Epilepsie, Rehabilitation

Epilepsie ist eine Erkrankung, die sich in Form von vermehrten epileptischen Krampfanfällen äußert. Bei solchen epileptischen Anfällen kann es zu unkontrollierten Muskelzuckungen und Bewusstseinsverlust kommen. Nicht selten sind Menschen mit Epilepsie neben ihren Anfällen auch mit weiteren gesundheitlichen Problemen unterschiedlichster Art konfrontiert: So leiden viele Betroffene unter Angststörungen, Depressionen oder Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit. In solchen Fällen kann eine Rehabilitation, die individuell auf den Betroffenen ist, hilfreich sein.

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Was ist Epilepsie?

Etwa 4–10 % der Bevölkerung erleidet in ihrem Leben einen epileptischen Anfall. Diese Anfälle entstehen durch eine plötzliche, synchrone Aktivierung von Nervenzellen im Gehirn und können sich auf vielfältige Art und Weise äußern. Von einer Epilepsie spricht man allerdings erst bei vermehrtem Auftreten solcher Anfälle und hier ist der Anteil der Betroffenen deutlich geringer. 

Bei einem epileptischen Anfall kommt es zur übermäßigen Aktivität von Nervenzellen im Gehirn. Dies kann sich für den Betroffenen beispielsweise durch Zuckungen und Krämpfe bis hin zu Bewusstlosigkeit äußern. Einem epileptischen Anfall folgt häufig eine Phase starker Erschöpfung und Müdigkeit.

Ziel der Rehabilitation

Nicht selten geht eine Epilepsie mit weiteren Erkrankungen und Schädigungen des Gehirns einher. Dies kann für die Betroffenen weitere Einschränkungen der Bewegung, der Wahrnehmung oder der geistigen Leistungsfähigkeit bedeuten. Zu den Erkrankungen, die als Ursache einer Epilepsie in Frage kommen, gehören Hirntumore und Schlaganfälle. Bei angeborenen Formen der Epilepsie liegen eventuell weitere Störungen der Gehirnfunktion vor. Begleitend mit einer Epilepsie treten häufig Depressionen und Angststörungen auf. Dies kann zu Einsamkeit, sozialer Isolation und Arbeitslosigkeit führen. Insbesondere in all diesen Fällen kann eine Rehabilitation als Behandlungsmaßnahme in Betracht gezogen werden.

Eine Rehabilitation zielt darauf ab, den Betroffenen Hilfe bei der Krankheitsbewältigung und Teilhabe am alltäglichen Leben zu bieten. Dies geschieht individuell auf den Menschen, seine Möglichkeiten und Einschränkungen abgestimmt. In Absprache mit dem Betroffenen, den Angehörigen und einem Team aus verschiedenem Fachpersonal wird dann häufig ein Plan mit konkreten Maßnahmen und Zielen für die Rehabilitation verfasst.

Maßnahmen der Rehabilitation

Eine Rehabilitation wird in den meisten Fällen von einem interdisziplinären Team begleitet. Das bedeutet, dass Personal verschiedener Fachrichtungen, wie beispielsweise Pflegefachkräfte, Ärzte und Psychologen an der Behandlung beteiligt sind. Ein wichtiger erster Schritt ist eine ausführliche Schulung über die Krankheit, die Behandlungen und die Auswirkungen auf das alltägliche Leben. Dies bildet die Basis viele Rehabilitationsmaßnahmen.

Menschen mit schweren Formen von Epilepsie müssen häufig ihre Lebenspläne im Hinblick auf die Erkrankung anpassen. Dies kann eine große Herausforderung sein, z. B. bei der Berufswahl, der Freizeitgestaltung oder auch bei sozialen Aktivitäten. Bei Kindern und Jugendlichen kommen auch häufig zusätzliche Einschränkungen hinzu, weil die Angehörigen aus Sorge weitere Einschränkungen festlegen. Betroffenen sollte daher ein schrittweiser Weg in ein möglichst uneingeschränktes Alltagsleben geebnet werden. Bei diesem Prozess kann eine Rehabilitation unterstützend sein und zeigen, dass trotz Erkrankung noch immer viele Möglichkeiten offen sind und nicht nur die Einschränkungen im Vordergrund stehen.

Viele Betroffene leiden an psychischen Begleitsymptomen wie Depressionen. Andere erleben Stigmatisierung oder Diskriminierung aufgrund ihrer Erkrankung. Hier kann psychologische Betreuung hilfreich sein. Weitere Beispiele für Behandlungsmaßnahmen sind die Bewegungstherapie im Rahmen einer Physiotherapie, eine Ergotherapie, die bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben unterstützt sowie die logopädische Behandlung, die bei Sprach- und Sprechproblemen zum Einsatz kommt. All diese Maßnahmen werden zu Beginn einer Rehabilitation auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.

Was können Sie selbst tun?

Erlangen Sie nach Möglichkeit ein gutes Wissen über Ihre Erkrankung und die Bedeutung für Ihr Leben. In vielen Fällen können Sie mit einer medikamentösen Behandlung ein Leben fast ohne Einschränkungen führen. Bei schwereren Fällen sollten Sie sich jedoch nicht ausschließlich auf die Einschränkungen durch die Erkrankung fokussieren, sondern sehen welche Fähigkeiten Sie haben und wie Sie diese weiter ausbauen und trainieren können. Durch eine gute Kenntnis der Erkrankung können Sie unnötige Beschränkungen vermeiden. Viele Betroffene befürchten beispielsweise, dass es infolge von körperlicher Aktivität vermehrt zu Anfällen kommen kann. Diese Sorge ist häufig unbegründet. Andere verschweigen ihre Erkrankung aus Angst vor Stigmatisierung. Dies kann zu einer zusätzlichen Belastung werden. Versuchen Sie stattdessen Unterstützung bei der Bewältigung der Erkrankung in Ihrem sozialen Umfeld zu finden. Vermeiden Sie außerdem die Faktoren, die zu einem epileptischen Anfall führen können: Schlafmangel, übermäßiger Alkoholkonsum, Stress oder Fehler bei der Medikamenteneinnahme.

Bei der Beantragung einer Rehabilitation ist zu beachten, dass die Diagnose Epilepsie allein meist keine Notwendigkeit einer Rehabilitation bedeutet. Diese wird oft nur dann als notwendig erachtet und finanziert, wenn es sich um einen komplizierten Verlauf der Erkrankung mit schweren Beeinträchtigungen handelt. Ob dies der Fall ist, sollten Sie mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Weitere Informationen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Epilepsi. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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