schaffen, was vor wenigen Minuten noch möglich war, kann oft sehr belastend sein und für Angehörige schwer verständlich sein.

Bei einer Überdosierung der eingesetzten Medikamente können Betroffene unwillkürliche Bewegungen erleben. Diese ungezielten Bewegungen, die im Laufe der Erkrankung immer häufiger auftreten bezeichnet man als Dyskinesien. Bei einigen Patienten kann es zudem zu psychischen Symptomen wie Depressionen, Kontrollverlust oder Wahnvorstellungen kommen. Ob diese von der Krankheit selbst verursacht werden oder Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie sind, ist nicht immer klar zu unterscheiden. 

Im Laufe der Zeit entwickeln viele Patienten eine Demenz. Laut einer Studie war es bei älteren Patienten fünf Jahre nach der Diagnose des Parkinson-Syndroms bei 40 % der Männer und bei 25 % der Frauen zu einer Demenzerkrankung gekommen.

Es hat sich gezeigt, dass insbesondere eine gute und vielseitige Therapie mit physiotherapeutischer Unterstützung dazu führt, dass die Betroffenen für eine möglichst lange Zeit ihre körperliche Aktivität und Selbstständigkeit beibehalten können. Auch die Unterstützung durch Angehörige und nahestehende Menschen wirkt sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus.

Das Leben mit Parkinson

In den ersten Jahren der Erkrankung unterscheidet sich der Verlauf von Person zu Person recht stark. Bei vielen Betroffenen kommt es anfänglich nur zu geringen Auswirkungen auf die Aktivität und Lebensführung. In dieser Phase zeigt auch die medikamentöse Therapie gute Wirkung gegen die Symptome. Nach und nach müssen die meisten Betroffenen lernen, mit einem zunehmenden Grad an Einschränkung zu leben. Bei den meisten Erkrankten führt das Parkinson-Syndrom nach einer gewissen Zeit zu einem mehr oder minder starken Grad der Behinderung und der Hilfsbedürftigkeit.

Viele Menschen wissen nicht, welche Konsequenzen das Parkinson-Syndrom für die Betroffenen hat, sodass es häufig zu Missverständnissen kommt. Das Parkinson-Syndrom kann bei den Betroffenen das Selbstvertrauen untergraben und die physischen und psychischen Probleme können zu Isolation und Depression führen. Daher ist es wichtig, dass die Angehörigen der Betroffenen und das Pflegepersonal wissen, wie sich die Erkrankung entwickelt und wie sie vom Patienten erlebt wird. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen, beispielsweise in Selbsthilfegruppen, kann im Umgang mit der Erkrankung hilfreich sein.

Weiterführende Informationen

Patientenorganisationen

Autoren

  • Jonas Klaus, Arzt, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Parkinson-Syndrom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.): Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie - Idiopathisches Parkinson-Syndrom. Entwicklungsstufe S3; Stand 1. Januar 2016, AWMF-Register-Nr. 030-010. www.awmf.org
  2. Nutt JG, Wooten GF. Diagnosis and initial management of Parkinson's disease. N Engl J Med 2005; 353: 1021-7. PubMed
  3. Samii A, Nutt JG, Ransom BR. Parkinson's disease. Lancet 2004; 363: 1783-93. PubMed
  4. Clarke CE. Parkinson's disease. BMJ 2007; 335: 441-5. PubMed
  5. Gazewood JD, Richards DR, Clebak K. Parkinson disease: an update. Am Fam Physician 2013; 87: 267-73. American Family Physician
  6. de Lau LM, Breteler MM. Epidemiology of Parkinson's disease. Lancet Neurol 2006;5(6):525-35. PubMed
  7. de Rijk MC, Launer LJ, Berger K, et al. Prevalence of Parkinson's disease in Europe: a collaborative study of population-based cohorts. Neurology 2000; 54 :(11 suppl 5) S21-23.
  8. Golbe LI. Young-onset Parkinson's disease: a clinical review. Neurology 1991; 41: 168-73. Neurology
  9. Inzelberg R, Schechtman E, Paleacu D. Onset age of Parkinson disease. Am J Med Genet 2002; 111: 459-60. PubMed
  10. Steece-Collier K, Maries E, Kordower JH. Etiology of Parkinson's disease: Genetics and environment revisited. Proc Natl Acad Sci USA 2002; 99: 13972-74. PubMed
  11. Hawkes CH, Del Tredici K, Braak H. A timeline for Parkinson's disease. Parkinsonism Relat Disord 2010;16(2):79-84. PubMed
  12. Fearnley JM, Lees AJ. Ageing and Parkinson's disease: substantia nigra regional selectivity. Brain 1991; 114: 2283-301. PubMed
  13. Braak H, Del Tredici K, Rub U, de Vos RA, Jansen Steur EN, Braak E. Staging of brain pathology related to sporadic Parkinson's disease. Neurobiol Aging 2003; 24: 197-211. PubMed
  14. de Lau LM, Schipper CM, Hofman A, Koudstaal PJ, Breteler MM. Prognosis of Parkinson disease: risk of dementia and mortality: the Rotterdam Study. Arch Neurol 2005; 62: 1265-69. PubMed
  15. Payami H, Larsen K, Bernard S, Nutt J. Increased risk of Parkinson's disease in parents and siblings of patients. Ann Neurol 1994; 36: 659-61. PubMed
  16. Marder K, Tang M, Mejia H, et al. Risk of Parkinson's disease among first degree relatives: a community based study. Neurology 1996; 47: 155-60. Neurology
  17. Jarman P, Wood N. Parkinson's disease genetics comes of age. BMJ 1999; 318: 1641-2. British Medical Journal
  18. Healy DG, Abou-Sleiman PM, Wood NW. PINK, PANK, or PARK? A clinicians' guide to familial parkinsonism. Lancet Neurol 2004; 3: 652-62. PubMed
  19. Sidransky E, Nalls MA, Aasly JO, et al. Multicenter analysis of glucocerebrosidase mutations in Parkinson's disease. N Engl J Med 2009; 361: 1651-61. New England Journal of Medicine
  20. Lucking CB, Durr A, Bonifati V, Vaughan J, et al. Association between Early-onset Parkinson's disease and mutations in the parkin gene. N Engl J Med 2000; 342: 1560-7. New England Journal of Medicine
  21. Kilarski LL, Pearson JP, Newsway V et al. Systematic review and UK-based study of PARK2 (parkin), PINK1, PARK7 (DJ-1) and LRRK2 in early-onset Parkinson's disease. Mov Disord 2012;27(12): 1522-1529. PMID: 22956510 PubMed
  22. Priyadarshi A, Khuder SA, Schaub EA, Priyadarshi SS. Environmental Risk Factors and Parkinson's Disease: A Metaanalysis. Environ Res. 2001;86:122-127. PMID: 11437458 PubMed
  23. Morens DM, Grandinetti A, Reed D et al. Cigarette smoking and protection from Parkinson's disease: false association or etiologic clue? Neurology 1995; 45:1041-1051. PMID: 7783862 PubMed
  24. Ross GW1, Abbott RD, Petrovitch H, et al. Association of coffee and caffeine intake with the risk of Parkinson disease. JAMA 2000;283:2674-2679. PMID: 10819950 PubMed
  25. Hernan MA, Takkouche B, Caamano-Isorna F, Gestal-Otero JJ. A meta-analysis of coffee drinking, cigarette smoking, and the risk of Parkinson's disease. Ann Neurol 2002; 52: 276-84. PubMed
  26. Schwarzschild MA, Schwid SR, Marek K et al. Serum Urate as a Predictor of Clinical and Radiographic Progression in Parkinson Disease. Arch Neurol 2008; 65: 716-23. PubMed
  27. Oertel W, Deuschl G, Poewe W. Parkinson-Syndrome und andere Bewegungsstörungen. Stuttgart: Thieme Verlag; 2012.
  28. Gelb DJ, Oliver G, Gilman S. Diagnostic criteria for Parkinson's disease. Arch Neurol 1999; 56: 33-9. PubMed
  29. Jost WH. Autonomic dysfunctions in idiopathic Parkinson's disease. J Neurol 2003; 250 :(suppl 1) I28-30.
  30. Martinez-Martin P, Gil-Nagel A, Gracia LM, Gomez JB, Martinez-Sarries J, Bermejo F. Unified Parkinson's Disease Rating Scale characteristics and structure. Mov Disord 1994; 9: 76-83. PubMed
  31. Demirkiran M, Bozdemir H, Sarica Y. Vascular parkinsonism: a distinct, heterogeneous clinical entity. Acta Neurol Scand 2001; 104: 63-67. PubMed
  32. Marek K, Seibyl J, Eberly S, Oakes D, Shoulson I, Lang AE, Hyson C, Jennings D; Parkinson Study Group PRECEPT Investigators. Longitudinal follow-up of SWEDD subjects in the PRECEPT Study. Neurology. 2014 May 20;82(20):1791-7 . pmid:24759846 PubMed
  33. Rascol O, Goetz C, Koller W, Poewe W, Sampaio C. Treatment interventions for Parkinson's disease: an evidence based assessment. Lancet 2002; 359: 1589-98. PubMed
  34. Rascol O, Hauser RA, Stocchi F et al. Long-term effects of rasagiline and the natural history of treated Parkinson's disease. Mov Disord 2016; 31(10): 1489-1496. doi: 10.1002/mds.26724.
  35. Tambosco L, Percebois-Macadré L, Rapin A, et al. Effort training in Parkinson's disease: a systematic review. Ann Phys Rehabil Med. 2014 Mar;57(2):79-104. PMID: 24582335 PubMed
  36. Nutt JG. Motor fluctuations and dyskinesia in Parkinson's disease. Parkinsonism Relat Disord 2001; 8: 101-08.
  37. Hely MA, Morris JG, Reid WG, et al. The Sydney Multicentre Study of Parkinson's disease: a randomised, prospective five year study comparing low dose bromocriptine with low dose levodopa-carbidopa. J Neurol Neurosurg Psychiatry 1994; 57: 903-10. PubMed
  38. Schrag A, Ben-Shlomo Y, Brown R, Marsden CD, Quinn N. Young-onset Parkinson's disease revisited--clinical features, natural history, and mortality. Mov Disord 1998; 13: 885-94. PubMed
  39. Seeman P Parkinson's disease treatment may cause impulse-control disorder via dopamine D3 receptors. Synapse 2015; 69:183-189. PMID: 25645960 PubMed
  40. Stowe RL, Ives NJ, Clarke C, et al. Dopamine agonist therapy in early Parkinson's disease. Cochrane Database Syst Rev 2008(2):CD006564. Cochrane (DOI)
  41. Watts RL, Jankovic J, Waters C, Rajput A, Boroojerdi B, Rao J. Randomized, blind, controlled trial of transdermal rotigotine in early Parkinson disease. Neurology 2007; 68: 272-6. Neurology
  42. Etminan M, Gill S, Samii A. Comparison of the risk of adverse events with pramipexole and ropinirole in patients with Parkinson's disease: a meta-analysis. Drug Saf 2003; 26: 439-44. PubMed
  43. Homann CN, Wenzel K, Suppan K, Ivanic G, Crevenna R, Ott E. Sleep attacks: facts and fiction--a critical review. Adv Neurol 2003; 91: 335-41. PubMed
  44. Richard IH, McDermott MP, Kurlan R, et al. A randomized, double-blind, placebo-controlled trial of antidepressants in Parkinson disease. Neurology 2012; : 10.1212/WNL.0b013e3182516244.
  45. Stacy M. Sleep disorders in Parkinson's disease: epidemiology and management. Drugs Aging 2002; 19: 733-39. PubMed
  46. Ylikoski A, Martikainen K, Sarkanen T, Partinen M. Parkinson's disease and narcolepsy-like symptoms. Sleepmedicine. Published Online: January 23, 2015 . doi:http://dx.doi.org/10.1016/j.sleep.2014.12.010
  47. Adler CH, Caviness JN, Hentz JG, Lind M, Tiede J. Randomized trial of modafinil for treating subjective daytime sleepiness in patients with Parkinson's disease. Mov Disord 2003; 18: 287-93. PubMed
  48. Olson EJ, Boeve BF, Silber MH. Rapid eye movement sleep behaviour disorder: demographic, clinical and laboratory findings in 93 cases. Brain 2000; 123: 331-39. PubMed
  49. Glaeske G, Holzbach R. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (Hrsg.) Medikamentenabhängigkeit; Suchtmedizinische Reihe Bd. 5. Stand August 2015. www.dhs.de
  50. Pagano G, Rengo G, Pasqualetti G, et al. Cholinesterase inhibitors for Parkinson`s disease: a systematic review and meta-analysis. J Neurol Neurosurg Psychiatry. 2014 Sep 15.
  51. Bronstein JM, Tagliati M, Alterman RL, et al. Deep brain stimulation for Parkinson disease: an expert consensus and review of key issues. Arch Neurol 2011;68(2):165-71. PubMed
  52. Deuschl G, Schade-Brittinger C, Krack P, et al, for the German Parkinson Study Group, Neurostimulation Section. A randomized trial of deep-brain stimulation for Parkinson's disease. N Engl J Med 2006; 355: 896-908. New England Journal of Medicine
  53. Weaver FM, Follett K, Stern M, et al. Bilateral deep brain stimulation vs best medical therapy for patients with advanced parkinson disease. A randomized controlled trial. JAMA 2009; 301: 63-73. Journal of the American Medical Association
  54. Krack P, Batir A, Van Blercom N, Chabardes S, Fraix V, Ardouin C et al. Five-year follow-up of bilateral stimulation of the subthalamic nucleus in advanced Parkinson's disease. N Engl J Med 2003; 349: 1925 - 34. New England Journal of Medicine
  55. Saint-Cyr JA, Trepanier LL, Kumar R, Lozano AM, Lang AE. Neuropsychological consequences of chronic bilateral stimulation of the subthalamic nucleus in Parkinson's disease. Brain 2000; 123: 2091-108. PubMed
  56. Beric A, Kelly PJ, Rezai A, et al. Complications of deep brain stimulation surgery. Stereotact Funct Neurosurg 2001; 77: 73-78. PubMed
  57. Pena JIbarretxe-Bilbao NGarcia-Gorostiaga I, et al. Improving functional disability and cognition in Parkinson disease: Randomized controlled trial. Neurology. 2014 Oct 31. pii: 10.1212/WNL.0000000000001043 .
  58. Leung IH, Walton CC, Hallock H, et al. Cognitive training in Parkinson disease: A systematic review and meta-analysis. Neurology 2015. PMID: 26519540 PubMed
  59. da Silva TM, Munhoz et al. Depression in Parkinson's disease: a double - blind, randomized, placebo - controlled pilot study of omega - 3 fatty - acid supplementation. J Affect Disord 2008;111:351-359. PMID: 18485485 PubMed
  60. Buter TC, van den Hout A, Matthews FE, Larsen JP, Brayne C, Aarsland D. Dementia and survival in Parkinson disease: a 12-year population study. Neurology 2008; 70: 1017-22. PubMed
  61. Williams-Gray CH, Mason SL, Evans JR, et al. The CamPaIGN study of Parkinson`s disease: 10-year outlook in an incident population-based cohort. J Neurol Neurosurg Psychiatry. 2013 Jul 23. PMID: 23781007. PubMed