Was sind die Ursachen für Migräne?

Vieles im Zusammenhang mit den komplexen Prozessen, die während einer Migräneattacke im Gehirn ablaufen, ist nach wie vor ungeklärt.  Es scheint eine Fehlregulation im vegetativen Nervensystem und eine Fehlsteuerung der Gefäße vorzuliegen, deren genaue Ursachen noch unbekannt sind.

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Was passiert während einer Migräneattacke im Gehirn?

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Wissenschaftler wissen nicht genau, was Migräne verursacht. Dass während eines Migräneanfalls Veränderungen im Gehirn auftreten, steht jedoch außer Frage. Im Rahmen von speziellen Untersuchungen des Gehirns wurde gezeigt, dass es während eines Anfalls zu Veränderungen sowohl der elektrischen Aktivität der Gehirnzellen als auch der Durchblutung kommt. Aktuellen Theorien zufolge ist in der veränderten Aktivität der Gehirnzellen die zugrunde liegende Ursache für Migräne zu suchen, während die Veränderungen in der Durchblutung eine Folge davon sind.

In der Vergangenheit nahm man an, dass die Anfälle mit krampfartigen Kontraktionen der Blutgefäße beginnen würden, gefolgt von einer schmerzhaften Gefäßerweiterung. Dieses Geschehen wurde als Ursache für die Veränderungen der Nervensignale betrachtet. Jüngere Untersuchungen legen nahe, dass die Anfälle damit beginnen, dass sich Wellen von schwächeren elektrischen Nervensignalen im Gehirn vom Hinterkopf nach vorne bewegen. Dies geschieht an der Oberfläche des Gehirns (Großhirnrinde). Die veränderten Nervensignale bewirken zunächst einen Rückgang und später eine Zunahme der Durchblutung. Wahrscheinlich ist die Minderdurchblutung für die Auraphase verantwortlich; die darauf folgende Weitstellung der Blutgfeäße mit verstärkter Durchblutung bedingt dann den Schmerz.

Einzelne Studien deuten darauf hin, dass bei Migränepatientinnen und -Patienten eine chemische Substanz namens Serotonin in Teilen des Gehirns, zumindest während des Anfalls, vermindert ist. Eine zu geringe Serotoninmenge kann eine zusätzliche Erweiterung der Blutgefäße bewirken. Serotonin-ähnliche Substanzen (Triptane) gehören zu den wirksamsten Medikamenten gegen Migräneattacken.

Wie entsteht Migräne?

Wodurch erhöht sich das Risiko für Migräne?

Viele Migränepatienten (etwa 60 %) haben nahe Angehörige, die ebenfalls an Migräne leiden; dies deutet auf eine gewisse erbliche Veranlagung hin.

Eine seltene Sonderform der Migräne, die familiäre hemiplegische Migräne, wird in jedem Fall vererbt. Dabei leiden die Betroffenen zusätzlich zu den Kopfschmerzen an einer vorübergehenden Schwäche oder Lähmung des Arms und Beins einer Körperseite.

Was kann Migräne auslösen?

Viele Betroffene haben festgestellt, dass bestimmte Faktoren einen Migräneanfall bei ihnen auslösen können. Solche Faktoren werden Trigger genannt. Es sind zahlreiche unterschiedliche Trigger für Migräne bekannt. Auf welche Trigger die Betroffenen reagieren, ist individuell verschieden; manche Menschen reagieren nur auf einige wenige Trigger mit Migräne.

Bestimmte Lebensmittel gelten als häufige Trigger. Hierbei sind besonders Schokolade, Zitrusfrüchte, Käse, Alkohol bzw. Rotwein zu nennen. Einige Patienten scheinen auf Hefe, Kaffee und Nüsse zu reagieren. Bestimmte Zusatzstoffe wie Aspartam (Süßungsmittel), Mononatriumglutamat (Geschmacksverstärker) und Konservierungsstoffe, können Anfälle auch verursachen.

Desweiteren können einige Medikamente Migräne verschlimmern oder auslösen. Dazu gehören bestimmte Herzmedikamente, orale Kontrazeptiva („Pille“) und Östrogen. Erheblicher Konsum von schmerzstillenden Medikamenten kann die Beschwerden ebenfalls verschlimmern. Daher gilt: Nehmen Sie Schmerzmittel nicht häufiger als an 10 Tagen pro Monat ein.

Hormonschwankungen haben ebenfalls Einfluss auf Migräneattacken, die Anfälligkeit hierfür sinkt häufig während der Schwangerschaft. Bei vielen Frauen sind die Beschwerden im Zusammenhang mit der Menstruation und im Klimakterium besonders ausgeprägt.

Auch eine Reihe unterschiedlicher Lebensbedingungen kann für Migräne verantwortlich sein. Typisch sind Hunger, Schlafmangel oder ein Übermaß an Schlaf, Stress oder Erholung nach einer Stressphase, starke Sinneseindrücke/starke Gerüche.

Weitere Informationen

Deximed

IQWiG – Gesundheitsinformation.de

Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen
  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Migrene. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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