Bewusstlosigkeit, Bewusstseinsstörung

Allgemeine Informationen

Definition1

  • Bewusstseinsstörungen werden nach ihrem Schweregrad eingeteilt in:
    • Somnolenz
      • Der Patient ist schläfrig, kann aber leicht geweckt werden und für eine Weile wach gehalten werden. Er reagiert verlangsamt auf verbale Ansprache, auf Schmerzreize aber prompt und gezielt.
    • Sopor
      • Der Patient ist schwer weckbar und reagiert auf verbale Ansprache verzögert. Auf Schmerzreize reagiert er mit einer ebenfalls verzögerten, aber noch gerichteten Abwehr.
    • Koma
      • Der Patient ist nicht weckbar.
      • Der Patient reagiert auf Schmerzreize gar nicht oder ungerichtet.
  • Für eine differenziertere Schweregradeinteilung, besonders im Rahmen der Verlaufsbeobachtung, kann die Glasgow Coma Scale (GCS) verwendet werden.
  • Man unterscheidet Bewusstseinsstörungen mit oder ohne weitere neurologische Defizite. Dabei spielt z. B. die Auslösbarkeit, Stärke und evtl. pathologische Abweichung neuromuskulärer Reflexe eine Rolle.

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Maßnahmen und Empfehlungen

Patienteninformationen

Quellen