Zittern (Tremor)

Allgemeine Informationen

Definition

  • Tremor bzw. Zittern ist definiert als unwillkürliche rhythmische Oszillation eines oder mehrerer Körperabschnitte. Meist sind die oberen Extremitäten oder der Kopf betroffen. Der Tremor ist ein Symptom und ätiologisch heterogen.1
  • Es ist wichtig, die zugrunde liegende Ursache zu finden, da sowohl die Prognose als auch die spezifischen Behandlungen stark variieren können.2-3
  • Am häufigsten sind der verstärkte physiologische Tremor, der essenzielle Tremor und der Parkinson-Tremor.1
  • Man unterscheidet die verschiedenen Tremorformen unter Zuhilfenahme folgender Kriterien:
    • Aktivierungsbedingung (Ruhe, Aktion, Halten, ungerichtete Bewegung, Zielbewegung)
    • Frequenz
      • niederfrequent: 2–4 Hz
      • mittelfrequent: 4–7 Hz
      • hochfrequent: > 7 Hz
    • Amplitude
    • Dauer der Erkrankung
    • Erblichkeit
    • Sonstige Symptome und anamnestische Angaben, die zur Aufklärung der Ätiologie der Grunderkrankung nützlich sind (extrapyramidale Symptome wie Rigor oder Akinese oder Polyneuropathien etc.).

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Maßnahmen und Empfehlungen

Patienteninformationen