Folgen einer Gehirnerschütterung – postkommotionelles Syndrom

Das postkommotionelle Syndrom tritt meist nach einer leichten Hirnverletzung (Gehirnerschütterung) auf, es kann aber auch nach mäßigen oder schweren Hirnverletzungen sowie nach einem Schleudertrauma auftreten.

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Was ist das postkommotionelle Syndrom?

Das postkommotionelle Syndrom ist eine häufige Folge einer Hirnverletzung, einem Hirntrauma, das man sich bei einem Unfall zugezogen hat. „Post" bedeutet „nach", „commotio" bedeutet „Gehirnerschütterung", und bei einem „Syndrom" liegt ein aus mehreren Symptomen zusammengesetztes Krankheitsbild vor. Die Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, neuropsychiatrische Symptome und Störungen der geistigen Funktionen des Gehirns (kognitive Störungen).

Das postkommotionelle Syndrom tritt meist nach einer leichten Hirnverletzung auf, es kann aber auch nach mäßigen oder schweren Hirnverletzungen sowie nach einem Schleudertrauma auftreten. Leichte Hirnverletzungen werden durch einen stumpfen Schlag gegen den Kopf verursacht, bei dem keine Gegenstände oder Knochensplitter in das Gehirn eindringen. Die Definition „leicht" erfolgt nach einem bestimmten Score-System, bei dem verschiedene Hirnfunktionen (Bewusstsein, Reaktionsfähigkeit etc.) des Patienten überprüft werden.

Die überwiegende Mehrzahl der von einem postkommotionellen Syndrom betroffenen Personen haben eine Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) gehabt, die als leichte Hirnverletzung definiert wird. Eine Gehirnerschütterung verursacht eine vorübergehende Veränderung der Hirnfunktion. In einigen Fällen kann das Bewusstsein kurzzeitig beeinträchtigt sein, manchmal ist dies jedoch nicht der Fall.

Häufigkeit

Bei 30–80 % der Personen mit leichten bis mittelschweren Hirnverletzungen tritt ein postkommotionelles Syndrom auf, wobei die Schwere variiert. Die große Schwankungsbreite bei den gemeldeten Fällen geht darauf zurück, dass verschiedene diagnostische Definitionen angewendet werden. Bei Frauen und älteren Menschen ist das Risiko eines postkommotionellen Syndroms am größten. Ein postkommotionelles Syndrom kann grundsätzlich v. a. bereits bei sehr leichten Hirnverletzungen auftreten, während viele Menschen trotz einer schweren Schädelverletzung keine solchen Symptome entwickeln. 

Ursache

Individuelle Eigenschaften können beeinflussen, wie sich die Erkrankung äußert. Es ist noch nicht geklärt, was im Zusammenhang mit dieser Erkrankung im Gehirn passiert, aber man weiß, dass es keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Schwere der Hirnverletzung und dem Risiko eines postkommotionellen Syndroms gibt.

Es gibt verschiedene Theorien darüber, welche Veränderungen im Gehirn dem postkommotionellen Syndrom zugrunde liegen könnten. Durch den Sturz oder Unfall kommt es bei einer Gehirnerschütterung in jedem Fall zu unterschiedlichen Schädigungen von Nerven und Gewebe im Gehirn, was auch biochemische Änderungen zur Folge haben kann: diese Veränderungen sind wahrscheinlich eine Ursache des postkommotionellen Syndroms. 

Spezielle Bilddiagnoseverfahren, die die Gehirnaktivität abbilden (physiologische und funktionelle Aufnahmen mit SPECT, PET und funktioneller MRT), zeigen nach einer solchen Schädelverletzung bei manchen Patienten Bereiche mit auffällig veränderter Aktivität im Vergleich zum Gesunden. Manche dieser Befunde zeigen keinen Zusammenhang mit der Schwere der Symptome, andere jedoch korrelieren mit bestimmten Symptomen. Nach einem schweren Hirntrauma lässt sich bei einigen Patienten eine deutliche Verringerung der sog. grauen Hirnsubstanz (Nervenzellen) im üblichen MRT nachweisen; diese Veränderung geht in der Regel mit Rückgang der Beschwerden (Kopfschmerzen) auch wieder zurück. 

Eine Reihe von Beobachtungen legt nahe, dass neben den strukturellen Änderungen des Gehirns auch psychische Faktoren bei der Entwicklung des Syndroms eine Rolle spielen können:

  • Die Symptome (Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen) sind dieselben wie bei Krankheiten mit psychischer Ursache, die sich in körperlichen Beschwerden äußern.
  • Angst und Depression können die gleichen subjektiven und objektiven kognitiven Funktionsstörungen hervorrufen wie sie beim postkommotionellen Syndrom auftreten.
  • Einige Studien zeigen, dass bis zu 50 % aller Patienten mit postkommotionellem Syndrom Depressionen gehabt haben, bevor sich der Unfall ereignete.
  • Patienten, die bereits am chronischen Schmerzen oder Kopfschmerzen, psychischen Krankheiten oder Medikamentenmissbrauch litten, erkranken eher als andere an einem postkommotionellen Syndrom. 
  • Patienten mit einem solchen Syndrom, deren Beschwerden sehr lange anhalten, können oft im Vergleich schlechter mit belastenden Situationen umgehen und haben weniger soziale Unterstützung als die Patienten, bei denen die Symptome schneller verschwanden.

Möglicherweise gehen manche Menschen auch davon aus, dass sich nach einer Schädelverletzung entsprechende Beschwerden eines postkommotionellen Syndroms entwickeln werden. Eine solche Erwartungshaltung kann vielleicht auch dazu beitragen, dass die Symptome tatsächlich entstehen. 

Symptome

Die Symptome sind vage, subjektiv und treten auch bei anderen Menschen recht häufig auf. Die am häufigsten auftretenden Beschwerden sind Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfung, Reizbarkeit, psychische Symptome wie Angst oder Depression, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, ein verschlechtertes Gedächtnis und Geräuschempfindlichkeit. Die meisten dieser einzelnen Symptome treten in 50–80 % der Fälle eines postkommotionellen Syndroms auf, ihre Häufigkeit schwankt jedoch. 

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen nach einer leichten Hirnverletzung kommen bei 25–85 % der Betroffenen vor. Paradoxerweise kommen sie bei Personen mit leichter Hirnverletzung häufiger vor und halten länger an als bei Personen mit schwereren Verletzungen. Viele Betroffene hatten bereits vorher Probleme mit Kopfschmerzen. Die Kopfschmerzen können sowohl aus Spannungskopfschmerz (am häufigsten) als auch aus Migräne und anderen Arten von Kopfschmerzen bestehen.

Schwindelgefühle

Etwa die Hälfte der Betroffenen berichtet von Schwindelgefühlen nach einer leichten Hirnverletzung. Der Schwindel ist oft nicht eindeutig zu beschreiben. Bei starkem Schwindel wird der Arzt abklären, ob möglicherweise Schäden an den Gleichgewichtsorganen des Gehirns vorliegen.

Psychische und kognitive Symptome

Über die Hälfte der Betroffenen berichtet nach leichten Hirnverletzungen von Persönlichkeitsveränderungen, Reizbarkeit, Angst und Depressionen. Die Personen haben das Gefühl, Umgebungen mit hohem Geräuschpegel und vielen Menschen sowie starke gefühlsmäßige Belastungen nicht zu vertragen. Familienmitglieder erleben manche Betroffene als verändert und berichten, dass diese reizbarer, sturer, nörgeliger oder misstrauischer ist. Der Patient kann Probleme mit dem Gedächtnis und der Konzentrationsfähigkeit haben. Erschöpfung und Schlafstörungen kommen ebenfalls vor. 15–20 % entwickeln Symptome, die auch bei psychischen Erkrankungen auftreten; dazu gehören akuter Stress oder posttraumatische Belastungsstörungen sowie Angst, Panikerkrankungen und Depressionen.

Diagnose

Bei der Stellung der Diagnose wird der Arzt sich die Krankheitsgeschichte berichten lassen und den Patienten genau untersuchen. Entscheidend ist der zeitliche Zusammenhang der Beschwerden mit einem Hirntrauma, v. a. einer Gehirnerschütterung. zudem wird er sich genau über weitere Beschwerden und Vorerkrankungen informieren. bei der körperlichen Untersuchung stehen Tests der Funktion von Hirn und Nervensystem im Vordergrund. Außerdem wird der Arzt prüfen, ob es Anzeichen für einen bleibenden Hirnschaden gibt.

Die Notwendigkeit einer weiteren Diagnostik muss individuell beurteilt werden. Da die Symptome sehr verschieden sein können und genau so auch bei zahlreichen anderen Krankheiten vorkommen können, ist es wichtig, mögliche andere Erkrankungen abzugrenzen bzw. auszuschließen. Der Arzt wird auch genau prüfen, ob möglicherweise eine Krankheit vorliegt, die sofortiger Therapie bedarf (wie ein Schlaganfall, Hirnblutung, eine Hirninfektion, Krampfanfälle, Hirntumor, Hirnnervenschäden etc.).  

Für manche Patienten mit deutlichen kognitiven oder psychischen Beschwerden können neuropsychologische Tests hilfreich sein; auch, um eine (beginnende) Demenz auszuschließen. 

Bei psychischen Symptomen wird der Arzt psychiatrische diagnostische Tests anwenden oder den Patienten ggf. zum Psychiater überweisen, um entsprechende Krankheiten auszuschließen.

Im Zusammenhang mit der akuten Schädelverletzung wird oft eine CT oder MRT durchgeführt. Etwa 10 % der CT-Bilder bei leichter Hirnverletzung zeigten leichte und auffällige Veränderungen des Gehirns als mögliche Folge des Unfalls. Eine MRT ist eine Untersuchung mit höherer Empfindlichkeit und zeigt bei ca. 30 % der Personen mit normalen CT-Bildern auffällige Befunde.

In manchen Fällen wird eine Lumbalpunktion (Untersuchung der Hirn-/Rückenmarksflüssigkeit), ein Elektroenzephalogramm oder die Prüfung der Nervenreaktion auf bestimmte Reize durchgeführt. Im Blut lässt sich zudem ein bestimmter Marker nachweisen, der auf eine Hirnschädigung deuten kann.

Therapie

Der Therapieplan wird individuell auf die Beschwerden des jeweiligen Patienten zugeschnitten. Die wichtigste Therapie besteht darin, den Patienten darüber zu informieren, dass die überwiegende Mehrzahl der Betroffenen innerhalb von wenigen Monaten wieder vollständig gesund wird. Es ist wichtig, dass der Patient und andere verstehen, dass seine Beschwerden nicht ungewöhnlich sind und dass sie zwar unangenehm sein können, aber in den allermeisten Fällen wieder vorübergehen. Hierüber zu informieren scheint den Verlauf des Syndroms positiv beeinflussen zu können. Es hat sich gezeigt, dass der Krankheitsverlauf bei postkommotionellem Syndrom leichter ist, wenn der Patient frühzeitig ausführlich diese Information erhält.

Es gibt keine spezifische Therapie zur Vorbeugung oder Behandlung des postkommotionellen Syndroms. Deshalb richtet sich die Therapie nach den jeweiligen Symptomen. Bei Patienten, deren Beschwerden viele Monate und Jahre anhalten, kann es erforderlich sein, verschiedene Spezialisten an der Therapie zu beteiligen.

Medikamentöse Behandlung

Wie bereits erwähnt, gibt es keine spezifische Therapie für das Syndrom. Einigen Patienten hilft die Einnahme eines Antidepressivums und/oder auch Schmerzmittels (gegen die Kopfschmerzen). 

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Weitere Therapiemöglichkeiten bestehen in eine Therapie beim Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie) oder Psychiater, in Methoden zur Entspannung und Stressbewältigung oder auch regelmäßiger körperlicher Aktivität.

Prognose

Symptome und Beschwerden, die mit dem postkommotionellen Syndrom verknüpft sind, sind bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten in den ersten 7 bis 10 Tagen am stärksten ausgeprägt. Nach einem Monat bessern sich die Symptome meist. Die überwiegende Mehrzahl der Betroffenen ist nach 3 Monaten gesund. Gerade Kopfschmerzen bleiben bei manchen Patienten jedoch noch längere Zeit bestehen. Eine verzögerte Genesung kann darauf zurückzuführen sein, dass übermäßig Schmerzmittel eingesetzt wurden, der Patient gleichzeitig an weiteren Erkrankungen leidet (Komorbidität) oder die Beschwerden nicht ausreichend behandelt wurden.

Eine Minderheit von etwa 10–15 % hat Symptome, die ein Jahr oder länger anhalten. 

Zum Schutz vor einem postkommotionellen Syndrom ist es hilfreich, sich nach einem Unfall/Sturz mit Hirntrauma ausreichend Ruhe zur Erholung zu gönnen und dann nach einiger Zeit aber bewusst wieder aktiv seinen Alltag zu gestalten.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Postkommotionelles Syndrom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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