Migräne

Bei einer Migräne treten Kopfschmerzen anfallsartig auf. Die Schmerzen sind dabei oft einseitig, pulsierend oder pochend und dauern 4–72 Stunden an. Häufig werden sie von Übelkeit und Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet. Eine Aura kann im Vorfeld auftreten, ist jedoch nicht zwingend vorhanden.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist Migräne?

qr-code_39927.png

Bei Migräne treten anfallsartige Kopfschmerzen auf, die meist einseitig lokalisiert sind und einen pochenden oder pulsierenden Schmerzcharakter aufweisen. Die Schmerzen dauern ohne Behandlung 4–72 Stunden an und kommen regelmäßig in ähnlicher Art und Weise wieder, z. B. einmal oder auch mehrmals im Monat.

Die genaue Ursache ist bisher nicht bekannt. Wahrscheinlich liegt eine gestörte Regulierung der Blutgefäße im Gehirn als Ursache vor. Man kennt Triggerfaktoren, die Migräneanfälle auslösen können. Hierzu zählen z. B. Stress, hormonelle Veränderungen oder bestimmte Nahrungsmittel.

Die Migräne ist in Unterformen eingeteilt. Eine relativ häufige Variante bei Frauen ist die menstruelle Migräne.

10–20 % der Patientinnen und Patienten mit Migräne haben eine sogenannte Aura. Während der Aura treten vorübergehende Symptome wie beispielsweise Flimmersehen, Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Lähmungen auf, die der Migräneattacke vorausgehen.

Die Migräne beginnt häufig in der Jugend und tritt bei Frauen (etwa 15 %) häufiger auf als bei Männern (etwa 7 %). Während jüngere Personen seltener betroffen sind, entwickelt sich diese Krankheit meist im Alter zwischen 20 und 35 Jahren. Nach dem 50. Lebensjahr tritt die Migräne als Neuerkrankung nur noch selten neu auf. In höherem Alter sind zudem die Schmerzattacken bei Betroffenen oft nicht mehr so stark wie zuvor.

Symptome

Die „klassische“ Migräne zeigt einen typischen Verlauf:

  • Frühsymptome können bereits mehrere Stunden bis Tage vor Eintreten der Schmerzen auf eine Migräneattacke hinweisen. Beispielsweise können die betroffenen Personen ein vermehrtes Hungergefühl oder eine depressive Verstimmung empfinden.
  • Eine Aura ist nicht zwingend vorhanden, tritt jedoch bei ca. 20 % der Patienten vor Eintritt der Kopfschmerzen auf. Sie entwickelt sich innerhalb von 5–20 Minuten und hält weniger als 60 Minuten an. Am häufigsten ist die Aura visuell, d. h. die Betroffenen haben vermehrte oder verminderte Seheindrücke, wie Flimmersehen, Zickzacklinien oder Verschwommensehen. Seltener treten Taubheitsgefühle in Gesicht, Arm oder Bein, Lähmungen, Schwindel oder Sprachstörungen als Aurasymptome auf.
  • Die anschließend einsetzenden mäßigen bis starken Kopfschmerzen sind klassischerweise einseitig (60 %), von pochendem oder pulsierendem Charakter und dauern 4–72 Stunden an. Bei Kindern beträgt diese Zeitspanne 1–72 Stunden. Der Schmerz kann hinter dem Auge oder an der Schläfe lokalisiert sein und während der Attacke die Seite wechseln. Bei anderen Personen tritt er diffus über beide Kopfseiten verteilt auf, jedoch selten im Hinterkopf. Er wird in der Regel durch körperliche Aktivität verstärkt und ist oft von Übelkeit/Erbrechen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet. Zusätzliche Nackenschmerzen treten bei 75 % der Betroffenen auf. Migräneattacken gehen meist mit einem verminderten Appetit einher. Die Betroffenen halten sich meistens in einem abgedunkelten, ruhigen Raum auf, bis die Schmerzen vorüber sind.
  • Die Erholungsphase kann einige Stunden dauern. Die Patienten fühlen sich meist müde, schlapp und reizbar oder auch ängstlich und depressiv. Die Konzentrationsfähigkeit kann vermindert sein.

Ursachen

Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht vollständig geklärt. Eine wichtige Rolle spielt wahrscheinlich eine gestörte Regulierung der Blutgefäße im Gehirn: Nach einer plötzlichen Engstellung folgt eine Weitstellung der Blutgefäße mit verstärkter Durchblutung, was den Schmerz auslöst. Es besteht eine familiäre Häufung der Migräne, was nahelegt, dass genetische Faktoren eine Rolle in der Entstehung einer Migräne spielen.

Da Frauen häufiger als Männer betroffen sind, geht man außerdem von einer hormonellen Komponente aus; schwankende Östrogenkonzentrationen im Blut können eine Ursache für eine Migräneattacke sein. Oft gibt es eine Assoziation zum weiblichen Menstruationszyklus; während der Schwangerschaft (stabile Östrogenwerte) bessert sich die Migräne bei vielen Patientinnen.

Auslösende Faktoren für eine Migräneattacke, sogenannte Trigger, können sein:

  • Stress/Anspannung
  • Entspannung nach einer stressigen Phase
  • Schlafmangel
  • Unregelmäßige Mahlzeiten bzw. Hunger
  • Helles Licht oder laute Geräusche
  • Bestimmte Lebensmittel und Gewürze (z. B. Käse, Orangen, Schokolade, Wein bzw. Alkohol)
  • Menstruation.

Einige wenige Patienten mit Migräne leiden an einer rein erblichen Form der Krankheit, bei der während der Schmerzattacke zusätzlich eine halbseitige Schwäche/Lähmung des Arms und Beins besteht (familiäre hemiplegische Migräne). 

Diagnostik

Oft kann die Ärztin/der Arzt bereits anhand der geschilderten Symptome eine Migräne diagnostizieren. Trotzdem ist eine einmalige Abklärung der Kopfschmerzen empfehlenswert. Dies geschieht meist durch eine sorgfältige körperliche und neurologische Untersuchung. Zudem kann die Ärztin/der Arzt eine Bildgebung, z. B. ein MRT, oder weitere Spezialuntersuchungen, z. B. die Entnahme von Zerebrospinalflüssigkeit, vorschlagen, falls der Verdacht besteht, dass eine andere Krankheit vorliegt.

Bei unklarer Abgrenzung zu anderen Kopfschmerzformen kann ein Schmerztagebuch hilfreich sein. Ist die Diagnose Migräne gestellt, aber Ihre Kopfschmerzen ändern sich innerhalb kurzer Zeit oder verstärken sich unverhältnismäßig, suchen Sie bitte ärztlichen Rat. Möglicherweise hat sich dann zusätzlich eine andere Krankheit entwickelt.

Behandlung

Das Ziel der Behandlung ist die Reduktion der Schmerzen während der akuten Migräneattacke sowie die Verhinderung erneuter Attacken.

Den wichtigsten Teil der Behandlung leisten Sie selbst durch die Vermeidung derjenigen Trigger, die bei Ihnen Migräneattacken auslösen. Dazu gehört die Vermeidung von Stress, die Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus und der Nahrungszufuhr, das Einüben von Entspannungsmethoden sowie regelmäßige körperliche Bewegung. Diese Maßnahmen können die Anfallshäufigkeit effektiv reduzieren.

Tritt dennoch eine Migräneattacke auf, kann lokale Kühlung des Kopfes, z. B. durch einen Eisbeutel, körperliche Ruhe und eine Reizabschirmung durch den Aufenthalt an einem dunklen, ruhigen Ort Abhilfe schaffen.

Reicht dies nicht aus, gibt es wirksame Medikamente, die den Schmerz reduzieren können. Gewöhnliche Schmerzmittel wie z. B. Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen haben häufig eine gute Wirkung und werden ohne Rezept in der Apotheke verkauft. Wenn Sie unter einer bekannten Migräne leiden, können Sie diese unter Absprache mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt bereits frühzeitig einnehmen, wenn Sie merken, dass Sie Kopfschmerzen bekommen. Beachten Sie dabei die maximal zugelassene Tagesdosis. Unter Umständen kann auch ein Medikament gegen Übelkeit sinnvoll sein. Wenn dies nicht ausreichend ist, gibt es bestimmte Medikamente, die speziell für die Behandlung von Migräneattacken entwickelt wurden (v. a. Triptane). Wenn Sie Fragen zu den Medikamenten haben, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt.

Es ist wichtig, nicht mehr Schmerzmittel einzunehmen, als absolut notwendig ist. Ein hoher Verbrauch kann langfristig die Kopfschmerzbeschwerden verschlimmern. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, wenn Sie an mehreren Tagen im Monat Schmerzmittel einnehmen müssen, um schmerzfrei zu werden, oder wenn die bisherige Dosis nicht mehr ausreichend ist.

Bei drei oder mehr Anfällen pro Monat können Sie außerdem mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt besprechen, ob eine kontinuierliche Behandlung mit vorbeugenden Medikamenten für Sie sinnvoll ist.

Prognose

Migräne ist in der Regel eine andauernde Krankheit. Mit einer geeigneten Therapie lassen sich die Schmerzattacken aber häufig wirksam lindern und in ihrer Häufigkeit reduzieren. Bei vielen Frauen schwächt sich die Migräne nach der Menopause ab oder verschwindet ganz. Auch bei vielen Männern kommt es im höheren Alter zu einer Besserung.

Weitere Informationen

Deximed

IQWiG – Gesundheitsinformation.de

Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen
  • Marleen Mayer, Ärztin, Mannheim

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Migräne. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. The International Classification of Headache Disorders 3rd edition. 1. Migraine. International Headache society. 2019. www.ichd-3.org
  2. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Migräne, Therapie. AWMF-Leitlinie Nr. 030-057, Stand 2018. www.awmf.org
  3. Linde M, Stovner LJ, Zwart JA, Hagen K.Time trends in the prevalence of headache disorders. The Nord-Trondelag Health Studies (HUNT 2 and HUNT 3). Cephalalgia. 2011 Apr;31(5):585-96 PubMed
  4. Romanello S, Spiri D, Marcuzzi E, et al. Association between childhood migraine and history of infantile colic. JAMA 2013; 309: 1607-12. doi:10.1001/jama.2013.747. DOI
  5. Brandes JL. The influence of estrogen on migraine. JAMA 2006; 295: 1824-30. PubMed
  6. Stewart W, Staffa J, Lipton R, Ottmann R. Familial risk of migraine: a population based study. Ann Neurol 1997; 41: 166-72. PubMed
  7. Giffin NJ, Ruggiero L, Lipton RB, et al. A novel approach to the study of premonitory symptoms in migraine using an electronic diary. Neurology 2003; 60: 935-40. Neurology
  8. Thomsen LL, Eriksen MK, Roemer SF, Anderson I, Olesen J, Russell MB. A population-based study of familial hemiplegic migraine suggests revised diagnostic criteria. Brain 2002; 125: 1379-99. PubMed
  9. Hershey LA, Bednarczyk EM. Treatment of headache in the elderly. Curr Treat Options Neurol. Oct 2012. link.springer.com
  10. Embryotox.de. Arzneimittelsicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit. Acetylsalicylsäure. 21.05.2017. www.embryotox.de
  11. Gilmore B, Michael M. Treatment of acute migraine headache. Am Fam Physician 2011; 83: 271-80. www.ncbi.nlm.nih.gov
  12. Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Entspannungsverfahren und verhaltenstherapeutische Interventionen zur Behandlung der Migräne. Stand 2016 www.dmkg.de
  13. Duncan CW, Watson DPB, Stein A, et al. Diagnosis and management of headache in adults; summary of SIGN guideline. BMJ 2008; 337: a2329. BMJ (DOI)
  14. Rabbie R, Derry S, Moore RA. Ibuprofen with or without an antiemetic for acute migraine headaches in adults. Cochrane Database Syst Rev 2013; 4: CD008039. pmid:23633348 PubMed
  15. Derry S, Moore RA, McQuay HJ. Paracetamol (acetaminophen) with or without an antiemetic for acute migraine headaches in adults. Cochrane Database Syst Rev 2013. CD008040. doi:10.1002/14651858.CD008040.pub3 DOI
  16. Lipton RB, Stewart WF, Stone AM, Lainez MJA, Sawyer JPC. Stratified care vs step care strategies for migraine. The disability in strategies of care (DISC) study: a randomized trial. JAMA 2000; 284: 2599-605. www.ncbi.nlm.nih.gov
  17. Law S, Derry S, Moore RA. Sumatriptan plus naproxen for acute migraine attacks in adults. Cochrane Database Syst Rev. 2013;10:CD008541. doi: 10.1002/14651858.CD008541.pub2. www.ncbi.nlm.nih.gov
  18. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Information zu Dimenhydrinat- und Diphenhydramin-haltigen Arzneimitteln: Überdosierung oraler und rektaler Darreichungsformen bei Kindern bis drei Jahre, AkdÄ Drug Safety Mail 72-2018 www.akdae.de
  19. Brandes JL, Kudrow D, Stark SR, et al. Sumatriptan-naproxen for acute treatment of migraine: a randomized trial. JAMA 2007; 297: 1443-54. www.ncbi.nlm.nih.gov
  20. Derry CJ, Derry S, Moore RA. Sumatriptan (all routes of administration) for acute migraine attacks in adults - overview of Cochrane reviews. Cochrane Database Syst Rev. 2014 28. DOI: 10.1002/14651858.CD009108.pub2. DOI
  21. Bird S, Derry S, Moore RA. Zolmitriptan for acute migraine attacks in adults. Cochrane Database of Syst Rev 2014; 5: CD008616. DOI: 10.1002/14651858.CD008616.pub2. DOI
  22. Evans EW, Lorber KC. Use of 5-HT1 agonists in pregnancy. Ann Pharmacother 2008; 42: 543-9. PubMed
  23. Contag SA, Bushnell C. Contemporary management of migrainous disorders in pregnancy. Curr Opin Obstet Gynecol 2010; 22: 437-45. PubMed
  24. Cassina M, De Gianantonio E et al. Migraine therapy during pregnancy and lactation. Expert Opin Drug Saf 2010; 9: 937-48. PubMed
  25. Marcus, D.A. Headache in pregnancy. Current Science Inc (2003) 7: 288. doi:10.1007/s11916-003-0049-6 link.springer.com
  26. Silberstein SD, Holland S, Freitag F, et al. Evidence-based guideline update: Pharmacologic treatment for episodic migraine prevention in adults. Neurology 2012; 78: 1337-45. Neurology
  27. Holland S, Silberstein SD Freitag F, et al. Evidence-based guideline update: NSAIDs and other complementary treatments for episodic migraine prevention in adults. Neurology 2012; 78: 1346-53. Neurology
  28. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG). Migränevorbeugung bei Kindern und Jugendlichen. 11/2015. www.gesundheitsinformation.de
  29. Arzneitelegramm. VORBEUGUNG UND THERAPIE DER MIGRÄNE BEI KINDERN. a-t 2000; 31: 19-21. www.arznei-telegramm.de
  30. Chronicle EP, Mulleners WM. Anticonvulsant drugs for migraine prophylaxis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2004, Issue 3. Art. No.: CD003226. DOI: 10.1002/14651858.CD003226.pub2 DOI
  31. EMA: PRAC recommends strengthening the restrictions on the use of valproate in women and girls. European Medicines Agency. 10/10/2014 www.ema.europa.eu
  32. Marmura MJ. Safety of topiramate for treating migraines. Expert Opin Drug Saf. 2014;13(9):1241-7. doi: 10.1517/14740338.2014.934669 DOI
  33. Banzi R, Cusi C, Randazzo C, et al. Selective serotonin reuptake inhibitors (SSRIs) and serotonin-norepinephrine reuptake inhibitors (SNRIs) for the prevention of migraine in adults. Cochrane Database Syst Rev. 2015 Apr 1;4:CD002919. Cochrane (DOI)
  34. Diener HC, Dodick DW, Aurora SK, et al. OnabotulinumtoxinA for treatment of chronic migraine: results from the double-blind, randomized, placebo-controlled phase of the PREEMPT 2 trial. Cephalalgia 2010; 30: 804-14. PubMed
  35. Jackson JL, Kuriyama A, Hayashino Y. Botulinum toxin A for prophylactic treatment of migraine and tension headaches in adults: a meta‐analysis. JAMA.2012;307:1737‐1745 www.ncbi.nlm.nih.gov
  36. Linde M, Mulleners WM, Chronicle EP, et al. Gabapentin or pregabalin for the prophylaxis of episodic migraine in adults. Cochrane Database Syst Rev 2013; 6: CD010609. doi:10.1002/14651858.CD010609 DOI
  37. Erenumab: erster Antikörper zur Prophylaxe der Migräne zugelassen. Der Arzneimittelbrief, September 2018. 92; 9. 65-7. www.der-arzneimittelbrief.de
  38. arznei-telegramm: Neu auf dem Markt Antikörper Erenumab (Aimovig) zur Migräneprophylaxe. a-t 2018; 49: 91-3. www.arznei-telegramm.de
  39. Linde K, Allais G, Brinkhaus B, Manheimer E, Vickers A, White AR. Acupuncture for migraine prophylaxis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2009, Issue 1. Art. No.: CD001218. DOI: 10.1002/14651858.CD001218.pub2 DOI
  40. Andrasik F. What does the evidence show? Efficacy of behavioural treatments for recurrent headaches in adults. Neurol Sci 2007; 28(suppl 2): 70-7. www.ncbi.nlm.nih.gov
  41. Sharpe L, Dudeney J, Williams ACC, et al. Psychological therapies for the prevention of migraine in adults. Cochrane Database Syst Rev. 2019 Jul 2;7:CD012295. doi: 10.1002/14651858.CD012295.pub2. www.cochranelibrary.com
  42. Schwedt TJ. Chronic migraine. BMJ. 2014 ;348:g1416. doi: 10.1136/bmj.g1416.
  43. Etminan M, Takkouche B, Isorna F, Samii A. Risk of ischaemic stroke in people with migraine: systematic review and meta-analysis of observational studies. BMJ 2005; 330: 63-5. www.ncbi.nlm.nih.gov
  44. Kurth T, Gaziano JM, Cook NR, et al. Migraine and risk of cardiovascular disease in women. JAMA 2006; 296: 283-91. PubMed
  45. Scher AI, Gudmundsson LS, Sigurdsson S, et al. Migraine headache in middle age and late-life brain infarcts. JAMA 2009; 301: 2563-70. www.ncbi.nlm.nih.gov
  46. Kurth T, Kase CS, Schürks M, et al. Migraine and risk of haemorrhagisk stroke in women: prospective cohort study. BMJ 2010; 341: c3659. BMJ (DOI)
  47. Kurth T, Schurks M, Logroscino G et al. Migraine, vascular risk, and cardiovascular events in women: prospective cohort study. BMJ 2008; 337: a636. BMJ (DOI)
  48. Gudmundsson LS, Scher AI, Aspelund T, et al. Migraine with aura and risk of cardiovascular and all cause mortality in men and women: prospective cohort study. BMJ 2010; 341: c3966. BMJ (DOI)