Epiduralhämatom

Zusammenfassung

  • Definition: Blutung und Blutansammlung zwischen Dura mater und Schädel nach einer Kopfverletzung.
  • Häufigkeit: Epiduralhämatome entstehen bei ca. 2 % der traumatischen Kopfverletzungen.
  • Symptome: Kopfverletzungen mit Bewusstseinsverlust. In einigen Fällen ist der Bewusstseinsverlust von kurzer Dauer, aber nach einer gewissen Latenzzeit können Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und eine wiederkehrende Bewusstseinsbeeinträchtigung auftreten.
  • Befunde: Fokale neurologische Ausfälle, beeinträchtigtes Bewusstsein, Anisokorie, Kopfschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen
  • Diagnostik: CT des Gehirns und evtl. differenzialdiagnostische Blutuntersuchungen.
  • Therapie: In der Regel eine Notoperation, um das Hämatom auszuräumen und die Blutung zu stoppen.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Unter einem Epiduralhämatom versteht man eine Blutansammlung zwischen Dura mater und Schädelknochen.
  • Epiduralhämatome treten meist im Rahmen von Kopfverletzungen (Schädel-Hirn-Traumata) auf.
  • Sie können akut (60 %), subakut (30 %) oder chronisch (10 %) auftreten.
  • Absolut dringliche Op-Indikation1-2

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

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