Strahlentherapie

Allgemeine Informationen

Definition

  • Strahlentherapie
    • Anwendung ionisierender Strahlung zur Behandlung maligner (und auch bestimmter benigner) Erkrankungen
    • Das Ziel besteht darin, das Wachstum maligner Zellen in der betroffenen Körperregion zu hemmen oder diese abzutöten und dabei Schädigungen gesunden umliegenden Gewebes möglichst gering zu halten.
  • Strahlung
    • Durch Strahlung wird Energie übertragen. Je nach Menge der Energie handelt es sich um ionisierende oder nicht-ionisierende Strahlung.
      • Ionisierende Strahlung verfügt über genug Energie, um in dem bestrahlten Gewebe Ionen, d. h. elektrisch geladene Atome/Moleküle, zu bilden.
    • Man unterscheidet:
      • Elektromagnetische Wellen, deren Wechselwirkungsteilchen (Photonen) keine Masse haben (z. B. Gamma- oder Röntgenstrahlung).
      • klassische Teilchenstrahlung, z. B. aus Elektronen oder Protonen.
    • Die auf das Gewebe übertragene Energie wird in Gray gemessen: 1 Gy = 1 Joule/kg.
  • Arten der Strahlenerzeugung
    • radioaktiver Zerfall instabiler Atomkerne
    • Abbremsung von Elektronen in einer Röntgenröhre
    • Abbremsung von Elektronen in Teilchenbeschleunigern

Indikationen

Strahlenbiologie

Planung der Strahlentherapie

Nebenwirkungen

Patienteninformationen