Temporallappenepilepsie

Dabei handelt es sich um eine spezielle Epilepsieform, die durch kurze Anfälle mit ungewöhnlichem Verhalten und spezifischen Gedanken und Gefühlen gekennzeichnet ist. Der Patient hat oftmals keine Erinnerung daran oder bemerkt den Anfall selbst nicht. Eine Diagnose ist in einigen Fällen nur schwer zu stellen und die Symptome können als eine psychische Erkrankung fehlinterpretiert werden.

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Was ist die Temporallappenepilepsie?

Die Temporal- oder Schläfenlappen befinden sich vorn auf beiden Seiten des Großhirns. In den Temporallappen verarbeitet das Gehirn Emotionen und „Kampf-oder-Flucht“-Reaktionen, außerdem ist das Areal wichtig für das Kurzzeitgedächtnis.

Epileptische Anfälle können von den Schläfenlappen ausgelöst werden, und die Symptome stehen mit den Temporallappenfunktionen im Zusammenhang. Die Symptome können spezifische Gefühle wie Aufregung, Angst, Panik und Déjà-vu umfassen.

Während eines durch die Temporallappen ausgelösten Anfalls kann das Bewusstsein beeinträchtigt sein. Die Person nimmt die Umwelt nicht wahr, reagiert nicht auf Ansprache und kann sich gelegentlich hinterher nicht an den Anfall erinnern. Während des Anfalls führen viele Personen mit den Händen und den Lippen sich wiederholende, automatische Bewegungen aus.

Eine Temporallappenepilepsie kann durch Verletzungen oder Narben im Temporallappen verursacht werden. Diese Krankheit kann medikamentös nur schwer zu behandeln sein. In diesem Fall kann ein chirurgischer Eingriff eine Alternative darstellen.

Symptome

Vom Temporallappen ausgehende epileptische Anfälle zeigen eine vielfältige Symptomatik, die auf verschiedenste andere Erkrankungen verweisen kann. Der veränderte Bewusstseinsgrad ist möglicherweise nur schwer zu erkennen und dem Patienten ist der Anfall nicht immer bewusst. Unterschiedliche körperliche Symptome wie Übelkeit, Veränderung der Darmfunktion, Blutdruckschwankungen, Hitzewallungen, Herzklopfen und Ähnliches können auftreten und die Überlegungen in Richtung einer Reihe von körperlichen Erkrankungen oder Panikattacken lenken. Gedächtnis- oder andere psychische Störungen während oder nach dem Anfall können die Diagnose weiter erschweren, wenn die Patienten undeutliche Symptome aufweisen.

Vorwarnungen (Aura) gehen manchmal einem Anfall von Temporallappen-Epilepsie voraus. Nicht alle Patienten erleben eine Aura und nicht alle Patienten, die eine Aura haben, erinnern sich später an diese. Die Aura ist ein eigenständiger kleiner epileptischer Anfall, der sich im Gehirn nicht ausgebreitet hat und auch keine sichtbaren Krämpfe, Bewusstseinsstörungen oder den Verlust der Reaktionsfähigkeit bewirkt.

Einige Beispiele für das Empfinden einer Aura:

  • Ein plötzliches, grundloses Angstgefühl
  • Ein Déjà-vu-Erlebnis: Das Gefühl, dass das, was gerade geschieht, zuvor schon einmal geschehen ist
  • Eine plötzliche Wahrnehmung eines fremden Geruchs oder Geschmacks
  • Ein unbehagliches Gefühl in der Magengegend

Menschen mit Temporallappenepilepsie können sich teilweise des Anfalls bewusst sein, aber sie können auch die Aufmerksamkeit für die Umgebung komplett verlieren und erinnern sich oft nicht an das, was passiert ist.

Ein Temporallappenanfall hält in der Regel zwischen 30 Sekunden und zwei Minuten an. Typische Symptome und Anzeichen eines Temporallappenanfalls sind:

  • Verlust des Kontakts mit der Außenwelt
  • Starren
  • Geschmack auf den Lippen
  • Wiederholte Schluck- oder Kaubewegungen
  • Ungewöhnliche Handbewegungen, „Greifbewegungen“

Nach einem Temporallappenanfall kann Folgendes auftreten:

  • Ein kurzer Moment der Verwirrung und Sprechstörungen.
  • Mangelndes Vermögen, sich an das zu erinnern, was während des Anfalls passiert ist.
  • Fehlendes Wissen, dass er oder sie einen Anfall gehabt hat.

Nur in seltenen Fällen geht ein Temporallappenanfall in einen generalisierten epileptischen Anfall mit Bewusstseinsverlust und Krämpfen über.

Ursache

Oft bleibt die Ursache für eine Temporallappenepilepsie unerkannt. Folgende Ursachen können zugrunde liegen:

  • Hirntrauma
  • Eine aktuelle oder frühere Infektion wie Enzephalitis oder Meningitis
  • Narbenbildung (Sklerose, Gliose) in einem als Hippocampus bezeichneten Bereich der Schläfenlappen
  • Entzündliche Erkrankungen im Gehirn
  • Schäden durch früheren Sauerstoffmangel im Gehirn
  • Schlaganfall
  • Hirntumor
  • Hereditäre Syndrome

Während des normalen Wachzustands und während des Schlafs erzeugen die Gehirnzellen unterschiedliche Grade der elektrischen Aktivität. Wenn die elektrische Aktivität vieler Gehirnzellen sich abnormal synchronisiert, kann ein epileptischer Anfall ausgelöst werden. Wenn dies nur in einem Bereich des Gehirns geschieht, resultiert daraus ein fokaler epileptischer Anfall. Tritt dies im Temporallappen des Gehirns auf, spricht man von Temporallappenepilepsie.

Diagnose

Die Anamnese ist von entscheidender Bedeutung. Dabei ist besonders wichtig, die Symptome der Anfälle festzuhalten. Der Arzt benötigt eine detaillierte Beschreibung des Anfalls, vorzugsweise von jemandem, der diesen miterlebt hat, da die meisten Menschen mit Temporallappenepilepsie sich nicht daran erinnern. Die Anamnese kann falsch interpretiert werden oder der Arzt zieht eine Temporallappenepilepsie nicht als Möglichkeit in Betracht. So kommt es vor, dass Fehldiagnosen gestellt werden.

Vermutet der Arzt, dass die Symptome vom Gehirn ausgehen, wird er eine neurologische Untersuchung durchführen und Reflexe, Muskeltonus, Muskelkraft, Empfindung, Gang, Haltung, Koordination und Gleichgewicht überprüfen.

Blutuntersuchungen werden oftmals routinemäßig durchgeführt, um andere Erklärungen oder Krankheiten auszuschließen, die Anfälle auslösen können. Ein EEG ist eine notwendige Untersuchung und ermittelt die elektrische Aktivität des Gehirns. Epileptiker zeigen oftmals auch außerhalb der Anfälle veränderte Gehirnwellenmuster. Anderenfalls ist man darauf angewiesen, die EEG-Untersuchung während eines Anfalls vorzunehmen, um die transienten elektrischen Veränderungen im Gehirn zu erfassen. Bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT) werden immer bei der Untersuchung von Epilepsie-Anfällen eingesetzt.

Behandlung

Es gibt eine Reihe von Antiepileptika, die getestet werden können. Dennoch ist bei vielen Patienten mit Medikamenten allein keine Kontrolle der Anfälle zu erreichen. Antiepileptika können manchmal unangenehme Nebenwirkungen verursachen.

Ein chirurgischer Eingriff kann eine Alternative sein, wenn die medikamentöse Behandlung nicht zu Anfallsfreiheit führt. Etwa 60–70 % der Operationen sind erfolgreich und führen zu Anfallsfreiheit. Im Anschluss ist die Medikation in der Regel fortzusetzen, bei einigen Patienten indes können die Medikamente nach der Operation abgesetzt werden.

Als Epileptiker sollte man stets bedenken, dass einige Tätigkeiten gefährlich sein können und man sie daher besser nicht durchführen sollte, wenn man allein ist. Dazu gehören Schwimmen oder Baden, Arbeiten in der Höhe, Autofahren oder das Bedienen von Maschinen.

Prognose

Die meisten Patienten erzielen mit Medikamenten oder nach der in Ausnahmefällen vorgenommenen Operation eine gute Anfallskontrolle. In einigen Fällen tritt eine Spontanbesserung ein.

Im Laufe der Zeit können wiederholte Anfälle von Temporallappenepilepsie dazu führen, dass das für das Lernen und das Gedächtnis zuständige Gehirnareal beeinträchtigt wird. Dieses Areal wird als Hippocampus bezeichnet. Ein Verlust von Gehirnzellen in diesem Areal kann Gedächtnisschwächen verursachen.

Weiterführende Informationen

Illustrationen

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Hirnfunktionen
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Autoren

  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Epilepsi. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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