Restless-Legs-Syndrom

Menschen mit dieser Erkrankung leiden an Episoden mit einem quälenden, unwiderstehlichen Drang, die Unterschenkel zu bewegen. Dies ist begleitet von Missempfindungen in den Beinen und lässt sich durch Bewegung bessern.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was versteht man unter dem Restless-Legs-Syndrom?

qr-code_39941.png

Das Syndrom wird auch als Wittmaack-Ekbom-Krankheit, RLS oder rastlose Beine bezeichnet, was die Symptome der Erkrankung beschreibt. Menschen mit dieser Erkrankung leiden an Episoden mit einem quälenden, unwiderstehlichen Drang, die Unterschenkel zu bewegen. Gleichzeitig tritt häufig ein unangenehmes, manchmal auch schmerzhaftes Gefühl von Stechen und Kribbeln in den Waden auf. Das Stechen kann bei einigen Betroffenen zu Muskelschmerzen und Muskelverspannungen führen. Oft lassen sich die Missempfindungen kaum genau beschreiben, weil sie so diffus sind. Rumpf und Arme sind nur selten betroffen. Meist sind die Symptome in der Zeit vor oder 15–30 Minuten nach dem Schlafengehen am stärksten ausgeprägt, sie können aber auch tagsüber in Ruhelage auftreten. Die Symptome treten manchmal umso stärker hervor, je bequemer man liegt, und sie verschwinden fast sofort, wenn man die Beine bewegt, kommen aber oft schnell zurück, sobald man sich wieder hinlegt. Die Erkrankung kann aufgrund des beeinträchtigten Schlafs zu verminderter Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnisstörungen, Motivations- und Antriebsverlust und eventuell zu Depressionen und Angststörungen führen. Längere Flugreisen können problematisch sein.

Wenn die Symptome das erste Mal auftreten, machen sie sich meist beim Schlafengehen oder in der Nacht bemerkbar. Im Laufe der Zeit können die Symptome früher am Tag einsetzen und in der Nacht intensiver ausfallen. Bei den meisten Betroffenen bestehen Schlafstörungen.

Eine besondere Krankheitsform ist das sog. PLMS (Periodic Limb Movement During Sleep = periodische Beinbewegungen im Schlaf). Bei den Betroffenen kommen die Bewegungen von Füßen und/oder Unterschenkeln (seltener auch den Armen u. a.) nur während des Schlafs vor. Die Bewegungen dauern jeweils wenige Sekunden, treten aber sehr häufig auf (etwa alle 20–30 Sekunden) und führen immer mal wieder zum Aufwachen. Zwischen dem RLS und dem PLMS gibt es Überschneidungen; die Mehrzahl der RLS-Patienten leidet auch an PLMS, es gibt aber auch Betroffene, bei denen die Bewegungen nur im Schlaf auftreten.

Die Erkrankung kommt bei Frauen und bei älteren Menschen häufiger vor. In der Altersgruppe von 18–64 Jahren sind Schätzungen zufolge 3–10 % betroffen. Ältere Menschen leiden eher an dieser Krankheit als jüngere, sie kann aber auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Ursachen

Wenn keine Grunderkrankung (siehe unten) vorliegt, berichten die Patienten in 60–90 % der Fälle, dass es auch andere Fälle in der Familie gibt. Mit anderen Worten: Die Erkrankung ist oft erblich bedingt. Aber häufig folgt die Erkrankung keinem erblichen Muster. Für diese Gruppe ist nur wenig über die Ursache bekannt. Wahrscheinlich spielt der Stoffwechsel von bestimmten Nervenbotenstoffen, v. a. Dopamin, eine Rolle. Auch die für die Funktion des Gehirns wichtigen Funktionen der Opioide scheinen gestört zu sein.

Es wurde auch beobachtet, dass sich durch einige Krankheiten und Medikamente und in bestimmten Lebensphasen das Risiko einer Erkrankung erhöhen kann bzw. das Restlegs-Legs-Syndrom gehäuft gleichzeitig mit manchen anderen Krankheiten auftritt. Dies gilt für:

Diagnose

Die Diagnose wird auf Grundlage der von den Betroffenen beschriebenen typischen Symptome gestellt. Die Ärztin/der Arzt wird die Patienten genau körperlich untersuchen, um evtl. Hinweise auf eine zugrunde liegende Krankheit zu finden. Bei einem Verdacht werden zusätzliche Untersuchungen folgen, etwa die Untersuchung der Muskelaktivität oder der Nervenleitgeschwindigkeit.

Liegt ein RLS nahe, so gibt es aber keine zusätzlichen Untersuchungen, durch die sich die Diagnose bestätigen oder widerlegen lässt. Allerdings sollte der Eisengehalt im Körper überprüft werden, was mithilfe von Bluttests geschieht, da RLS oft mit einem Eisenmangel einhergeht. Wenn der Test einen Eisenmangel anzeigt, können Eisenzusätze in einigen Fällen dazu führen, dass die Symptome verschwinden. Zur genaueren Beurteilung der Schlafqualität können Untersuchungen im Schlaflabor sinnvoll sein.

Die Ärztin/der Arzt kann auch testen, ob bestimmte Medikamente gegen RLS bei den Betroffenen wirken: Tritt eine Besserung der Symptome ein, ist die Diagnose RLS wahrscheinlich. Auch der Hinweis auf ebenfalls betroffene Verwandte spricht für das Vorliegen eines RLS.

Behandlung

Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zu lindern. Aktuell existiert keine Behandlung, die zu einer vollständigen Heilung führt. Ob eine Behandlung erforderlich ist, hängt davon ab, wie sehr die Betroffenen durch die Beschwerden beeinträchtigt sind. 

Es ist wichtig, festzustellen, ob zugrunde liegende Ursachen wie z. B. eine Eisenmangelanämie vorliegen, und diese gegebenenfalls zu behandeln. Eisen lässt sich beispielsweise leicht substituieren. Eventuell besteht die Möglichkeit, die Behandlung mit den oben genannten Medikamenten, die diese Beschwerden verursachen können, zu beenden oder deren Dosis zu reduzieren. Oft sind diese Medikamente jedoch entscheidend zur Therapie der jeweils zugrunde liegenden Krankheit (etwa einer Depression) und sollten daher wie verordnet weiter eingenommen bzw. nur in Absprache mit der Ärztin/dem Arzt verändert werden.

Es gibt wirksame Medikamente gegen die Erkrankung, sogenannte dopaminerge Mittel, die auch bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit zum Einsatz kommen. Die beiden Erkrankungen haben jedoch grundsätzlich nichts miteinander zu tun. Dopaminerge Mittel führen bei vielen Patienten zu einer Linderung der Symptome. Sie sind jedoch nicht frei von Nebenwirkungen; die Beschwerden können sich bei manchen Patienten sogar verstärken. Deshalb sollte gemeinsam mit der Ärztin/dem Arzt kritisch geprüft werden, ob eine medikamentöse Behandlung erforderlich ist. Als Alternative zu den verschiedenen dopaminergen Mitteln können Patienten auch Wirkstoffe einnehmen, die auch gegen Krampfanfälle eingesetzt werden. Schmerzmittel auf der Basis von Opioiden sind ebenfalls eine mögliche Option.

Eisensubstitution sowie die genannten Medikamente werden oft auch kombiniert, wobei es keine Expertenempfehlungen dazu gibt, welche Kombination am effektivsten wirkt. Eine Eisensubstitution ist jedoch bei niedrigem Eisenspiegel grundsätzlich sinnvoll.

Tritt RLS während einer Schwangerschaft auf, sind Medikamente, die den Dopaminstoffwechsel beeinflussen, nicht geeignet. Ob andere Wirkstoffe zu empfehlen sind, wird Ihre Ärztin/Ihr Arzt mit Ihnen individuell besprechen. Bei Eisenmangel kann in der Regel Eisen substituiert werden. Mit der Geburt verschwinden in der Regel auch die Symptome.

Was können Sie selbst tun?

  • Bewegung ist hilfreich, wenn die Beschwerden auftreten.
  • Leichte Bewegung am Nachmittag ist oft hilfreich, anstrengender Sport vor dem Schlafengehen dagegen eher nicht.
  • Entspannungsübungen (gegen vermehrten Stress)
  • Massagen und Dehnungsübungen können ebenfalls die Symptome lindern. Bei einigen Betroffenen fallen die Symptome geringer aus, wenn sie die Muskeln an der Rückseite der Unterschenkel abends vor dem Schlafengehen dehnen (stützen Sie die Hände gegen eine Wand, stellen Sie sich breitbeinig hin, setzen Sie einen Fuß hinter den anderen und dehnen Sie die Rückseite des Unterschenkels, indem Sie die Ferse auf den Boden drücken. Wiederholen Sie die Übung mit dem anderen Unterschenkel. Wiederholen Sie das Ganze mehrmals.).
  • Sie können auch Wärmflaschen, Kühlpackungen, Stützstrümpfe oder Akupunktur ausprobieren.
  • Warme oder kühle Bäder sind ebenfalls bei einigen Betroffenen hilfreich.
  • Bei vielen werden die Symptome gelindert, wenn sie auf Alkohol, Koffein und Tabak verzichten.
  • Grundsätzlich ist es empfehlenswert, regelmäßig ausreichend zu schlafen und sich ggf. bestimmte Rituale anzueignen, um besser einschlafen zu können.

Schwangere

Das Restless-Legs-Syndrom kommt in der Schwangerschaft relativ häufig vor. Schwangere Frauen, die in der Frühphase der Schwangerschaft einen niedrigen Eisenspiegel im Blut aufweisen (Ferritin), haben ein erhöhtes Risiko, im letzten Drittel der Schwangerschaft das Syndrom zu entwickeln. Eine Behandlung mit Eisen kann als spezifische medikamentöse Therapie bei Schwangeren in Betracht gezogen werden.

Die Symptome bessern sich fast immer nach der Entbindung.

Prognose

Es gibt große Unterschiede im Verlauf. Das Restless-Legs-Syndrom ist meist eine lebenslange Erkrankung, die nicht durch eine medikamentöse Behandlung geheilt werden kann. Die Symptome verschlimmern sich manchmal mit dem Alter, und die Schlafstörungen werden für viele Patienten mit der Zeit zum größten Problem. Probleme mit dem Einschlafen sind sehr häufig und können zu Störungen des Tagesrhythmus und weiteren Beschwerden führen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Restless-Legs-Syndrom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Restless-Legs-Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement Disorder (PLMD). AWMF-Leitlinie Nr. 030-081, Stand 2012. www.awmf.org
  2. Ohayon MM, O'Hara R, Vitiello MV. Epidemiology of restless legs syndrome: A synthesis of the literature. Sleep Med Rev 2011; 16: 283-95. PubMed
  3. Allen RP, Earley CJ. Restless legs syndrome: a review of clinical and pathophysiologic features. J Clin Neurophysiol 2001;18:128-147. PubMed
  4. Milligan SA, Chesson A. Restless legs syndrome in the older adult. Diagnosis and management. Drugs Aging 2002; 19: 741 - 51. PubMed
  5. Trenkwalder C, Hogl B, Winkelmann J. Recent advances in the diagnosis, genetics and treatment of restless legs syndrome. J Neurol. 2009 Apr. 256(4):539-53. www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Ondo WG, Vyong KD, Wang Q. Restless legs syndrome in monozygote twins: clinical correlates. Neurology 2000; 55: 1404 - 6. Neurology
  7. Earley CJ, Allen RP, Beard JL, Connor JR. Insight into the pathophysiology of restless legs syndrome. J Neurosci Res 2000;62:623-628. PubMed
  8. Odin P, Mrowka M, Shing S. Restless legs syndrome. Eur Neurol 2002; 9 (suppl 3): 59-67. www.researchgate.net
  9. Manconi M, Govoni V, De Vito A, et al. Restless legs syndrome and pregnancy. Neurology 2004; 63: 1065-9. Neurology
  10. Earley CJ, Allen RP, Connor JR, et al. The dopaminergic neurons of the A11 system in RLS autopsy brains appear normal. Sleep Med 2009; 10: 1155-7. pmid:19307154 PubMed
  11. Eisensehr I, Wetter TC, Linke R, Noachter S, Lindeiner Hv, Gildenhaus FJ et al. Normal IPT and IBZ SPECT in drug-naive and levodopa-treated idiopathic restless legs syndrome. Neurology 2001; 57: 1307 - 9. Neurology
  12. Walters AS, Winkelmann J, Trenkwalder C , Fry JM, Kataria V, Wagner M et al. Long-term follow up on restless legs syndrome patients treated with opioids. Mov Disord 2001; 16: 1105 - 9. PubMed
  13. Earley CJ, Connor JR, Beard JL, Malecki EA, Epstein DK, Allen RP. Abnormalities in CSF concentrations of ferritin and transferrin in restless legs syndrome. Neurology 2000; 54: 1698 - 700. Neurology
  14. Phillips B, Hening W, Britz P, et al. Prevalence and correlates of restless legs syndrome: results from the 2005 National Sleep Foundation Poll. Chest 2006; 129: 76-80. PubMed
  15. Allen R, Picchietti D, Auerbach M, et al. Evidence-based and consensus clinical practice guidelines for the iron treatment of restless legs syndrome/Willis-Ekbom disease in adults and children: an IRLSSG task force report.. Sleep Med 2018; 41: 27-44. doi:10.1016/j.sleep.2017.11.1126 DOI
  16. Bara-Jimenez W, Aksu M, Graham B, Sato S, Hallet M. Periodic limb movement in sleep: state-dependent excitability of the spinal flexor reflex. Neurology 2000; 54: 1609 - 16. Neurology
  17. Winkelman JW. Periodic limb movements in sleep - endophenotype for restless legs syndrome?. N Engl J Med 2007; 357: 703-5. PubMed
  18. Stefansson H, Rye DB, Hicks A, et al. A genetic risk factor for periodic limb movements in sleep. N Engl J Med 2007; 357: 639-47. New England Journal of Medicine
  19. Allen RP, Earley CJ. Defining the phenotype of the restless legs syndrome (RLS) using age-of-symptom-onset. Sleep Med 2000;1:11-9. PubMed
  20. Allen RP, Picchietti D, Hening WA, Trenkwalder C, Walters AS, Montplaisi J et al. Restless legs syndrome: diagnostic criteria, special consideration, and epidemiology: a report from the restless legs syndrome diagnosis and epidemiology workshop at the National Institutes of Health. Sleep Med 2003; 4: 101 - 19. PubMed
  21. Earley CJ. Restless legs syndrome. N Engl J Med 2003; 348: 2103-9. PubMed
  22. Bozorg AM. Restless legs syndrome. Medscape, last updated Feb 22, 2017. emedicine.medscape.com
  23. The International Restless Legs Syndrome Study Group. Validation of the International Restless Legs Syndrome Study Group rating scale for restless legs syndrome. Sleep Medicine 2003; 4: 121-132. doi:10.1016/S1389-9457(02)00258-7 DOI
  24. O'Keeffe ST, Gavin K, Lavan JN. Iron status and restless legs syndrome in the elderly. Age Ageing 1994; 23: 200-3. PubMed
  25. Leschziner G, Gringras P. Restless legs syndrome. BMJ 2012; 344: e3056. PubMed
  26. Winkelmann J, Armstrong M, Allen R, et al. Practice guideline summary: Treatment of restless legs syndrome in adults. Neurology 2016; 87: 1-9. doi:10.1212/WNL.0000000000003388 DOI
  27. Trotti L, Becker L. Iron for the treatment of restless legs syndrome. Cochrane Database Sys Rev 2019; 1: CD007834. doi:10.1002/14651858.CD007834 DOI
  28. Zeuner K, Berg D. Aktuelle Diagnose- und Therapieoptionen des Restless-Legs-Syndroms. InFo Neurologie & Psychiatrie 2018; 20: 38-42. doi:10.1007/s15005-018-2448-6 DOI
  29. Scholz H, Trenkwalder C, Kohnen R, et al. Dopamine agonists for restless legs syndrome. Cochrane Database of Systematic Reviews 2011; DOI: 10.1002/14651858.CD006009.pub2. onlinelibrary.wiley.com
  30. Montplaisir J, Denesle R, Petit D. Pramipexole in the treatment of restless legs syndrome: a follow-up study. Eur J Neurol 2000; 7 Suppl. 1: 27-31. www.ncbi.nlm.nih.gov
  31. Bogan RK, Fry JM, Schmidt MH, Carson SW, Ritchie SY, and the TREAT RLS US Study Group. Ropinirole in the treatment of patients with restless legs syndrome: A US-based randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial. Mayo Clin Proc 2006; 81:17-27. PubMed
  32. Trenkwalder C, Garcia-Borreguero D, Montagna P, Lainey E, de Weerd AW, Tidswell P, et al. Ropinirole in the treatment of restless legs syndrome: results from the TREAT RLS 1 study, a 12 week, randomised, placebo-controlled study in 10 European countries. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2004; 75: 92-7. PubMed
  33. Medcalf P, Bhatia KP. Restless legs syndrome. BMJ 2006; 333: 457-8. PubMed
  34. Kurlan R, Richard I, Deeley C. Medication Tolerance and Augmentation in Restless Legs Syndrome: The Need for Drug Class Rotation. J Gen Intern Med 2006; 21: C1-C4. www.ncbi.nlm.nih.gov
  35. Trenkwalder C, Benes H, Grote L, et al. Prolonged release oxycodone-naloxone for treatment of severe restless legs syndrome after failure of previous treatment: a double-blind, randomised, placebo-controlled trial with an open-label extension. Lancet Neurol. 2013 doi: 10.1016/S1474-4422(13)70239-4 DOI
  36. Allen RP, Chen C, Garcia-Borreguero D, et al. Comparison of pregabalin with pramipexole for restless legs syndrome. N Engl J Med. 2014 Feb 13;370(7):621-31. PubMed
  37. Garcia-Borreguero D, Larrosa O, de la Llave Y, Verger K, Masramon X, Hernandez G . Treatment of restless legs syndrome with gabapentin . Neurology 2002; 59: 1573-9. PubMed
  38. Terzi H, Terzi R, Altinbilek T. Restless leg syndrome during pregnancy. Austin J Sleep Disord 2015; 2: 1021. austinpublishinggroup.com
  39. Lee KA, Zaffke ME, Baratte-Beebe K. Restless legs syndrome disturbance and sleep disturbance during pregnancy: the role of folate and iron. J Womens Health Gend Based Med 2002; 10: 335 - 41. PubMed
  40. Li Y, Mirzaei F, O'Reilly EJ, et al. Prospective study of restless legs syndrome and risk of depression in women. Am J Epidemiol 2012; 176: 279-88. American Journal of Epidemiology