Diagnostik bei Hirntumoren

Jedes Jahr erkranken von 100.000 Einwohnern Deutschlands je 15–20 Männer und Frauen neu an einem Tumor des Gehirns. Neben der Anamnese und der klinischen Untersuchung sind bildgebende Verfahren wie CT und MRT sowie eine Untersuchung der Tumorzellen im Labor für die Diagnose ausschlaggebend.

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Für einen Verdacht auf einen Hirntumor und dessen Lokalisation können die vom Patienten geschilderten Beschwerden und eine gründliche klinische Untersuchung schon deutliche Hinweise geben. Oft sind die Symptome aber auch zu ungenau, wodurch so seltene Erkrankungen wie ein Hirntumor von Ärzten manchmal erst recht spät in Erwägung gezogen werden. Bei dem Verdacht auf einen Hirntumor ist das MRT die wichtigste Untersuchungsmethode. Eine präzise Diagnostik erfordert häufig zudem die Entnahme und Analyse von Gewebeproben.

Anamnese

Für die Ärzte, die die Diagnose stellen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie eine möglichst genaue Anamnese, also detaillierte Schilderung der Beschwerden erhalten. Wichtige Informationen sind: wann die Erkrankung erstmals auftrat, welche Symptome und Beschwerden Sie haben, wie sich die Erkrankung entwickelt hat, in welcher Reihenfolge Veränderungen aufgetreten sind und welche Auswirkungen die Erkrankung für Sie hat, z. B. bei Tätigkeiten im Alltag.

Mögliche Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel und/oder Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit, verschiedene Funktionsstörungen des Sehens, Hörens etc., Konzentrationsstörungen, Krampfanfälle, Lähmungen verschiedener Muskeln und andere.

Körperliche Untersuchung

Neben einer allgemeinen Beurteilung der verschiedenen Organe wie Herz, Lunge und Bauchorgane ist bei Verdacht auf einen Hirntumor natürlich die neurologische Untersuchung durch den Arzt von zentraler Bedeutung. Diese umfasst Untersuchungen des Sehvermögens, des Hörvermögens, des Gleichgewichtssinns, der Koordination, der Reflexe, der Kraft in Armen und Beinen und des sensorischen Empfindungsvermögens in verschiedenen Körperteilen. Da verschiedenen Teilen des Gehirns unterschiedliche Funktionen zugeordnet sind, sagt die neurologische Untersuchung auch etwas darüber aus, wo ein vermuteter Tumor im Gehirn lokalisiert sein könnte.

Im Rahmen neuropsychologischer Tests kann der Arzt zudem Fähigkeiten wie Gedächtnis, Konzentrationsvermögen und andere kognitive Funktionen des Gehirns beurteilen.

Durch eine Untersuchung der Augen lassen sich Informationen darüber gewinnen, ob der vermutete Hirntumor bereits zu erhöhtem Hirndruck geführt hat oder den Sehnerv beeinträchtigt. Sorgfältige Untersuchungen durch den HNO-Arzt sind wichtig, um zu beurteilen, ob der Tumor das Hören und/oder das Gleichgewichtsorgan beeinträchtigt. Mit einer Elektroenzephalografie (EEG) lässt sich abklären, ob ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle besteht.   

Ergänzende Untersuchungen


 

Dabei handelt es sich häufig um Blutuntersuchungen und die Entnahme einer Probe der Hirn-/Rückenmarksflüssigkeit im Rahmen einer Lumbalpunktion (Liquor-Probe). Blutuntersuchungen können einen allgemeinen Eindruck Ihrer Erkrankung vermitteln und Hinweise darauf geben, ob auch die Funktion anderer Organe beeinträchtigt ist. Hirntumoren beeinflussen häufig das körpereigene Hormonsystem, daher sind Hormonuntersuchungen ein wichtiger Bestandteil der klinischen Untersuchung.

Untersuchungen des Liquors können wichtige Informationen über das zentrale Nervensystem liefern. Entzündliche Veränderungen gehen häufig mit Symptomen einher, die leicht mit den Symptomen eines Tumors zu verwechseln sind. In derartigen Fällen kann eine Liquor-Untersuchung von besonderer Bedeutung sein. Der Liquor kann außerdem Tumorzellen enthalten, was eine korrekte Diagnosestellung erleichtern kann.

Entscheidend dafür zu beurteilen, wo genau der Tumor wächst und wie groß er ist, sind Hirnscans (bildgebende Verfahren).

Bildgebende Verfahren

Die Auswahl des Verfahrens hängt auch von den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung ab.

MRT des Gehirns

Die wichtigste und am häufigsten genutzte Methode zur Lokalisierung eines Hirntumors ist das MRT (Magnetresonanztomografie). Bei diesem Verfahren kommen Magnetfelder und Radiowellen zum Einsatz, um Bilder des Gehirns zu erzeugen. Um MRT-Bilder des Schädels anfertigen zu können, ist es erforderlich, etwa eine Stunde in einer zylindrischen Maschine zu liegen. MRT-Bilder eignen sich besonders zur Diagnostik von Hirntumoren, da sie detaillierte Bilder der Hirnstrukturen erzeugen. Das MRT kann mit oder ohne Kontrastmittel durchgeführt werden. Das Kontrastmittel gelangt über eine Infusion in den Blutkreislauf und ermöglicht die Aufnahme noch detaillierterer Bilder eines möglichen Tumors.

Vor allem das MRT (evtl. auch mit speziellen MRT-Verfahren) eignet sich zur Stadieneinteilung eines Tumors, zur Beurteilung der Wirksamkeit einer laufenden oder abgeschlossenen Therapie, zur Erkennung möglicher Rezidive und Metastasen (Tochtergeschwülste) sowie zur Unterscheidung von malignen und benignen Tumoren.

CT des Gehirns

Für ein CT, die Computertomografie, wird ein hoch entwickeltes Röntgengerät mit einem Computer verbunden, was die Aufnahme detaillierter, zweidimensionaler Bilder des Gehirns ermöglicht. Während der Untersuchung liegt man in unveränderter Position auf einem beweglichen Tisch, der in eine ringförmige Öffnung eingeführt wird, in dem die Bilder aufgenommen werden. Da das CT auf Röntgenstrahlen basiert, während beim MRT Magnetfelder zum Einsatz kommen, stellt die letztere Untersuchungsmethode eine geringere Belastung für den Schädel (und den Körper im Allgemeinen) dar. MRT-Bilder liefern außerdem mehr Informationen als CT-Bilder, hingegen ist ein CT jedoch schneller durchzuführen und verfügt über weitere potenziell notwendige Eigenschaften zur Untersuchungen von Hirntumoren.

Angiografie

Teil der Untersuchung ist in einigen Fällen die Injektion von Kontrastmittel in die Arterien. Das Kontrastmittel wird mit dem Blutkreislauf zum Gehirn transportiert. Der Farbstoff, der durch die Blutgefäße im Gehirn fließt, ist im Röntgenbild zu erkennen. Diese Untersuchung trägt dazu bei, mögliche kleine Blutgefäße in einem Hirntumor und darum herum zu identifizieren, ist aber nicht so oft erforderlich.

Röntgen des Schädels

Eine Röntgenaufnahme des Schädels kann Veränderungen der Schädelknochen abbilden, die möglicherweise Anzeichen eines Tumors sind. Allerdings ist das Röntgen in diesem Fall eine ungenaue Untersuchungsmethode, da es das Innere des Schädels nicht abbildet, sodass es für die Untersuchung von Hirntumoren nie ausreichend ist.

PET-CT (Positronen-Emissions-Tomografie)

Das PET ist ein Untersuchungsverfahren, bei dem geringe Mengen radioaktiver Stoffe wie z. B. Dextrose (Glukose) zum Einsatz kommen. Eine kleine Menge einer solchen radioaktiven Verbindung wird in den Blutstrom injiziert und reichert sich in Körperregionen mit einer hohen Stoffwechselaktivität an. Da der Stoffwechsel von Tumorzellen besonders aktiv ist, kann die Untersuchung außerdem Hinweise auf die Tumoraktivität liefern. Die radioaktive Glukose setzt Strahlung frei, die durch eine spezielle Kamera erfasst werden kann: so entstehen Aufnahmen, auf denen Orte einer hohen Stoffwechselaktivität (wie Tumoren) erkennbar sind. Sehr häufig wird parallel ein CT/MRT durchgeführt, sodass die Informationen, die das PET liefert, präzise lokalisiert werden können.

Ein PET ist jedoch sehr aufwendig und steht nicht so oft zur Verfügung wie ein MRT oder CT; daher kommt diese Untersuchung seltener zum Einsatz.

 

Andere bildgebende Verfahren

Es existieren noch weitere bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanzspektroskopie (MRS) und die Einzelphotonen-Emissionscomputertomografie (SPECT). Derartige Untersuchungen können in Kombination mit MRT-Bildern zu einem besseren Verständnis dafür beitragen, wie ein Tumor die Gehirnaktivität und die kognitiven Funktionen beeinflusst.

Biopsie und Histologie

Zusätzlich zu den oben genannten Untersuchungen sind neurochirurgische Maßnahmen notwendig, um einen Hirntumor zu diagnostizieren und die Art des Tumors mit Sicherheit zu bestimmen. Im Zuge der operativen Therapie kann der Neurochirurg eine Biopsie, eine Gewebeprobe, entnehmen. Dabei wird ein Stück des Tumors zur mikroskopischen Untersuchung (histologische Auswertung) entfernt. Die histologische Beurteilung der Tumorzelltypen ist entscheidend dafür, die genaue Art des Hirntumors zu diagnostizieren. Dies ist für die Wahl der Therapiemethode und die Beurteilung der Prognose ausschlaggebend.

Es gibt verschiedene Arten von Hirntumoren, die je nach dem Gewebetyp im Gehirn benannt werden, von dem sie ausgehen. Darunter sind z. B. die Tumoren der sog. Gliazellen (Gliome: u. a. Glioblastom, Astrozytom), Tumoren der Nervenzellen (Neurom, Schwannom u. a.), des Gewebes der Hirnventrikel (Ependymom), der Hirnhäute (Meningeome) oder anderer Gewebe im Gehirn (z. B. Tumor der Hirnanhangsdrüse: Hypophysenadenom).

Um die Biopsie durchführen zu können, bohrt der Chirurg unter Lokalbetäubung oder allgemeiner Narkose ein Loch in die Schädeldecke. In einigen Fällen ist es notwendig, ein größeres Stück der Schädeldecke (Kraniotomie) auszuschneiden, um bei der Biopsie den bestmöglichen Überblick zu gewährleisten. Eine feine Nadel wird in den Tumor eingeführt und das Tumorgewebe wird mit der Nadel entnommen. Der ausgeschnittene Teil der Schädeldecke wird nach dem Verfahren wieder eingesetzt. Eine Biopsie kann als Teil einer operativen Therapie zur Tumorresektion (chirurgische Entfernung des Tumors) durchgeführt werden. Die Untersuchung kann jedoch auch separat erfolgen, um den weiteren Therapieverlauf bestimmen zu können.

Die stereotaktische Biopsie

Hirntumoren liegen selten an der Oberfläche des Gehirns. Daher ist es nicht so einfach, den Tumor mit einer Biopsienadel zu treffen. Gleichzeitig ist es jedoch auch wichtig, mögliche Schädigungen des gesunden Hirngewebes während der Biopsie so gering wie möglich zu halten. Um zu gewährleisten, dass der Chirurg den Tumor bei nur geringer Schädigung anderer Gewebeabschnitte trifft, stehen fortschrittliche Methoden zur Verfügung. Es gibt verschiedene Vorgehensweisen. Inzwischen wurde eine Methode entwickelt, bei der ein MRT vor der operativen Therapie mit einer Ultraschall-Untersuchung während des Verfahrens kombiniert wird. Auf diese Weise erhalten die Neurochirurgen ein dreidimensionales Bild, sodass die Biopsienadel gezielt zum Tumor geführt werden kann.

Weiterführende Informationen

Tumoren

Untersuchungen

Illustrationen

Lumbalpunktion
Lumbalpunktion

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Intrakranielle Tumoren bei Erwachsenen. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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