Fraktur des distalen Femurs

Zusammenfassung

  • Definition:Frakturen des distalen Femurs werden in kondyläre, suprakondyläre und interkondyläre Frakturen unterteilt.
  • Häufigkeit:Distale Femurfrakturen machen etwa 4 % aller Femurfrakturen aus.
  • Symptome:Sie entstehen häufig infolge eines hochenergetischen Traumas.
  • Untersuchung:Als klinische Befunde liegen übliche Frakturzeichen wie Deformitäten, Verkürzung/Rotation, punktueller Druckschmerz, Krepitationen, Schwellungen und Blutungen vor.
  • Diagnostik:Die Diagnose kann anhand einer Röntgen- und CT-Untersuchung gestellt werden.
  • Therapie:Bestimmte undislozierte Frakturen können konservativ behandelt werden. Bei allen anderen erfolgt eine Operation.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Distale Femurfrakturen sind Frakturen im Bereich des distalen Femurschaftes, der suprakondylären Region sowie der Femurkondylen mit evtl. Gelenkbeteiligung.
  • Hinsichtlich der Ausdehnung nach proximal gibt es in der Literatur unterschiedliche Angaben in der Definition distaler Femurfrakturen.
  • Die Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthese (AO) definiert als das distale Femur ein Quadrat mit der Kantenlänge des größten Epiphysendurchmessers und somit nach proximal den Übergang vom metaphysären zum diaphysären Knochen.
  • Schatzker u. Lambert bezeichnen Frakturen bis 15 cm oberhalb der Kniegelenklinie als distale Femurfrakturen.
  • Frakturen des distalen Femurs werden in kondyläre, suprakondyläre und interkondyläre Frakturen unterteilt.
  • Die suprakondylären sind ohne Gelenkbeteiligung, bei allen anderen erreicht der Frakturverlauf die Gelenkebene, oder es kommt zu multifragmentären komplexen Gelenkfrakturen.
  • Zu den Kniegelenkfrakturen zählen Frakturen folgender Strukturen:
    • Patella
    • Femurkondylen
    • Eminentia intercondylaris der Tibia
    • Tuberositas tibiae
    • Tibiaplateau.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Illustrationen