Urinuntersuchung

Anhand einer Urinuntersuchung lassen sich hilfreiche Informationen zu einer ganzen Reihe unterschiedlicher Krankheitsbilder ableiten.

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"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

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Was kann der Arzt aus einer Urinprobe schließen?

Mit einer Urinuntersuchung lassen sich nicht nur Erkrankungen der ableitenden Harnwege erkennen. Es können auch ein hormonelles Ungleichgewicht im Körper, Diabetes oder auch andere, seltenere Krankheiten nachgewiesen werden. Beim Verdacht auf eine Harnwegsinfektion entscheidet die Urinuntersuchung, ob sich der Verdacht bestätigt.

Urin wird auch bei ganz normalen medizinischen Untersuchungen getestet, auch wenn kein Verdacht auf eine Krankheit vorliegt. Die Untersuchung zeigt, ob sich Blut, Eiweißstoffe oder Zucker im Urin befinden. Diese Stoffe sind Anhaltspunkte für Krankheiten, die bis dahin meist noch symptomfrei verlaufen sind.

Wie wird eine Urinprobe abgegeben?

Damit eine Urinuntersuchung Aufschluss über möglicherweise vorliegende Krankheiten geben kann, muss der Urin auf die richtige Weise abgegeben werden.

Dies sollte am besten beim ersten Wasserlassen des Tages geschehen. Falls nicht, sagen Sie dem Arzt, wie viel Zeit zwischen dem letzten Wasserlassen und der Abgabe des Urins vergangen ist.

Beim Arzt erhalten Sie einen Behälter, in den Sie den Urin abgeben können. 

Sie müssen Ihre Geschlechtsorgane nicht waschen, bevor Sie den Urin abgeben. Eine Ausnahme besteht bei älteren bettlägerigen Personen oder Patienten mit Harnkatheter.

Um Verunreinigungen durch Hautkontakt zu vermeiden, erfolgt die Abgabe des Urins folgendermaßen:

  • Frauen sollen die Schamlippen auseinanderhalten.
  • Männer sollen die Vorhaut zurückziehen.
  • Der Behälter wird dann in den laufenden Urinstrahl geführt. Der erste Strahl soll nicht mit in den Behälter gelangen, weil er durch Bakterien und Ablagerungen in der Harnröhre verunreinigt sein kann, die mit dem ersten Urin herausgespült werden.
  • Der Urin muss bis zur Untersuchung kühl lagern.

Weiterführende Informationen

Autoren

  •   Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.