Chronische Nierenkrankheit, Untersuchungen

In den frühen Stadien macht die chronische Nierenkrankheit keine Beschwerden. Sie ist dann nur durch Laboruntersuchungen zu erkennen.

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In den frühen Stadien macht die chronische Nierenkrankheit keine Beschwerden. Sie ist dann nur durch Laboruntersuchungen zu erkennen. Alle Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für eine chronische Nierenkrankheit besteht, sollten sich daher regelmäßig auf diese Erkrankung untersuchen lassen, denn eine möglichst frühzeitige Therapie ist wichtig.

Urin- und Blutuntersuchungen sowie bildgebende Verfahren (z. B. Ultraschall) dienen zum Nachweis der chronischen Nierenkrankheit und zur Beurteilung ihres weiteren Verlaufs. All diese Untersuchungsverfahren haben aber jeweils gewisse Einschränkungen. Häufig werden sie gemeinsam angewendet, um sich ein umfassenderes Bild von der Art und Weise und dem Stadium der Krankheit machen zu können. Normalerweise erfolgen diese Untersuchungen ambulant in Arztpraxen und erfordern keinen Klinikaufenthalt.

Urinuntersuchungen

Teststreifen und Mikroskopie

Im Allgemeinen erfolgt zuerst eine Untersuchung mit einem Teststreifen, der in den Urin getaucht wird. Solche Teststreifen enthalten Reagenzien, mit denen der Urin auf normalerweise enthaltene und nicht enthaltene Stoffe untersucht wird, z. B. Proteine (Eiweißstoffe, auch Albumin genannt). Danach wird der Urin unter dem Mikroskop auf rote und weiße Blutkörperchen, sogenannte Zylinder (kleine Teilchen zusammengepressten Materials, z. B. aus roten Blutkörperchen) und Kristalle untersucht. Normalerweise enthält Urin nur kleine Mengen Albumin (Proteine). Zeigt der Teststreifen eine höhere Konzentration an Protein an, ist dies als Krankheitszeichen zu werten. Empfindlichere Tests auf Protein sind die Bestimmung der Albuminmenge und des sogenannten Kreatinins im Urin. Das Verhältnis zwischen Albumin und Kreatinin im Urin ist ein aussagekräftiger Wert dafür, wie viel Albumin täglich mit dem Urin ausgeschieden wird.

Mit dem Teststreifen lassen sich auch der Zuckergehalt im Urin feststellen (Hinweis auf Diabetes mellitus) und Hinweise für eine Harnwegsinfektion finden. 

24-Stunden-Sammelurin

Für diese Untersuchung müssen Sie Ihre gesamten Urinausscheidungen über 24 Stunden sammeln. Der Urin kann auf Proteine und Abbauprodukte (Harnstoff, Kreatinin) untersucht werden. Wenn Protein im Urin nachgewiesen wird, deutet das auf Nierenschäden hin. Die Mengen an Kreatinin und Harnstoff, die mit dem Urin eines ganzen Tages ausgeschieden werden, können zur Bestimmung der Nierenfunktion und der sogenannten glomerulären Filtrationsrate (GFR) dienen.

GFR

Die GFR ist ein Standardwert zur Bestimmung der Nierenfunktion. Je weiter die chronische Nierenkrankheit fortschreitet, desto mehr sinkt die GFR. Normbereiche für die GFR sind 100–140 ml/min bei Männern und 85–115 ml/min bei Frauen. Bei den meisten Menschen nimmt die GFR mit dem Alter etwas ab. Die GFR lässt sich auf Grundlage der Menge an Abbauprodukten im 24-Stunden-Sammelurin oder durch bestimmte Marker feststellen, die direkt ins Blut injiziert werden. Die Patienten werden in fünf Gruppen auf Grundlage ihrer GFR-Werte eingeteilt.

Blutuntersuchungen

Elektrolyte und Regulierung des Säure-Basen-Haushalts

Die verschlechterte Nierenfunktion führt zu einem Ungleichgewicht der Elektrolyte, insbesondere Kalium, Phosphat und Kalzium. Insbesondere ein hoher Kaliumspiegel (Hyperkaliämie) ist problematisch. Auch der Säure-Basen-Haushalt im Blut wird beeinträchtigt.

Kreatinin und Harnstoff im Blut

Bei Blutuntersuchungen werden vor allem Harnstoff und Serumkreatinin als Werte herangezogen, um die Nierenfunktion von Patienten zu kontrollieren und nachzuverfolgen. Kreatinin ist ein Abbauprodukt, das ganz normal in den Muskeln gebildet wird. Harnstoff ist ein Abbauprodukt des Proteinstoffwechsels. Die Menge dieser Stoffe im Blut erhöht sich, wenn sich die Nierenfunktion verschlechtert.

Vitamin D

Durch eine geringere Produktion der aktiven Form von Vitamin D sinkt der Kalziumspiegel im Blut. Weil die Ausscheidung von Phosphaten durch die abnehmende Nierenfunktion nicht gut möglich ist, steigt der Phosphatspiegel im Blut. Auch der Blutspiegel des Parathormons, das für den Kalziumhaushalt entscheidend ist, kann von den Normwerten abweichen.

Anzahl der Blutkörperchen

Weil die verminderte Nierenfunktion die Produktion von Blutkörperchen beeinträchtigt, verringert sich die Anzahl der roten Blutkörperchen und der Hämoglobinwert sinkt (Blutarmut, Anämie).

Weitere Blutwerte

Bei der Suche nach den Ursachen der Nierenkrankheit werden möglicherweise auch ganz bestimmte Marker im Blut bestimmt, z. B. wenn der Verdacht auf eine Autoimmunerkrankung besteht.

Weitere Untersuchungen

Ultraschall

Bei der Diagnose von Nierenerkrankungen kommt häufig Ultraschall zum Einsatz. Die Ultraschalluntersuchung erfolgt von außen über den Bauch. Meist sind die Nieren bei der chronischen Nierenkrankheit verkleinert, sie können aber auch eine normale Größe haben und bei der polyzystischen Nierenerkrankung, bei einer diabetischen Nephropathie und einer Amyloidose sogar vergrößert sein. Ultraschalluntersuchungen kommen auch zur Diagnose von Abflussstörungen der Harnwege und von Nierensteinen sowie zur Beurteilung des Blutstroms in die Nieren zum Einsatz. Möglicherweise kommen hier auch noch genauere Verfahren wie MRT oder CT zum Einsatz.

Biopsie

Manchmal ist eine Gewebeprobe aus dem Nierengewebe (Biopsie) erforderlich, wenn die Ursachen für die Nierenerkrankung unklar sind. Eine Biopsie erfolgt normalerweise unter Lokalanästhesie, und zur Gewebeentnahme wird eine Biopsienadel durch die Haut in die Niere geführt. Nach einer solchen Probenentnahme müssen Sie möglicherweise zur Beobachtung einen weiteren Tag im Krankenhaus bleiben.

Untersuchung anderer mitbetroffener Organe

Weitere Untersuchungen dienen entweder dazu, die Ursache der Nierenkrankheit genauer zu beschreiben oder zu überprüfen, ob durch die Nierenkrankheit bereits andere Organe ebenfalls geschädigt wurden. Hierzu gehören:

  • EKG zur Überprüfung der Herzfunktion
  • Röntgenbild des Thorax zur Beurteilung der Lungen
  • Sorgfältige ärztliche Untersuchung des gesamten Körpers des Betroffenen: Blutdruckmessung, Körpergewicht, Zustand der Haut, Abhören von Herz und Lunge, Überprüfen der Nervenfunktion etc.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Nierenkrankheit, chronische. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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