Fraktur des Beckens

Zusammenfassung

  • Definition:Beckenfrakturen werden eingeteilt in Beckenringfrakturen, Sakrumfrakturen, Azetabulumfrakturen und Frakturen eines Schambeinasts (Niedrigenergietraumata bei älteren Menschen).
  • Häufigkeit:Beckenfrakturen machen etwa 3 % aller Knochenfrakturen aus.
  • Symptome:Nach einer Verletzung oder einem Sturz liegen Schmerzen im Beckenbereich vor. Häufig handelt es sich um Hochenergietraumata/Polytraumata.
  • Untersuchung:Es liegen lokale Schmerzen und Druckempfindlichkeit vor, insbesondere beim Gehen. Es sind Ödeme, Ekchymosen, Lazerationen und Deformitäten im Bereich des Beckens/Perineums zu beobachten.
  • Diagnostik:Die Diagnose kann anhand einer Röntgen-, CT- und MRT-Untersuchung gestellt werden.
  • Therapie:Die Therapie besteht zunächst in einer Schockprophylaxe und dem Stillen von Blutungen. Stabile Frakturen werden konservativ, instabile operativ behandelt.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Beckenfrakturen entstehen häufig infolge schwerer Hochenergie-/Polytraumata.1-2
  • Beckenfrakturen werden eingeteilt in:
    1. Beckenringfrakturen
      • vordere Beckenringfrakturen
      • hintere Beckenringfrakturen
    2. Sakrumfrakturen
    3. Azetabulumfrakturen
    4. Frakturen eines Schambeinasts (Niedrigenergietraumata bei älteren Menschen).

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Illustrationen

Quellen