Therapie bei Brustkrebs

Die Therapiemöglichkeiten sind sehr vielseitig. Sie richten sich nach dem Krebsstadium und molekularen Eigenschaften des Tumors. Es wird ein individueller Therapieplan erstellt.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Allgemeine Informationen zur Therapie bei Brustkrebs

Die Therapie des Brustkrebs hat viele Facetten. Es handelt sich immer um ein individuelles Therapieschema. Dabei wird die Tumorgröße und seine Ausdehnung, die molekularen Eigenschaften, das Alter und die persönlichen Präferenzen des Patienten berücksichtigt. Je nach Stadium kann der Brustkrebs operiert, bestrahlt und/oder medikamentös therapiert werden. Ein interdisziplinäres Team aus Gynäkologen, Strahlentherapeuten und Onkologen berät in einem sogenannten Tumorboard, wie Sie am besten behandelt werden können. Nach der Therapie werden Nachsorgeuntersuchungen bis zu 10 Jahre lang durchgeführt, die von Ihnen in Anspruch genommen werden sollten.

Operative Therapie

Ziel des Eingriffs ist es in der Regel, den Tumor vollständig zu entfernen. Die Operation ist ein wichtiger Teil der Therapie, und die Operationstechniken haben sich in den letzten zehn Jahren wesentlich verbessert. Die Eingriffe sind heutzutage weniger invasiv als noch vor ein paar Jahren. Es gibt jedoch Formen von Brustkrebs, bei denen die Entfernung der gesamten Brust die einzige Möglichkeit ist. Dies nennt man Mastektomie. In einem solchen Fall wird die Brust einzeitig oder zweizeitig, d.h. im späteren Verlauf, plastisch rekonstruiert.

Bei der brusterhaltenden Therapie werden der Tumor sowie ein Teil des umliegenden gesunden Gewebes entfernt. In der Regel werden auch die Lymphknoten aus der Achsel entfernt. Manchmal kann es dadurch zu einem Lymphödem des betroffenen Arms kommen, wo physiotherapeutische Maßnahmen Abhilfe schaffen können. Die brusterhaltende Therapie wird immer mit der Strahlentherapie kombiniert. Diese Kombinationstherapie führt im Hinblick auf die Rückfallwahrscheinlichkeit und Überlebenschance zu ebenso guten Ergebnissen wie die vollständige Entfernung der gesamten Brust. Bevor ein solcher Eingriff durchgeführt werden kann, gilt es jedoch viele Faktoren zu berücksichtigen. Die wichtigsten sind dabei Art und Ausbreitung des Tumors, der Arzt wird Ihre Wünsche jedoch auch weitestgehend in die Entscheidung einbeziehen.

Bestrahlung

Die Strahlentherapie ist eine sogenannte lokale Behandlungsform, da sie nur auf die Zellen einwirkt, auf die die Strahlen treffen (im Gegensatz zur Chemotherapie mit Zytostatika, die sich auf den gesamten Körper auswirkt). Die Strahlentherapie ist nicht schmerzhaft und hat nur wenige Nebenwirkungen. Die Haut über dem bestrahlten Bereich kann gereizt werden und wie bei einem Sonnenbrand reagieren. Sehr selten kommt es zu einer sogenannten Strahlenpneumonitis, einer entzündlichen Reaktion des Lungengewebes.

Die Strahlentherapie kann sowohl vor als auch nach einer Brustkrebsoperation durchgeführt werden. In Ausnahmefällen kann die Strahlentherapie als einzige Therapie eingesetzt werden, dies ist jedoch nur selten ausreichend oder ratsam. Die Strahlentherapie wird in der Regel nach der Operation durchgeführt und verbessert die langfristige Prognose in Bezug auf Überlebenschance und Rückfallwahrscheinlichkeit. Nach einer Operationen können trotz aller Sorgfalt Krebszellen in der Brust verbleiben. Diese können mit der anschließenden Strahlentherapie bekämpft werden. Nach einer brusterhaltenden Therapie wird immer eine Strahlentherapie durchgeführt.

Die Strahlentherapie beginnt in der Regel erst vier bis sechs Wochen nach der Operation, wenn die Patientin keine Chemotherapie erhält. Im Falle einer Chemotherapie beginnt die Strahlentherapie zwei bis drei Wochen nach der letzten Kur.

Chemotherapie (Zytostatika) und medikamentöse Therapie

Bei der Chemotherapie spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Dabei spielt es eine Rolle wann die Zytostatika verabreicht werden und welche Art und Dosis verwendet wird. Es gibt verschiedene Arten von Zytostatika. Welche Arten in welcher Kombination am besten für Sie geeignet sind, muss fortlaufend beurteilt werden. Wie Sie und Ihr Körper auf die Medikamente reagieren, ist ebenfalls ausschlaggebend für die Art der Therapie.

Mit den Zytostatika sollen Krebszellen getötet oder am Wachstum gehindert werden. Jedoch ähneln die Krebszellen den normalen körpereigenen Zellen, und die Zytostatika greifen daher auch die gesunden und normalen Körperzellen an. Insbesondere die Körperzellen, die sich häufig teilen, werden durch die Therapie angegriffen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Blutzellen, die aus weißen und roten Blutkörperchen sowie Blutplättchen bestehen. Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind daher häufig ein erhöhtes Infektionsrisiko (die weißen Blutkörperchen sind ein wichtiger Teil des Immunsystems), Anämie (die Anzahl der roten Blutkörperchen verringert sich) und eine verminderte Blutgerinnung (aufgrund der geringen Anzahl an Blutplättchen). Dadurch treten bei einer Chemotherapie meist Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit, Schwächegefühl sowie körperliche und geistige Abgeschlagenheit auf. Diese Beschwerden können in den letzten Jahren immer besser behandelt werden. Die Beschwerden sind leichter zu ertragen, wenn man den Grund dafür kennt und weiß, dass sie Teil des Genesungsprozesses sind.

Die meisten Zytostatika werden direkt in den Blutkreislauf verabreicht, es gibt aber auch einige Medikamente in Tablettenform. Die Medikamente werden in der Regel in Zyklen verabreicht. Dabei werden sie über einige Tage in hohen Dosen verabreicht, damit sich der Körper in den Wochen danach von der Behandlung erholen kann. Dieser Zyklus wird in der Regel sechs Mal wiederholt.

Operation und Strahlentherapie wirken lokal, können Metastasen jedoch nicht verhindern. Die Chemotherapie wirkt in einem Großteil des Körpers, ungeachtet der Lokalisation der Krebszellen. Diese Therapie ist insbesondere bei kleinen Metastasen wirksam, die noch nicht abgeklärt werden konnten und noch keine Erkrankung ausgelöst haben. Die Chemotherapie kann daher als zusätzliche Behandlung neben der Strahlentherapie und Operation eingesetzt werden. In einigen Fällen können Zytostatika auch vor der Operation verabreicht werden, damit sich der Tumor verkleinert und die Operation erleichtert wird.

Es gibt auch spezielle Medikamente, die nach einer Operation und Strahlentherapie eingesetzt werden und nicht zu den Zytostatika zählen. Darunter fällt in erster Linie die Hormonbehandlung. Diese Medikamente haben relativ wenige Nebenwirkungen und werden häufig bis zu fünf Jahre nach der Entfernung des Tumors eingesetzt. Die Medikamente werden in der Regel in Tablettenform eingenommen. Nach dem Klimakterium können sogenannte Aromataseinhibitoren angezeigt sein. Damit kann das Rückfallrisiko verringert werden.

Es befinden sich viele Medikamente in der Testphase, die in Zukunft die Krebstherapie weiter verbessern können. Brustkrebs wird heutzutage auch viel früher entdeckt, sodass er wirkungsvoller behandelt werden kann.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Mammakarzinom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Robert Koch-Institut, Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. Krebs in Deutschland 2011/2012, 10. Ausgabe. Berlin: Robert Koch-Institut, 2015. www.gekid.de
  2. Yager JD, Davidson NE. Estrogen carcinogenesis in breast cancer. N Engl J Med 2006; 354: 270-82. PubMed
  3. Goldhirsch A et al. Strategies for subtypes--dealing with the diversity of breast cancer: highlights of the St. Gallen International Expert Consensus on the Primary Therapy of Early Breast Cancer 2011. Ann Oncol. 2011; 22(8): 1736-1747. PubMed
  4. Wörmann B, Aebi S, Greil R, Harbeck N, et al. Mammakarzinom der Frau. Onkopedia Leitlinien, Stand 2013 www.dgho-onkopedia.de
  5. Robert Koch-Institut, Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. Krebs in Deutschland 2009/2010, 9. Ausgabe. Berlin: Robert Koch-Institut, 2013. www.rki.de
  6. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und Deutschen Krebshilfe e. V. Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. AWMF-Register-Nr. 032-045OL, Stand 2017. www.awmf.org
  7. Page DL, et al. Atypical lobular hyperplasia as a unilateral predictor of breast cancer risk: a retrospective cohort study. Lancet. 2003; 361(9352): 125-129. PubMed
  8. Collaborative Group on Hormonal Factors in Breast Cancer. Familial breast cancer: collaborative reanalysis of individueal data from 52 epidemiological studies including 58.209 women with breast cancer and 101.986 women without the disease. Lancet 2001; 358: 1389-99. PubMed
  9. Nelson HD, et al. Risk factors for breast cancer for women aged 40 to 49 years: a systematic review and meta-analysis.. Ann Intern Med 2012; 156(9): 635-648. Annals of Internal Medicine
  10. Antoniou A, et al. Average risks of breast and ovarian cancer associated with BRCA1 or BRCA2 mutations detected in case Series unselected for family history: a combined analysis of 22 studies. Am J Hum Genet. 2003; 72(5): 1117-1130 PubMed
  11. Goldberg JI, Borgen PI. Breast cancer susceptibility testing: past, present and future. Expert Rev Anticancer Ther. 2006; 6(8): 1205-1214 PubMed
  12. Collaborative Group on Hormonal Factors in Breast Cancer. Breast cancer and breastfeeding: collaborative reanalysis of individual data fra 47 epidemiological studies in 30 countries, including 50.302 women with breast cancer and 96.973 women without the disease. Lancet 2002; 20: 187-95. PubMed
  13. Shah NR, Borenstein J, Dubois RW. Postmenopausal hormone therapy and breast cancer: a systematic review and meta-analysis. Menopause 2005; 12: 668-78. PubMed
  14. Million Women Study Collaborators. Breast cancer and hormone-replacement therapy in the Million Women study. Lancet 2003; 362: 419-27. PubMed
  15. Dinger J, Bardenheuer K, Minh TD. Levonorgestrel-releasing and copper intrauterine devices and the risk of breast cancer. Contraception 2011; 83: 211-7. PubMed
  16. Zreik TG, et al. Fertility drugs and the risk of breast cancer: a meta-analysis and review. Breast Cancer Res Treat. 2010; 124(1): 13-26 PubMed
  17. Storeng R, et al. Infertility treatment and the risk of cancer. Tidsskr Nor Laegeforen. 2012; 132(22): 2494-2499 PubMed
  18. Li LL, et al. Meta-analysis on the possible association between in vitro fertilization and cancer risk. Int J Gynecol Cancer. 2013; 23(1): 16-24. PubMed
  19. Sergentanis TN, et al. IVF and breast cancer: A systematic review and meta-analysis. Hum Reprod Update. 2014; 20(1): 106-123 PubMed
  20. Hang Zhu, Xun Lei, Jing Feng, and Yang Wang. Oral contraceptive use and risk of breast cancer: A meta-analysis of prospective cohort studies. Eur.J.Contracept.Reprod.Health Care 17 (6):402-414, 2012.
  21. Suzuki R, et al. Alcohol intake and risk of breast cancer defined by estrogen and progesterone receptor status--a meta-analysis of epidemiological studies. Int J Cancer. 2008; 122(8): 1832-1841. PubMed
  22. Bagnardi V, et al. Light alcohol drinking and cancer: A meta-analysis. Annals of Oncology. 2013; 24(2): 301-308. PubMed
  23. Key J, et al. Meta-analysis of studies of alcohol and breast cancer with consideration of the methodological issues. Cancer Causes Control. 2006; 17(6): 759-770. PubMed
  24. Brennan SF, et al. Dietary patterns and breast cancer risk: a systematic review and meta-analysis. Am J Clin Nutr. 2010; 91(5): 1294-1302. PubMed
  25. Cummings SR, et al. Prevention of breast cancer in postmenopausal women: approaches to estimating and reducing risk. J Natl Cancer Inst. 2009; 101(6): 384-398 PubMed
  26. Suzuki R, et al. Body weight and incidence of breast cancer defined by estrogen and progesterone receptor status--a meta-analysis. Int J Cancer. 2009; 124(3): 698-712. PubMed
  27. Luo J, Margolis KL, Wactawski-Wende J, et al. Association of active and passive smoking with breast cancer among postmenopausal women: a prospective cohort study. BMJ 2011; 342: d1016. BMJ (DOI)
  28. Henderson TO, Amsterdam A, Bhatia S, et al. Systematic review: Surveillance for breast cancer in women treated with chest radiation for childhood, adolescent, or young adult cancer. JAMA 2009; 301: 404-14. Journal of the American Medical Association
  29. Henderson TO, et al. Systematic review: surveillance for breast cancer in women treated with chest radiation for childhood, adolescent, or young adult cancer. Ann Intern Med. 2010; 152(7): 444-454. PubMed
  30. Berrington de Gonzalez A, et al. Second solid cancers after radiation therapy: A systematic review of the epidemiologic studies of the radiation dose-response relationship. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2013; 86(2): 224-233. PubMed
  31. Ibrahim EM, et al. Risk of second breast cancer in female Hodgkin's lymphoma survivors: a meta-analysis. BMC Cancer. 2012; 12: 197 PubMed
  32. Turner NC, Jones AL. Management of breast cancer. Clinical Review. BMJ 2008; 337: 107-10. PubMed
  33. IBIS Investigators. First results from the international breast cancer intervention study (IBIS-I): a randomized prevention trial. Lancet 2002; 360: 817-24. www.ncbi.nlm.nih.gov
  34. Cuzick J, Sestak I, Cawthorn S, et al. Tamoxifen for prevention of breast cancer: extended long-term follow-up of the IBIS-I breast cancer prevention trial. Lancet Oncology 2014. dx.doi.org
  35. Cuzick J, Sestak I, Cawthorn S, et al. Tamoxifen for prevention of breast cancer: extended long-term follow-up of the IBIS-I breast cancer prevention trial. Lancet Oncology 2014. doi:10.1016/S1470-2045(14)71171-4 www.thelancet.com
  36. Visvanathan K, Chlebowski RT, Hurley P, et al. American society of clinical oncology clinical practice guideline update on the use of pharmacologic interventions including tamoxifen, raloxifene, and aromatase inhibition for breast cancer risk reduction. J Clin Oncol 2009; 27: 3235-58. PubMed
  37. Nelson HD, Fu R, Griffin JC, et al. Systematic Review: Comparative Effectiveness of Medications to Reduce Risk for Primary Breast Cancer. Ann Interne Med 2009; 151. annals.org
  38. Visvanathan K, Hurley P, Bantug E, et al. Use of pharmacologic interventions for breast cancer risk reduction: American society of clinical oncology clinical practice guideline. J Clin Oncol 2013. jco.ascopubs.org
  39. Cuzick J, Sestak I, Forbes JF, et al. Anastrazole for prevention of brast cancer in high-risk postmenopausal women (IBIS-II): an international, double-blind, randomised placebo-controlled trial. Lancet 2013. doi:10.1016/S0140-6736(13)62292-8 DOI
  40. Baxter N, with the Canadian task force on preventive health care. Preventive health care, 2001 update: should women be routinely taught breast self-examination to screen for breast cancer? . CMAJ 2001; 164: 1837-46. Canadian Medical Association Journal
  41. Kösters JP, Gøtzsche PC. Regular self-examination or clinical examination for early detection of breast cancer. Cochrane Database of Systematic Reviews 2003, Issue 2. Art. No.: CD003373. DOI: 10.1002/14651858.CD003373. DOI
  42. Kriege M, Brekelmans CTM, Boetes C et al. Efficacy of MRI and mammography for breast-cancer screening in women with a familial or genetic predisposition. N Engl J Med 2004; 351: 427-37. New England Journal of Medicine
  43. Leach MO, Boggis CR, Dixon AK, et al, for the MARIBS study group. Screening with magnetic resonance imaging and mammography of a UK population at high familial risk of breast cancer: a prospective multicentre cohort study (MARIBS). Lancet 2005; 365: 1769-78. PubMed
  44. Warner E, Messersmith H, Causer P, Eisen A, Shumak R, Plewes D. Systematic review: Using magnetic resonance imaging to screen women at high risk for breast cancer. Ann Intern Med 2008; 148: 671-9. PubMed
  45. Gemeinsamer Bundesausschuss. Informationen zum MAMMOGRAPHIESCREENING. Programm zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Berlin, 2015. www.g-ba.de
  46. Jorgensen KJ, Gotzsche PC. Overdiagnosis in publicly organised mammography screening programmes: systematic review of incidence trends. BMJ 2009; 339: b2587. BMJ (DOI)
  47. Jørgensen KJ, Gøtzsche PC, Kalager M, Zahl PH. reast Cancer Screening in Denmark: A Cohort Study of Tumor Size and Overdiagnosis. Ann Intern Med 2017 Mar 7; 166(5): 313-323. pmid:28114661 PubMed
  48. Autier P, Boniol M, Koechlin A, et al. Effectiveness of and overdiagnosis from mammography screening in the Netherlands: population based study. BMJ 2017 Dec 5; 359: j5224. pmid:29208760 PubMed
  49. Portschy PR, Kuntz KM, Tuttle TM. Survival Outcomes After Contralateral Prophylactic Mastectomy: A Decision Analysis. J Natl Cancer Inst 2014. doi:10.1093/jnci/dju160
  50. Domchek SM, Friebel TM, Singer CF, et al. Association of risk-reducing surgery in BRCA1 og BRCA2 mutation carriers with cancer risk and mortality. JAMA 2010; 304: 967-75. Journal of the American Medical Association
  51. Arends J, Bodoky G, Bozzetti F, et al. ESPEN Guidelines on Enteral Nutrition: Non-surgical oncology. Clin Nutr. 25 (2):245-259, 2006. www.ncbi.nlm.nih.gov
  52. Elia M, van Bokhorst-de van der Schueren MAE, Garvey J, et al. Enteral (oral or tube administration) nutritional support and eicosapentaenoic acid in patients with cancer: a systematic review. Int.J.Oncol. 28 (1):5-23, 2006
  53. Iared W, Shigueoka DC, Torloni MR, et al. Comparative evaluation of digital mammography and film mammography: systematic review and meta-analysis. Sao Paulo Med J 129 (4):250-260, 2011.
  54. Souza FH, Wendland EM, Rosa MI, Polanczyk CA. Is full-field digital mammography more accurate than screen-film mammography in overall population screening? A systematic review and meta-analysis. Breast 22 (3):217-224, 2013.
  55. Lei J, Yang P, Zhang L, Wang Y, Yang K. Diagnostic accuracy of digital breast tomosynthesis versus digital mammography for benign and malignant lesions in breasts: A meta-analysis. Eur Radiol 24 (3):595-602, 2014.
  56. National Institute for Clinical Excellence (NICE). Early and locally advanced breast cancer: diagnosis and treatment. London: 2009.
  57. Nothacker M, Lelgemann M, Giersiepen K, and Weinbrenner S. Evidenzbericht 2007 zur S3-Leitlinie Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland. Berlin:Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). 31, 2007. 11425_nothacker2007.
  58. Nothacker M, Duda V, Hahn M, Warm M, Degenhardt F, Madjar H, Weinbrenner S, Albert US. Early detection of breast cancer: benefits and risks of supplemental breast ultrasound in asymptomatic women with mammographically dense breast tissue. A systematic review. BMC Cancer 2009; 9: 335. www.ncbi.nlm.nih.gov
  59. New Zealand Guidelines Group (NZGG). Management of early breast cancer. Wellington: 2009.
  60. Cardoso F, Harbeck N, Fallowfield L, Kyriakides S, and Senkus E. Locally recurrent or metastatic breast cancer: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Annals of Oncology 23 (suppl 7):vii11-vii19, 2012.
  61. Lee LA, Silverstein MJ, Chung CT, et al. Breast cancer-specific mortality after invasive local recurrence in patients with ductal carcinoma-in-situ of the breast. Am J Surg 2006; 192: 416-9. PubMed
  62. Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie in der Deutschen Krebsgesellschaft. Diagnostik und Therapie von Patientinnen mit primärem und metastasiertem Brustkrebs. München: W Zuckschwerdt 2017. www.ago-online.de
  63. Early Breast Cancer Trialist's Collaboratory Group (EBCTCG) Effects of radiotherapy and of differences in the extent of surgery for early breast cancer on local recurrence and 15-year survival: an overview of the randomized trials. Lancet 2005; 366: 2087-2106. PubMed
  64. Vinh-Hung V, Verschragaegen C. For the breast conserving surgery project. Breast conserving surgery with or without radiotherapy: pooled analysis for risks for ipsilateral breast tumor recurrence and mortality. JNCI 2004; 96: 115-21. PubMed
  65. Ahmed M, Purushotham AD, and Douek M. Novel techniques for sentinel lymph node biopsy in breast cancer: A systematic review. The Lancet Oncology 15 (8):e351-e362, 2014.
  66. Xiong L, Gazyakan E, Yang W, Engel H, Hunerbein M, Kneser U, and Hirche C. Indocyanine green fluorescence-guided sentinel node biopsy: A meta-analysis on detection rate and diagnostic performance. European Journal of Surgical Oncology 40 (7):843-849, 2014.
  67. Hung WK, Chan CM, Ying M, Chong SF, Mak KL, and Yip AWC. Randomized clinical trial comparing blue dye with combined dye and isotope for sentinel lymph node biopsy in breast cancer. Br.J.Surg. 92 (12):1494-1497, 2005.
  68. Varghese P, Abdel-Rahman AT, Akberali S, Mostafa A, Gattuso JM, and Carpenter R. Methylene blue dye--a safe and effective alternative for sentinel lymph node localization. Breast J. 14 (1):61-67, 2008.
  69. Early Breast Cancer Trialists' Collaborative Group. Effects of radiotherapy and surgery in early breast cancer: an overview of the randomised trials. N Engl J Med 1995; 333: 1444-55. New England Journal of Medicine
  70. Liljegren G, Holmberg J, Bergh J, et al and the Uppsala Breast Cancer Trials Breast Group. 10-year results after sector resection with or without postoperative radiotherapy for stage I breast cancer: a randomized trial. J Clin Oncol 1999; 17: 2326-33. PubMed
  71. Weinfurt KP, Castel LD, Li Y, Timbie JW, Glendenning GA, Schulman KA. Health-related quality of life among patients with breast cancer receiving zoledronic acid or pamidronate disodium for metastatic bone lesions. Med.Care 42 (2):164-175, 2004.
  72. Kouloulias VE, Kouvaris JR, Mystakidou K, Varela MN, Kokakis J, Pistevou-Gombaki K, Balafouta M, Gennatas C, and Vlahos LJ. Duration of bisphosphonate treatment: Results of a non-randomised study in patients previously treated with local irradiation for bone metastases from breast cancer. Curr.Med.Res.Opin. 20 (6):819-826, 2004.
  73. Carteni, R. Bordonaro, F. Giotta, V. Lorusso, S. Scalone, V. Vinaccia, R. Rondena, and D. Amadori. Efficacy and safety of zoledronic acid in patients with breast cancer metastatic to bone: a multicenter clinical trial. Oncologist 11 (7):841-848, 2006.
  74. Lipton A, Cook RJ, Major P, Smith MR, and Coleman RE. Zoledronic acid and survival in breast cancer patients with bone metastases and elevated markers of osteoclast activity. Oncologist 12 (9):1035-1043, 2007.
  75. Kohno N, Aogi K, Minami H, Nakamura S, Asaga T, Iino Y, Watanabe T, Goessl C, Ohashi Y, and Takashima S. Zoledronic acid significantly reduces skeletal complications compared with placebo in Japanese women with bone metastases from breast cancer: A randomized, placebo-controlled trial. Journal of Clinical Oncology 23 (15):3314-3321, 2005.
  76. Diel IJ, Body JJ, Lichinitser MR, Kreuser ED, Dornoff W, Gorbunova VA, Budde M, and Bergström B. Improved quality of life after long-term treatment with the bisphosphonate ibandronate in patients with metastatic bone disease due to breast cancer. European Journal of Cancer 40 (11):1704-1712, 2004.
  77. Heras P, Kritikos K, Hatzopoulos A, and Georgopoulou AP. Efficacy of ibandronate for the treatment of skeletal events in patients with metastatic breast cancer. Eur.J.Cancer.Care.(Engl) 18 (6):653-656, 2009.
  78. Tripathy D, Lichinitzer M, Lazarev A, MacLachlan SA, Apffelstaedt J, Budde M, and Bergstrom B. Oral ibandronate for the treatment of metastatic bone disease in breast cancer: Efficacy and safety results from a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Annals of Oncology 15 (5):743-750, 2004.
  79. Rosen LS, Gordon DH, Dugan JR, Major P, Eisenberg PD, Provencher L, Kaminski M, Simeone J, Seaman J, Chen BL, and Coleman RE. Zoledronic Acid Is Superior to Pamidronate for the Treatment of Bone Metastases in Breast Carcinoma Patients with at Least One Osteolytic Lesion. Cancer 100 (1):36-43, 2004.
  80. Armer JM, Stewart BR, Shock RP. 30-month post breast cancer treatment lymphoedema. J Lymphoedema 2009; 4: 14-8. PubMed
  81. Schmitz KH, Ahmed RL, Troxel A, et al. Weight lifting in women with breast-cancer-related lymphedema. N Engl J Med 2009; 361: 664-73. New England Journal of Medicine
  82. Early Breast Cancer Trialists' Collaborative Group. Favourable and unfavourable effects on long-term survival of radiotherapy for early breast cancer: an overview of the randomised trials. Lancet 2000; 355: 1757-70. PubMed
  83. American Joint Committee on Cancer (AJCC). Cancer Staging Manual. 7. Springer, 2010