Nierenzellkarzinom

Zusammenfassung

  • Definition:Bei Krebs im Nierengewebe (Renal Cell Carcinoma, RCC) handelt es sich beinahe immer um ein Adenokarzinom. Die Ätiologie ist nicht bekannt.
  • Häufigkeit:Inzidenz liegt bei ca. 10/100.000, unter ihnen doppelt so viele Männer wie Frauen. Im Jahr 2014 Häufigkeitsgipfel nach dem 50. Lebensjahr. 
  • Symptome:Die Krankheit ist symptomarm, und häufig erfolgt der Nachweis zufällig infolge der Untersuchung anderer Krankheiten.
  • Befunde:Eine klinische Untersuchung zeigt meist einen Normalbefund, die Triade aus Flankenschmerz, Hämaturie und Raumforderung kommt nur bei 10‒15 % der Patienten vor.
  • Diagnostik:Ultraschall und/oder Angio-CT sind bildgebende Untersuchungen der Wahl.
  • Therapie:Eine Operation stellt die einzige kurative Behandlungsmethode dar, aber ein Nierenzellkarzinom ist oft schon so weit fortgeschritten, dass eine operative Therape keine Heilung mehr erzielt. Lebensverlängernd kann dann die systemische Therapie mit Zytostatika sein.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Das Nierenzellkarzinom (RCC) macht ca. 80–90 % aller Nierentumoren aus.1-2
  • > 95 % der Fälle haben ein Adenokarzinom.
  • In etwa der Hälfte aller Fälle wird der Tumor zufällig bei einer radiologischen Untersuchung entdeckt.1
  • Zum Diagnosezeitpunkt haben bereits ca. 25 % der Patienten Metastasen. 1/3 der Patienten, bei denen eine Resektion der lokalisierten Erkrankung durchgeführt wurde, erleiden ein Rezidiv.
  • Wilms-Tumor, Sarkom und andere seltene Formen werden an dieser Stelle nicht behandelt.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen