Essen bei Appetitlosigkeit

Bei Appetitlosigkeit ist es nicht so wichtig, was Sie essen, sondern dass Sie überhaupt etwas essen.

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"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

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Sind Sie krank, haben Sie in der Regel weniger Appetit. Wenn Sie nur ein paar Tage krank sind, ist das nicht schlimm. Sind Sie jedoch über einen langen Zeitraum krank, benötigt der Körper Nährstoffe, damit das Immunsystem nicht geschwächt wird und Sie leistungsfähiger sind. Eine Mangelernährung erhöht das Risiko von gesundheitlichen Komplikationen. Durch Ernährungstherapie können Ernährungszustand, körperliche Fitness und Mobilität, Stoffwechsel, Verträglichkeit von Behandlungen (z. B. Chemotherapie), Erkrankungsverlauf und Lebensqualität positiv beeinflusst werden.

In diesem Artikel erhalten Sie Informationen zu kalorienreichen Nahrungsmitteln und Mahlzeiten. Viele Patienten verlieren unnötig an Gewicht, da sie nicht wissen, wie sie kalorienreiche Mahlzeiten zubereiten können. Es ist einfacher, einem Gewichtsverlust vorzubeugen als wieder zuzunehmen. Patienten sollten daher bereits frühzeitig aufgeklärt werden. Diese Hinweise sollen Ihnen helfen, Ihren Kalorienbedarf auch bei Appetitlosigkeit zu decken.

Allgemeine Hinweise

  • Nehmen Sie kalorienreiche Lebensmittel zu sich. So können Sie auch kleinere Portionen essen.
  • Essen Sie mehrere kleine Mahlzeiten. Nehmen Sie fünf oder sechs Mahlzeiten pro Tag zu sich.
  • Machen Sie es sich einfach! Heutzutage gibt es viele Fertigmahlzeiten oder Lieferdienste, die Mahlzeiten auch nach Hause liefern.
  • Die Mahlzeiten sollten eine gute Konsistenz haben. Vielen fällt es leichter, weiche Lebensmittel zu sich zu nehmen (z. B. Auflauf, Brei, Kartoffelpüree mit Soße/geschmolzener Butter/Dressing).
  • Trinken Sie viel, sechs bis acht große Gläser am Tag. Wählen Sie kalorienreiche Getränke wie Saft, Nektar, Direktsaft, Suppe, Milch, Kakao oder alkoholfreies Bier. Verwenden Sie keine Light-Produkte. Sind Sie schnell satt, sollten Sie lieber nach dem Essen trinken und nicht vor oder während der Mahlzeit.
  • Wenn die Nahrungszufuhr besonders gering ist, können Sie auch fertige Trinknahrung verwenden, z. B. als Zwischenmahlzeit.
  • Versuchen Sie, jeden Tag eine Portion Obst zu essen oder ein Glas Fruchtsaft zu trinken.
  • Manchen Patienten wird empfohlen, zusätzlich Vitaminpräparate einzunehmen. Fragen Sie dazu Ihren Arzt!
  • Gehen Sie an die frische Luft, waschen Sie die Hände und putzen Sie eventuell vor dem Essen die Zähne.
  • Schaffen Sie eine gemütliche Atmosphäre zu den Mahlzeiten.
    • Decken Sie den Tisch mit einer Tischdecke, zünden Sie eine Kerze an und stellen Sie Blumen auf den Tisch.
    • Sie können Zeitung lesen, Musik hören oder Fernsehen schauen.
    • Essen Sie gemeinsam mit anderen.
    • Richten Sie die Mahlzeit appetitlich an.

Kalorienreiche Lebensmittel

  • Sahne
    • z. B. für Soßen, Mehlschwitze, Dessert, Brei, Suppen, Kakao, Omelette, Pfannkuchen- und Waffelteig
  • Saure Sahne oder Schmand
    • z. B. in Soßen, Dressings und Brei
  • Käse
    • zusätzlich zu Aufläufen, Pizza, Kräuterbutter, Nudeln, Gemüse, weißer Soße
  • Öl
    • z. B. für Dressings, Brei, Soßen, zum Verfeinern von Mahlzeiten
  • Margarine/Butter
    • z. B. zu Kartoffeln/Kartoffelpüree, gekochtem Gemüse, Brei, Brot und Nudeln
  • Angereicherte Milch
    • Lösen Sie 8 Esslöffel Milchpulver (Trockenmilch) in einem Liter Milch auf. Verwenden Sie diese Milch wie normale Milch für Suppen, Soßen, Pudding, Brei und Müsli.
  • Eigelb
    • z. B. für Soßen, Kartoffelpüree, Brei

Tipps zur Erhöhung der Kalorienzufuhr

Brotmahlzeit

Eine Brotmahlzeit kann aus Brot, Brei, Milchsuppe oder Müsli bestehen. Bestreichen Sie Brot, Cracker, Knäckebrot, Zwieback oder Fladenbrot mit Butter oder Margarine (keine fettarme Margarine).

Wählen Sie dazu einen kalorienreichen Belag:

  • Salat mit Mayonnaise (z. B. mit Garnelen, Mozzarella, roter Beete)
  • Mayonnaise und Kaviar, Wurst, Salami, Aufschnitt, Ei, Tomate/Gurke
  • Käse (z. B. Rahmkäse, Brie/Camembert, Blau-/Weißschimmelkäse)
  • Erdnussbutter
  • Quiche (keine Light-Produkte)
  • Hering, Makrele in Tomatensoße, Sardinen, Sardellen, Lachs
  • Ei
  • Schokoladen-/Nusscreme

Tipp: Garnieren Sie die Brotmahlzeit, denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

Möchten Sie lieber Brei anstatt Brot essen, sollten Sie für die Zubereitung angereicherte Milch verwenden. Es gibt auch Fertigbreis (z. B. Milchreis). Zucker und ein Stück Butter zum Brei geben zusätzliche Kalorien. Sie können die Butter/Margarine vor dem Servieren auch in den Brei rühren. Anstatt Zucker können Sie Marmelade wählen.

Zum Müsli können Sie hinzufügen:

  • Milch oder angereicherte Milch
  • Joghurt (mit hohem Fettgehalt)
  • Zucker, Honig, Sirup
  • Frisches Obst oder getrocknete Früchte wie Rosinen
  • Nüsse

Hauptmahlzeit

Für die Hauptmahlzeit gibt es verschiedene Varianten. Heutzutage gibt es eine große Auswahl an Instant- und Fertiggerichten. Die Hauptmahlzeit muss nicht unbedingt warm sein, Sie können beispielsweise auch Kartoffelsalat mit Würstchen oder einen Salat mit einem reichhaltigen Dressing essen.

Hier finden Sie eine Liste mit einfachen Mahlzeiten/Beilagen:

  • Brei
  • Suppe (z. B. Tomatensuppe mit Ei und Nudeln)
    • Bereiten Sie die Suppe mit etwas Sahne zu!
  • Fertigmahlzeiten aus dem Kühlregal (verschiedene Sorten in Portionsverpackungen, die in der Mikrowelle erhitzt werden können)
  • Fertigmahlzeiten aus der Tiefkühltruhe (z. B. Bratkartoffeln, Lasagne, Fischgratin, Pizza, gefüllter Fisch)
  • Konserven (z. B. Labskaus, gesalzenes Fleisch, Spaghetti, Fleischsuppe)
  • Instantgerichte (z. B. Nudeln, Kartoffelgratin, Kartoffelpüree, Gemüsetopf)
  • Kartoffelpüree zum Anrühren (geben Sie Butter/Margarine dazu) mit Reibekäse und Fleisch, z. B. Lammfleisch, Lammkeule oder Würstchen
  • Omelette mit Käse
  • Salat mit reichhaltigem Dressing (mit Öl, Mayonnaise oder saurer Sahne)
    • Für den Salat eigenen sich auch Eier, Garnelen, Schinken, Käse, Geflügel, Avocado, Oliven oder Fetakäse.
  • Waldorfsalat
  • Kartoffelsalat mit Wurst
  • Gemüsemischung: Erwärmen Sie tiefgefrorenes Gemüse in kochendem Wasser. Fügen Sie noch etwas Butter, Öl, geriebenen Käse, gebratene Zwiebeln oder Speck hinzu.

Dessert

Essen Sie nach der Mahlzeit ein Dessert! Sind Sie schon satt, essen Sie das Dessert zum Nachmittagskaffee. Es gibt eine große Auswahl an fertigen Desserts, viele auch in Portionsverpackungen.

Verwenden Sie zur Zubereitung von Pudding und Desserts:

  • Sahne
  • Vanillesoße/Vanillecreme
  • Eis

Tipp: Wenn Sie die Sahne nicht schlagen möchten, können Sie Fertigsahne in der Sprühflasche kaufen. Diese ist im Vergleich zu frischer Sahne auch länger haltbar.

Tipp: Möchten Sie nichts Süßes zum Nachtisch essen, können Sie Käse oder Cracker essen.

Zwischenmahlzeit

Auch die Zwischenmahlzeiten müssen keine „richtigen“ Mahlzeiten sein, sondern können aus Snacks o. Ä. bestehen.

Herzhaft

  • Nüsse, gesalzen/ungesalzen (z. B. Haselnüsse, Mandeln, Erdnüsse, Cashewkerne, Pistazien, Walnüsse)
  • Käsebällchen, Maischips, Cracker, Brezeln, Gemüsesticks mit Sauerrahm-Dip
  • Käse und Cracker oder Käsewürfel mit Oliven
  • Fladenbrot mit Butter/saurer Sahne mit Wurst
  • Käsebrot
  • Avocado mit beispielsweise Garnelen

Süß

  • Waffeln (mit Sahne und Marmelade)
  • Kuchen mit Sahne/Vanillesoße
  • Plundergebäck, Vanille- oder Zimtschnecke
  • Joghurt (verschiedene Sorten, auch mit Müsli)
  • Trockenobst (Pflaumen, Rosinen, Aprikosen, Äpfel)
  • Käsewürfel mit Obst
  • Obstkonserven, mit Eis/Sahne
  • Frischkäse mit frischem Obst/Marmelade
  • Obstkompott (Pflaumen, Kirschen, Aprikosen) mit Sahne, Schlagsahne oder Eis
  • Eis
  • Dickmilch
  • Pudding (Schokolade, Mandel, Karamell)
  • Rote Grütze mit Vanillesoße
  • Süßspeise, Mousse
  • Milchreis

Tipp: Es gibt Pudding, Grütze, Süßspeisen und verschiedene Soßen bereits fertig zu kaufen (auch in Portionsverpackungen).

Getränke

Eine Zwischenmahlzeit muss nicht unbedingt aus Essen bestehen, Sie können auch etwas trinken.

Milchgetränke

  • Milch (normale Milch, Sauermilch, Kefir), evtl. angereichert mit Milchpulver
  • Kakao (rühren Sie Kakaopulver mit angereicherter Milch an), eventuell mit Eis
  • Heiße Schokolade mit Sahne (rühren Sie Kakaopulver mit angereicherter warmer Milch an)
  • Irish Coffee
  • Schwarzer Johannisbeersaft mit Milch

Klare Getränke

  • Saft (z. B. schwarze Johannisbeere, Multivitamin, Orange)
  • Direktsaft (z. B. Orange, Ananas, Grapefruit, Traube oder Tomate)
  • Nektar (z. B. Multivitamin oder Apfel)
  • Heiße Suppenbrühe
  • Limonade (Cola, Zitronenlimonade, Brause, Ginger Ale) - Vermeiden Sie Light-Getränke!
  • Malzbier/alkoholfreies Bier
  • Wein, Bier o. Ä.

Achtung: Bei bestimmten Erkrankungen und Medikamenten darf kein Alkohol getrunken werden, informieren Sie sich bei Ihrem Arzt!

Zu niedrige Nährstoffaufnahme

Wenn Sie trotz kalorienreicher Lebensmittel und häufiger Zwischenmahlzeiten weiterhin an Gewicht verlieren, können Sie Nahrungsergänzungsmittel verwenden. Diese sind in Apotheken erhältlich. Einige Produkte können die Mahlzeiten über eine gewissen Zeitraum vollständig ersetzen.

Durch diese Produkte werden dem Körper die Kalorien und Nährstoffe zugeführt, die er braucht.

  • Energiezusätze in Pulverform (in Milch anrühren oder zu Getränken, Suppen, Soßen, Joghurt oder Brei hinzugeben)
    • Kalorienzufuhr
    • Proteinpulver
    • Hochkalorische Suppe
  • Trinknahrung (Energydrinks, in der Regel mit Vitaminen und Mineralien)
  • Nahrhafte Desserts
  • Künstliche Ernährung

Sie können sich in Ernährungsfragen von Ihrem Arzt beraten oder an einen Ernährungsberater überweisen lassen.

Verschiedene Tipps

Für eine gute Nahrungsaufnahme ist es wichtig, dass der Darm funktioniert und die Schleimhäute in Mund und Rachen intakt sind. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Arzt.

Leiden Sie unter Appetitlosigkeit, kann der Arzt Ihnen Medikamente verschreiben, die den Appetit anregen.

Bleiben die Probleme bestehen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt an einen Ernährungsberater überweisen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden
  • Synnøve Strandenæs, Sentralsykehuset, Rogaland, Ernährungsphysiologin
  • Lene Thoresen, Regionsykehuset, Trondheim, Norwegen, Ernährungsphysiologin

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Mangelernährung. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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